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Frage beantwortet

Produktübergang Produktklasse C->A keine Reduzierung der Verspätung

Ich bin Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit gültiger Wertmarke. Bei meiner gestrigen Reise kam es in Gießen zum Anschlussverlust (RB24852 zu RB15027).
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Nächster Zug um 19:53 Uhr (RE4165) wäre 20:37 Uhr in Frankfurt angekommen.
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Der verpasste RE15027 hatte eine Ankunftszeit um 20:08 Uhr. Macht eine Verspätung von 29 Minuten.
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Bin dann um 20:22 Uhr mit dem ICE1675 gefahren, da eine Verspätung am Zielbahnhof meine Reise von mindestens 20 Minuten zu erwarten war.
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Wird die gekaufte ICE Fahrkarte erstattet?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo DerZugfahrer,

Sie sind aus eigenem Willen später gefahren um - eventuell - in den Genuss eines ICEs zu kommen. Das ist zumindest ihr gutes Recht.

Zur Verspätungsermittlung wird jedoch der nächste planmäßige - in Ihrem Fall vielleicht auch noch zumutbare - Zug herangezogen.

Die Verspätung am Zielbahnhof wurde von Ihnen „künstlich“ herbeigeführt. Daher bleibt es bei 29 min. und die ICE-Fahrkarte wird nicht erstattet.

Gruß, Tino!

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Hallo DerZugfahrer,

Sie sind aus eigenem Willen später gefahren um - eventuell - in den Genuss eines ICEs zu kommen. Das ist zumindest ihr gutes Recht.

Zur Verspätungsermittlung wird jedoch der nächste planmäßige - in Ihrem Fall vielleicht auch noch zumutbare - Zug herangezogen.

Die Verspätung am Zielbahnhof wurde von Ihnen „künstlich“ herbeigeführt. Daher bleibt es bei 29 min. und die ICE-Fahrkarte wird nicht erstattet.

Gruß, Tino!

die RB kam um 19:28 Uhr mit +13 Min. in Gießen an, die Bahn nach Frankfurt war da bereits abgefahren. Die zu erwartende Verspätung am Zielbahnhof lag bei 29 Minuten (nächster planmäßige Zug).

Der ICE hat mir kein zeitlichen Vorteil gebracht, ist dies Voraussetzung für eine Erstattung?
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Nutzt die Inhaber eines Schwerbehindertenausweises auf Strecken, die sie unentgeltlich
befahren kann, aufgrund einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten
einen anderen, nicht reservierungspflichtigen Zug einer höheren Produktklasse, muss sie
die erforderliche Fahrkarte/den Produktübergang zunächst bezahlen. Sie kann anschlie-
ßend die Erstattung dieser Kosten verlangen.

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https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/zielgruppen_-_m...

der zitierte Eintrag ist korrekt und ich habe ihn nie in Frage gestellt. Nur es war nicht die nächste alternative Verbindung. Es ist Ihnen sicherlich zumutbar den RE vom selben Gleis zu nehmen. Sie müssen also gar keinen anderen Bahnsteig aufsuchen der eventuell nicht barrierefrei ist. Sie lassen also am Gleis 3 bewusst den RE fahren um dann in den ICE zu steigen und verlangen jetzt die Kosten zurück? Diese wären Ihnen gar nicht erst entstanden wenn Sie den früheren RE genutzt werden. Daher bleibe ich bei meiner Aussage dass Ihnen die Kosten nicht erstattet werden.