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Frage beantwortet

Zug kommt wegen Oberleitungsschaden nicht, Zugfahrt mit Baby somit nicht möglich - wird das erstattet?

( Wir haben eine Zugfahrt HIn & Rück gebucht mit 10 Monate altem Baby, mit Reservierung im Kleinkindabteil, dann gab es einen Oberleitungsschaden , der Zug wie alle anderen erreichten nicht den Bahnhof, nach 45 Minuten sind wir gegangen und haben ein Auto genommen. Denn die Alternative war ein anderen Regio Zug ohne Reservierung und ohne Kleinkindabteil zu nehmen - das ist aber v.a. unter Corona-Bedingungen nicht möglich) - Welche Rechte habe ich?

Wir haben die gesamte Hin & Rückfahrt nicht angetreten

CS1984
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kabo
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Erstattungsanspruch besteht, wenn man das Ziel mit mindestens 60min Verspätung erreicht hätte.
Die Rückfahrt wird aber nur mit-erstattet, wenn (a) Hin+Rückfahrt auf einem Ticket sind oder (b) auf der Rückfahrt auch eine Verspätung von 60min eingetreten wäre.

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Ghize
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MIt wieviel Verspätung wären Sie denn angekommen, wenn Sie die alternative Verbindung genutzt hätten?

CS1984
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das ist nicht klar, denn die Fahrt war von Bochum nach Hannover geplant, alle Züge zwischen Duisburg und Hannover sind "ausgefallen" da Oberleitungsschaden. Somit wissen wir nicht wann wir dann irgendwann angekommen wären, lt. Aussage der Durchsage wurden die Regio-Züge storniert und bei den Fernlinien bat man um Geduld.... mit einem 10 Monate alten Kind ist jedoch warten nur begrenzt möglich

kabo
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Erstattungsanspruch besteht, wenn man das Ziel mit mindestens 60min Verspätung erreicht hätte.
Die Rückfahrt wird aber nur mit-erstattet, wenn (a) Hin+Rückfahrt auf einem Ticket sind oder (b) auf der Rückfahrt auch eine Verspätung von 60min eingetreten wäre.

„Denn die Alternative war ein anderen Regio Zug ohne Reservierung und ohne Kleinkindabteil zu nehmen - das ist aber v.a. unter Corona-Bedingungen nicht möglich“
-> Es mag vielleicht verständlich sein, wenn Sie nicht ohne Reservierung und nicht ohne Kleinkindabteil fahren wollten. Irgendwelche Ansprüche stehen Ihnen deswegen nicht zu. Ob diese Altenative wirklich nicht nutzbar war oder nicht vermag ich nicht zu sagen. Ich bin gestern mit 5 verschiedenen Regionalzügen unterwegs gewesen, alle relativ leer. In diesen Zügen wäre auch in Corona-Zeiten problemlos eine Fahrt ohne Reservierung und mit Kleinkind möglich gewesen.

Einen Anspruch auf Erstattung haben Sie, wenn Sie mit der nächsten Verbindung mehr als 60 Minuten später am Ziel angekommen wären.
Sie können nun ein Fahrgastrechte-Formular ausfüllen und ankreuzen: „Ich habe die Fahrt wegen der Verspätung nicht angetreten.“ Das Servicecenter Fahrgastrechte prüft das dann. So unwahrscheinlich ist es ja nicht, das die Ankunft erst nach mehr als 60 Minuten erfolgt wäre, wenn Sie schon 45 Minuten auf die Abfahrt gewartet haben. In diesem Fall bekommen Sie die Hinfahrt erstattet.
Wären Sie bei Nutzung des Zuges mit weniger als 60 Minuten Verspätung angekommen, so wird Ihr Antrag abgelehnt, da dann kein Anspruch besteht. Versuchen Sie es. https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrecht...

Für die Rückfahrt gilt, was kabo bereits schrieb.