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Frage beantwortet

BahnCard erwerb durch dritte, im Verlauf falsche Fahrkarte erworben

Einen schönen guten Tag, ich wollte mal nach fragen wie und ob es sein kann, dass eine dritte Person eine BahnCard für mich erwerben kann ?!? Im verlaufe dessen wurde dann nämlich auch noch eine falsche Fahrkarte mit dieser BahnCard verkauft, welche ich gar nicht nutzen kann und somit auf den Kosten sitzen bleiben werde.
Mein Bekannter wollte mir lediglich einen gefallen tun und ist aus zeitgründen schon extra in einen Bahnhof mit DB Verkaufsstelle gegangen, damit alles reibungslos läuft und nun bin ich also Besitzer einer BahnCard 1.Klasse und eines falschen Fahrscheines. Ich meine hier schon gelesen zu haben das es theoretisch gar nicht möglich ist, dass ein dritter die BahnCard erwirbt. Hier aber geschehen. Wie soll man jetzt damit umgehen? Welche Anspruch kann ich nehmen um zumindest zur richtigen Fahrkarte zu kommen ?

Desere2711
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kabo
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"ich wollte mal nach fragen wie und ob es sein kann, dass eine dritte Person eine BahnCard für mich erwerben kann ?!?"
-> Im Firmenkundenprogramm geht das. (Die Situation, dass eine Firma Bahncards für die eigenen Mitarbeiter kauft, kommt sehr häufig vor.) Für Privatkunden geht das nicht, weil man ein Abo abschließt. Praktisch kann man natürlich den Mitarbeiter am Schalter überlisten, indem man einfach gar nicht sagt, wer man ist - dann fällt auch nicht auf, dass Name auf der BC und Name des Bestellers nicht identisch sind. Oder der Besteller täuscht vor, bevollmächtigt zu sein.

"Wie soll man jetzt damit umgehen?"
-> Wenn Sie die Bahncard nicht wollen, wenden Sie sich an den Bahncard-Service. Die Bahncard wird dann ziemlich sicher storniert. Allerdings wird derjenige, der die Bahncard für Sie bestellt hat, dann möglicherweise ein Problem bekommen. Denn wenn der Besteller unter Überlistung des Schaltermitarbeiters / Vortäuschung der Bevollmächtigung die Bahncard bestellt hat, liegt eine Straftat nach §269 StGB vor. Evtl. erstattet bie DB Anzeige.

"Welche Anspruch kann ich nehmen um zumindest zur richtigen Fahrkarte zu kommen ?"
-> Wegen der Fahrkarte müssen Sie sich ausschließlich an denjenigen wenden, der die Fahrkarte für Sie gekauft hat. Der muss die Fahrkarte halt umtauschen.

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EinVielfahrer
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Hallo,
1) Zur Fahrkarte: Was haben Sie denn für eine Karte? Flexpreis? (Super)Sparpreis? 1. oder 2. Klasse?... Und warum ist das Ticket "falsch" . --> Mit diesen Informationen kann dann hier sicherlich jemand helfen. Ohne wird es eine Raserei....

2) Zur Bahncard: Bahncards für Dritte bestellen ist "Daily Business". Entscheidend für Sie ist ja auch, wer die Karte bezahlt.
Auf jeden Fall sollten Sie das Abo direkt kündigen wenn Sie die Karte nicht wollen.

kabo
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"ich wollte mal nach fragen wie und ob es sein kann, dass eine dritte Person eine BahnCard für mich erwerben kann ?!?"
-> Im Firmenkundenprogramm geht das. (Die Situation, dass eine Firma Bahncards für die eigenen Mitarbeiter kauft, kommt sehr häufig vor.) Für Privatkunden geht das nicht, weil man ein Abo abschließt. Praktisch kann man natürlich den Mitarbeiter am Schalter überlisten, indem man einfach gar nicht sagt, wer man ist - dann fällt auch nicht auf, dass Name auf der BC und Name des Bestellers nicht identisch sind. Oder der Besteller täuscht vor, bevollmächtigt zu sein.

"Wie soll man jetzt damit umgehen?"
-> Wenn Sie die Bahncard nicht wollen, wenden Sie sich an den Bahncard-Service. Die Bahncard wird dann ziemlich sicher storniert. Allerdings wird derjenige, der die Bahncard für Sie bestellt hat, dann möglicherweise ein Problem bekommen. Denn wenn der Besteller unter Überlistung des Schaltermitarbeiters / Vortäuschung der Bevollmächtigung die Bahncard bestellt hat, liegt eine Straftat nach §269 StGB vor. Evtl. erstattet bie DB Anzeige.

"Welche Anspruch kann ich nehmen um zumindest zur richtigen Fahrkarte zu kommen ?"
-> Wegen der Fahrkarte müssen Sie sich ausschließlich an denjenigen wenden, der die Fahrkarte für Sie gekauft hat. Der muss die Fahrkarte halt umtauschen.

Desere2711
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Erstmal Danke, für die Antworten und dann fängt der Montag ja nun gut an, mit den bisherigen Aussagen, Strafanzeige ... da sträuben sich mir die Nackenhaare... mein Bekannter geht also ins DB Reisezentrum um zwei Fahrkarten zu erwerben und die Dame am Schalter empfiehlt eine BK weil sich der Preis angeblich so lohnt und er hat jetzt die A...Karte... ich meine das am Schalter ein Mann vor ihr stand und die BK für eine Frau ausgestellt wurde ... ist ja wohl ersichtlich!?! Und auf dem Kaufbelegt stehe auch sein durchaus männlicher Name.
Die BahnCard ist ein Abo und es ist daher sehr interessant das dritte die unter einberechnung dann evtl. Strafrechtlich verfolgt zu werden kaufen können ...
ohne Worte
Die BK würde natürlich samt der Fahrkarte bar vor Ort bezahlt.

Und die Fahrkarte, Sparpreis, entspricht leider dem falschen Datum.

NRW
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Vielleicht mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Bekannten reden.

EinVielfahrer
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Wenn zwei BC gemeinsam gekauft wurden entspricht das dem was ich kenne. Der Schalterbeamte verkauft eine BC für Dritte, im Wissen dies zu tun. (Das Bc für ältere Personen durch Verwandte gekauft werden passiert imho häufiger)

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Dass Ihr Bekannter sowohl eine Fahrkarte mit einem falschen Datum kauft, als auch ohne Ihr Wissen bzw. ohne mit Ihnen Rücksprache zu halten, eine BC erwirbt, können Sie ja nicht der DB anlasten.
Die Fahrkarte mit dem falschen Datum können Sie, sofern es sich um einen SPARpreis handelt, vor dem 1. Geltungstag stornieren. 10 Euro werden einbehalten, der Rest wird als Gutschein erstattet.
Bei der BC sollten Sie, wie von kabo empfohlen, eine Stornierung über den Bahncard Service probieren.

Desere2711
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Ich glaube ich muss hier nochmal den Sachverhalt klar stellen, denn hier wird gemutmaßt mein Bekannter hätte mit vollem wissen diese BC erworben, NEIN, er ist ins DB Reisezentrum gegangen um zwei Fahrkarten zu erwerben. Diese auf meinen Namen, denn sie sind Personalisiert!
Die Nette Dame am Schalter hat ihm dann diese BC mit verkauft, weil sie ihm erklärt hat er würde dann beim Preis sparen, etc. pp.
Ein klassisches aufschwatzen halt.
Die nette Dame am Schalter hat ihm auch nicht gesagt das das Ding in ein Jahresabo übergehe geht wenn man nicht kündigt.
Er hat nämlich gedacht das ist ne Probebahncard und nach 3 Monaten ist das Ding gegessen.
So wie es nämlich vielen Leuten geht welchen beim Kauf der Probe BC nicht gesagt wird was im Anschluss passiert, dass das in ein ABO und das man das Kündigen muss !!!

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Was für eine Fahrkarte ist das denn? Tickets, die man am Schalter (oder Automaten) kauft, sind üblicherweise NICHT personalisiert.

Und warum kündigen Sie die Probebahncard nicht einfach? Oder wie viele Wochen liegt der Vorfall nun schon zurück?

Desere2711
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ich habe gerade nochmal geschaut, es stimmt auf der Fahrkarte steht bloß ein Erwachsener, plus zwei Kinder. Bin irrtümlich davon ausgegangen das da mein Name steht, dieser steht nur auf dem Schein der Probe BahmCard.
Nichts desto trotz bleibt ja der Sachverhalt der gleiche... das mir nun drohende Abonnent hat ein dritter auf mich abgeschlossen...
Gut zu wissen das das so einfach möglich ist bei der Deutschen Bahn ...

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Wenn Sie bis 6 Wochen vor Ablauf der Probebahncard kündigen, droht Ihnen kein Abo.

Ansonsten wurde Ihnen doch nun bereits zweimal der Hinweis gegeben, sich mit dem Bahncard Service in Verbindung zu setzen.

Wenn Sie allerdings keine BahnCard mehr besitzen, dürfen Sie auch kein Ticket mit BC-Rabatt nutzen. Aber Sie schrieben ja, dass das Ticket sowieso auf ein falsches Datum ausgestellt sei.

Desere2711
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Desere2711

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Ich habe doch nirgendwo geschrieben, dass ich den BC auf eine Fahrkarte nutzen werde wenn ich keine BahnCard habe ...

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Aufgrund mehrerer Missverständnisse aufgrund von Unwissenheit bzw. oberflächlicher Lektüre wollte ich es nur nochmal zur Sicherheit hingeschrieben haben.

kabo
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"Nichts desto trotz bleibt ja der Sachverhalt der gleiche... das mir nun drohende Abonnent hat ein dritter auf mich abgeschlossen..."
-> Ja, das ist ja das Problem.
Entweder hat der Dritte, der das Abo abgeschlossen hat, mit Ihrem Einverständnis gehandelt (dann müssen Sie selbst das Problem lösen) oder der Dritte, der das Abo abgeschlossen hat, hat ohne Ihr Einverständnis gehandelt (dann hat sich der Dritte strafbar gemacht - weil er bei der Abgabe des Bestellformulars wahrheitswidrig so getan hat, als ob Sie einverstanden wären).

EinVielfahrer
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Und um es nochmal deutlich mit anderen Worten zu sagen: Die weichgespülte Lösung gibt es nicht. Sie können nicht einfach sagen BC war falsch und alles Rückabwickeln und dabei hoffen, dass die Bahn den Schaden einfach so nimmt. Selbst wenn die neue BC noch nicht gültig ist, so wird dennoch Geld für die Produktion, etc ausgegeben.
Die schönste Lösung für alle: Sie Freunden sich mit der BC für drei Monate an, nehmen den Rabatt die die BC Ihnen bietet und Ärger sich nicht länger über die Euros die Sie jetzt evtl. Zuviel bezahlt haben.