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Frage beantwortet

EC Karte Lastschrift mit Paypal bezahlung nicht möglich?

Es kommt bei Zahlung mit paypal über die homepage folgende Meldung
Zu Ihrer eigenen Sicherheit können Sie für diesen Einkauf nur eine der folgenden Zahlungsweisen wählen. Falls Sie mit Kreditkarte bezahlen möchten, ist für diese Buchung eine Karte erforderlich, die das Authentifizierungs-Verfahren 3D-Secure unterstützt.

Ich möchte aber mit paypal bezahlen. Bitte um Behebung des problems.

Hans101
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zeka
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Leo
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Bei Paypal können verschedene Zahlungswege hinterlegt werden: Zunächst reicht erst eine Kreditkarte, ab einem bestimmten GESAMT-Summe aller bisher getätigten Käufe und des aktuellen verweigert Paypal "aus Sicherheitsgründen" die Zahlung und verlangt eine Lastschrift und dazu die Verifikation des Bankkontos.

Andererseits kann auch der Verkäufer Paypal Restriktionen auflegen. So konnten wir vor einiger Zeit Flugtickets zwar per Paypal zahlen, die übliche Belastung der Kreditkarte seitens Paypal war nicht möglich; es war nur die Option Lastschrift wählbar.

Die DB öffnete vor einiger Zeit durch die Einführung von Stornierungsgutscheinen Betrügern große Scheunentore: Man könnte z.B. eine sehr teure Fahrkarte per Lastschrift kaufen, nach ein paar Tagen stornieren, den Stornierungs-Gutschein weiterverkaufen und noch später der Lastschrift widersprechen. Um das zu vermeiden, können (gegen betrugsanfällige Gutscheine) stornierbare Fahrkarten NICHT per Lastschrift gekauft werden - weder direkt noch via Paypal. Paypal ist dann nur einsetzbar, wenn dort eine andere Zahlungsmethode hinterlegt ist oder Guthaben besteht.

Nachtrag: Die einfachste Behebung wäre die Abschaffung der Gutscheine und wie früher Rückerstattung auf demselben ZAhlungsweg - aber auf dem Ohr ist die DB taub...

@Leo

Der Betrug kam nicht durch widerrufene Lastschriften zustande. Da hätte die Bahn ganz schnell ein Inkassoverfahren eingeleitet und der Betrug hätte sich nicht gelohnt, neben dem Fahrpreis wären noch hohe Inkassokosten dazugekommen.

Die Tickets wurden von fremden bahn.de Konten gebucht. Der Lastschrifteinzug erfolgte dann vom Konto des betrogenen Kunden. Nach der Stornierung wird der Code auch im geknackten bahn.de Konto angezeigt. Der Code wird sofort wieder genutzt, so das der betrogene Kunde darüber nicht mehr verfügen kann.

kabo
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Auf jeden Fall ist es so, dass die DB bei Betrugsprävention aufgerüstet hat und bei einigen Buchungen die (für Betrüger besonders attraktiven) Zahlungsmittel "Paypal" und "Lastschrift" bewusst nicht anbietet.

D.h. das Anliegen des Fragestellers ist kein Problem, das gelöst werden muss, sonden es ist absichtlich so .

Leo
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Das war wohl etwas zu kurz formuliert:

1. Ein Betrüger knackt das bahn.de-Konto eines Opfers, bestellt einen Sparpreis, storniert sofort, erhält einen Gutschein, usw.

https://community.bahn.de/questions/1992976-ticket-normal...

https://community.bahn.de/questions/1886390-buchung-lasts...

2. War die Lastschrift voreingestellt, kann das Opfer den Betrag einfach im Rahmen einer Rücklastschrift zurückbuchen lassen – und muss natürlich die DB und die Polizei informieren. Den Schaden hat die DB. Nachteil bei der Buchung: Es muss auch bei hohen Beträgen keinerlei Prüfnummer wie die CVC bei der Kreditkarte angegeben werden.

3. War die Kreditkarte voreingestellt, muss das Opfer seinem Geld hinterherrennen: es muss UNBEDINGT offiziell Anzeige bei der Polizei erstatten und damit bei der Kreditkartengesellschaft die Rückerstattung beantragen, die diesen Antrag an ihre Versicherung weitergibt. Macht das Opfer einen Formfehler oder bemängelt die Versicherung mangelnde Sorgfalt, bleibt das Opfer ggf. auf dem Schaden sitzen. Da bei kleineren Beträgen KEINE Überprüfung der Prüfnummer stattfindet, habe ich vorsichtshalber ganz sorgfältig meine Kreditkarte aus meinem bahn.de-Konto entfernt.

Ich habe jetzt einmal versuchsweise einen Sparpreis gebucht und Paypal zur Zahlung ausgewählt. Trotz des Sparpreises wird mir nach dem Einloggen bei Paypal sowohl die Kreditkarte als auch die Lastschrift als Option angezeigt! Dann brach ich aber die Buchung ab – noch bevor einer evtl. Fehlermeldung. (Bei der Flugticket-Buchung war bei diesem Schritt die Option Kreditkarte dagegen nicht möglich.)

Dass es nicht immer ganz reproduzierbar zugeht, wurde hier ja schon berichtet:

https://community.bahn.de/questions/1924932-wunschverbind...

Fazit:

1. Aus gegebenem Corona-Anlass in Verbindung mit (im Gegensatz zu anderen Bahnen) mangelnder Kulanz sollte man mit Ausnahme billigster Schnäppchen grundsätzlich nur stornierbare Sparpreise buchen.

2. Wegen den Betrügereien mit und trotzdem sturem Festhalten an den Erstattungsgutscheinen ist Zahlung mit Lastschrift nicht möglich.

3. Für die Bahn sichere Zahlungsmethoden wie Klarna/Direktüberweisung, Paydirekt,… sind aus Sicht des Kunden viel zu unsicher:

https://community.bahn.de/questions/2356615-probleme-tick...
https://community.bahn.de/questions/2377053-habe-keine-bu...

(Nach den alten Bestimmungen meiner Bank hätte ich mit der geforderten PIN-Eingabe von einer Fremd-Website her initiiert übrigens gegen die elementarsten Sorgfaltspflichten verstoßen!)

4. Junge Leute haben mangels abgesichertem Einkommen und Bonität oft gar keine Kreditkarte. Wie sollen sie denn zuverlässig Fahrkarten buchen – per Bargeld am Automaten? Und wenn der nächste Bahnhof weit ist und dort gar kein DB-Automat mehr steht (sondern nur vom Verkehrsverbund oder einem anderen Betreiber)?