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Frage beantwortet

Sparpreis-Zugbindung und 0 € Entschädigung, wenn IC statt ICE eingesetzt wird?

ICE ist ausgefallen und wird durch IC ersetzt. Auskunft heute um 9:30 am DB-Schalter am Dammtorbahnhof in Hamburg 8 Minuten vor Abfahrt: „Zugbindung bleibt bestehen und es gibt keinerlei Entschädigung, denn IC und ICE sind ‚gleichwertig’, ICE-WLAN ist ‚überbewertet’ und funktioniert ohnehin kaum und Erstattung für aufgehobene Reservierung gibt es nur für Tickets der 2. Klasse.“ Klingt alles ziemlich absurd. Ist das ernsthaft die offizielle Position der Bahn?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Braunschweiger
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Nein. Wenn der Zug ausfällt (also mit einer anderen Zugnummer verkehrt) haben Sie mit dem Ticket freie Zugwahl - lassen Sie die Reservierung einfach kostenfrei auf einen anderen ICE Umbuchen.

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Braunschweiger
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Nein. Wenn der Zug ausfällt (also mit einer anderen Zugnummer verkehrt) haben Sie mit dem Ticket freie Zugwahl - lassen Sie die Reservierung einfach kostenfrei auf einen anderen ICE Umbuchen.

kabo
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Eine Entschädigung für IC statt ICE gibt es aber tatsächlich nur bei Flexpreis-Tickets.
Nicht nutzbare Reservierungen werden auch in der 1.Kl erstattet. (Kostenlose Reservierungen haben im Erstattungsfall einen Wert von 4.50€.)
In dieser Community haben sich die Mitarbeiter des DB-Social-Media-Teams darauf festgelegt, dass bei einem Ersatzzug die Zugbindung automatisch aufgehoben ist, auch wenn der Ersatzzug die gleichen Fahrzeiten hat, wie der ursprüngliche Zug.
Allerdings sind Sie bei weitem nicht der einzige Fall, wo DB-Mitarbeiter vor Ort das anders sehen.

Hustensaft
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Leider ist es tatsächlich so, dass die Mitarbeiter vor Ort das noch immer zum Teil so sehen, obgleich die Aussagen von DB-Personal immer häufiger mit den Aussagen des Social-Media-Teams übereinstimmen.

Die Reservierung wird in jedem Fall erstattet, auch wenn sie im Preis des Tickets 1. Klasse inkludiert war (hier allerdings auch nur 4,50 €).

Ob die Merkmale, deretwegen die DB ihre Flexpreis-Fahrkarten für ICE-Züge üblicherweise ein ganzes Stück teurer verkauft als für IC-Züge wirklich unbedeutend sind oder ob deren Fehlen doch einen Ersatzanspruch generiert, wäre eine spannende Frage für einen Musterprozess (Ausgang offen, in Anbetracht der bisherigen Rechtsprechung aber nicht unwahrscheinlich, die DB vermeidet solche Prozesse seitdem sehr konsequent), eine Anfrage beim Kundendialog ist daher mehr als ratsam.

Elementarteilchen
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@Hustensaft
Bei (Super-)Sparpreisen spielt die Unterscheidung zwischen ICE und IC tatsächlich eher keine Rolle. Die billigsten Sparpreise sind hier für beide Zuggattungen die selben. Und wenn der Preis der selbe ist, wieso soll dann die Entschädigung anders ausfallen?

In der Praxis dürfen zwar die Kontingente der Sparpreis-Tickets bei vielen ICEs ggfs. kleiner sein, aber die spielen bei der Entschädigung ja keine Rolle.

Insofern würde ich nicht anfangen, einen vermutlich vollkommen aussichtslosen Musterprozess führen zu wollen.

Bei Flexpreisen ist das anders, aber um die geht es hier ja nicht.