Diese Frage wartet auf Beantwortung

Was bekomme ich für 8 Stunden ohne Toilette, dafür aber Belästigungen aller Art?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich berichtete dem Kundendialog der DB am Montag von unserer Reise von Nürnberg nach Hamburg in der Nacht von Freitag auf Samstag mit dem angeblichen IC 60490:

„Als IC gekauft und auch so am Gleis angezeigt, lediglich der Hinweis, dass Wagen X bis Y Schlafwagen wären. Im Zug selber stand an allen Schildern EN- das ist ja auch mal spannend. Jegliches Zugpersonal schloss sich mit den Schlafenden in den ersten Wagen ein (es gab also keinen Durchgang). Demnach fanden keine Kontrollen in den hinteren Wagen statt oder Ähnliches, alle Reisende in diesen Abteilen wurden sich selbst überlassen. Mehrere hundert Menschen fuhren ohne gültiges Ticket mit, es gab kein Durchkommen bis Hannover in andere Abteile- die Toilette in unserem Wagon war auch defekt. Es wurde zwischen die Türen im Durchgang uriniert, es wurde geraucht, sich lautstark die ganze Nacht durch unterhalten, die Stimmung zwischen Teilen der mutmaßlichen Flüchtlinge war aggressiv. Ich bin sehr auf Ihre Stellungnahme gespannt und bitte Sie selbstverständlich um Rückzahlung.“

Die Antwort von Frau R. erhielt ich heute:
„vielen Dank für Ihre E-Mail.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns grundsätzlich nicht zu politischen Themen und Auseinandersetzungen äußern. Das gilt auch für alle Fragen im Zusammenhang mit der vermehrten Einreise von Asylbewerbern mit Eurocity- , railjet- oder Nachtzügen. (Anmerkung: Ich habe in keiner Silbe um eine Stellungnahme zu politischen Themen gebeten. Ebenfalls war dieser Zug nicht als EC oder sonstiger Nachtzug deklariert, sondern fuhr als offizieller IC)

Ihren Wunsch nach einer pünktlichen und bequemen Bahnfahrt ohne Überbesetzung des Zuges verstehen wir gut. Die Zugbegleiter prüfen selbstverständlich regelmäßig und sorgfältig die Gültigkeit der Fahrkarten und der Reservierungen. (Anmerkung: Ich schrieb doch bereits, dass dies nicht geschah. Sämtliches österreichisches Personal befand sich in den Schlafwagen, nach denen die Türen blockiert waren- die hinteren Zugteile und deren Insassen überließ man ihrem Schicksal) Dennoch können wir nicht ausschließen, dass Personen oder auch Gruppen versuchen, einen Zug unbefugt zu nutzen. (Anmerkung: Man hätte Fahrscheine kontrollieren können?) In solchen Fällen setzen wir zunächst auf die Einsicht der Betroffenen, wenn sie gebeten werden, den Zug zu verlassen. (Anmerkung: Wurden sie ja nicht- die Zugbegleiter befanden sich doch im anderen Zugteil) Nur ausnahmsweise nehmen wir die Hilfe der Polizei in Anspruch. (Anmerkung: Ich habe in keiner Silbe den Einsatz von Polizeibeamten gefordert)

Es tut uns leid, dass Sie bei Ihrer Fahrt am 12. September große Beeinträchtigungen des Reisekomforts erlebt haben und bitten Sie dafür um Entschuldigung.“

Wie Sie sehen passen Frau R.s Kommentare wieder einmal nicht zu dem, was ich geschrieben habe. Kann ich hier mit einer Antwort rechnen?

MfG,
Oliver S.

OliverS
OliverS

OliverS

Ebene
0
1 / 100
Punkt

Antworten

Anonym
Anonym

Anonym

Ebene
3
2063 / 5000
Punkte

Hallo, nicht unbedingt. Es handelt sich bei der Community um ein Forum der Art "Kunden helfen Kunden". Das DB Dialog Team springt nur im Bedarfsfall ein.

Hallo OliverS, leider kann ich Ihnen hierüber keine Antworten geben bzw. die Situation beurteilen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich wieder an den Kundendialog. /fi