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Frage beantwortet

Zugausfall und aggressive DB Mitarbeiter ?

Zunächst möchte ich einmal kurz schildern, was passiert ist. Ich (BahnComfort-Kunde) bin heute, 20.10.19-21.10.19 von Siegen Hbf nach Halle(Saale) Hbf gefahren. Nachdem der erste RE 99 (Abfahrt 23.11)schon Verspätung hatte, erfolgte der Umstieg in Wetzlar. Im RB 40 nach Frankfurt a.M (Abfahrt Wetzlar 00.08 Wurde zunächst von einem Zugbegleiter zwei Personen kontrolliert, wovon eine keinen gültigen Fahrschein besaß. Der Fahrgast äußerte, er hätte am Bahnsteig nicht die Möglichkeit gehabt, einen Fahrschein zu erwerben. Daraufhin forderte der Zugbegleiter den Ausweis des Fahrgastes, welcher jedoch beim Zugbegleiter einen Fahrschein erwerben wollte. Dieser nahm das Geld des Fahrgastes entgegen, forderte jedoch trotzdem den Ausweis des Reisenden,Ging ihn rassistisch an, beleidigte ihn unter anderem mit „Du Penner“,“Ticket-Mafia“,“Lügner und „Kanackrn, schrie den Fahrgast an, und Forderte ihn auf, mit nach Gießen zu fahren, um die Sache polizeilich zu klären. Da der Fahrgast in Dutenhofen aussteigen musste, war es ihm nicht möglich, bis nach Gießen zu fahren. Darauf erwiderte der Zugbegleiter, das er sonst sein Geld nicht wiedersehen würde. Der Fahrgast bat darauf nochmal, sich einen Fahrschein kaufen zu können, was der ZB jedoch lautstark ablehnte und ihn weiter beleidigte. Der Fahrgast verließ daraufhin ohne sein Geld den Zug in Dutenhofen. Dieses Verhalten finde ich zutiefst beschämend, für ein Unternehmen wie die DB. Kurz vor Gießen wurde dann durch den Mitarbeiter mitgeteilt, das der Zug in Gießen endet, in die Fahrgäste in den an Gl. 9 bereitgestellten Zug umsteigen sollten. 3 Minuten vor Abfahrt wurde dann ohne Angabe von Gründen mitgeteilt, das dieser Zug ersatzlos entfällt. Da die Information in Gießen zu dieser Zeit schon geschlossen war, rief ich bei der zuständigen 3-S Zentrale in Frankfurt an. Die offensichtlich genervte Dame am Telefon teilte mit mit, das ich entweder bis 04.30 Uhr am Bahnsteig warten solle, oder ein Taxi auf Vorkasse nehmen solle. Da ich nicht so viel Geld mitführte, sagte sie, das ich in Frankfurt am Infoschalter einen Taxigutschein erhalten könne, welchen ich dem Taxifahrer geben könne. Dies habe ich gemacht. Am Schalter in Frankfurt war man jedoch sehr verwundert darüber und teilte mit, das dies nicht möglich sei. Der Mitarbeiter war sehr unfreundlich und genervt, tuschelte mit seinen Kolleg*innen das er es nur nicht machen würde, damit ich es lernen würde. Ich habe ihm auch im angemessenen Ton mitgeteilt, das ich sein Verhalten unmöglich fand, worauf er in Gelächter ausbrach und zu seinen Kolleg*innen sagte „jetzt geben die auch noch wiederworte“. Daraufhin wurde er durch mich und zwei andere mitreisende aufgefordert, seinen Namen für eine Beschwerde heraus zu geben. Er erwiderte, das er das aus Datenschutzgründen nicht dürfte und schickte uns vom Schalter weg. Mit 25 Minuten Verspätung bin ich dann mit ICE 992 nach Halle gefahren. Insgesamt betrachte ich diese Bahnreise als Katastrophe und hoffe auf lückenlose Aufklärung und Maßnahmen gegen diese Mitarbeiter.

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Hallo Benni2000, erst einmal tut es mir leid, wenn es bei Ihnen in diesen drei Fällen jeweils Grund zu einer Mitarbeiterbeschwerde gibt. Zu Ihrer ersten Begegnung kann ich schon jetzt sagen: kulturelle Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt sind Grundwerte der Deutschen Bahn. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen widersprechen diesen Unternehmenswerten, unabhängig davon, wo sie getätigt werden.

Wie Tino richtig geschrieben hat, können Sie Ihre Beschwerde zusammenfassend an den Kundendialog richten und dort die drei Ereignisse benennen. In dieser Service-Community können Nutzer sich untereinander Fragen stellen sowie andere Nutzeranfragen beantworten. Möchten Sie in Echtzeit mit uns in den Dialog treten, können Sie das über unsere offiziellen Seiten auf Facebook, Instragram und Twitter tun. Zusätzlich werde ich Ihnen eine E-Mail zukommen lassen.

@Tino: Es steht dir und mir nicht zu, diese Vorfälle vorzuverurteilen, wenn du es nicht miterlebt hast. Man kann persönliche Zweifel daran hegen oder Erfahrungswerte haben, doch hier ist eine Herabsetzung zur vorgetragenen Beobachtung einfach nicht angebracht. Wir nehmen jede Beschwerde ernst und intern lässt sich dieser auch nachgehen, wenn der Themenstarter sich dazu bei uns über die erwähnten Kontaktmöglichkeiten meldet. /ch

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soll man das ernsthaft alles glauben? An jeder Ecke und in jedem Zug ist es zu solchen Szenen gekommen? Oh mein Gott was für ein Unternehmen muss Deutsche Bahn nur sein? Egal zum Thema zurück. Wir als Community können hier Weden lückenlos aufklären noch Maßnahmen für Mitarbeiter ergreifen. Wenden Sie sich daher bitte an den DB Kundendialog.

Gruß, Tino!

Hallo Benni2000, erst einmal tut es mir leid, wenn es bei Ihnen in diesen drei Fällen jeweils Grund zu einer Mitarbeiterbeschwerde gibt. Zu Ihrer ersten Begegnung kann ich schon jetzt sagen: kulturelle Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt sind Grundwerte der Deutschen Bahn. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen widersprechen diesen Unternehmenswerten, unabhängig davon, wo sie getätigt werden.

Wie Tino richtig geschrieben hat, können Sie Ihre Beschwerde zusammenfassend an den Kundendialog richten und dort die drei Ereignisse benennen. In dieser Service-Community können Nutzer sich untereinander Fragen stellen sowie andere Nutzeranfragen beantworten. Möchten Sie in Echtzeit mit uns in den Dialog treten, können Sie das über unsere offiziellen Seiten auf Facebook, Instragram und Twitter tun. Zusätzlich werde ich Ihnen eine E-Mail zukommen lassen.

@Tino: Es steht dir und mir nicht zu, diese Vorfälle vorzuverurteilen, wenn du es nicht miterlebt hast. Man kann persönliche Zweifel daran hegen oder Erfahrungswerte haben, doch hier ist eine Herabsetzung zur vorgetragenen Beobachtung einfach nicht angebracht. Wir nehmen jede Beschwerde ernst und intern lässt sich dieser auch nachgehen, wenn der Themenstarter sich dazu bei uns über die erwähnten Kontaktmöglichkeiten meldet. /ch

Wer Gendersternchen benutzt, 2000 steht wohl für das Geburtsjahr und gleich die Rassismuskeule mit einbringt ist bei mir eh unglaubwürdig. Das nicht als Feststellung sondern meine rein persönliche Meinung, eher aus Erfahrung. Und ich darf das sagen, da ich nicht wie Herr Groß Mitarbeiter der Bahn bin. ;-)

In Frankfurter Raum gibt es wohl nur Zugbegleiter, welche Rassisten sind, letztens erst die Verleumdung mit der Weltkriegsbombe, gibt es die sonst nicht nur im bösen Osten? - Achtung Ironie ;-)

P.S. Im Nahverkehr darf man nicht ohne Ticket in den Zug einsteigen. Tut man es doch, fährt man schwarz. Sollte der Automat kaputt gewesen sein, hat man unverzüglich den Schaffner aufzusuchen und dieses mitzuteilen. Wird man kontrolliert und sagt das erst dann, fährt man schwarz und hat die berühmten 60 Euro zu zahlen. Dann hilft es auch nix, das Ticket nachzahlen zu wollen. Dafür ist es zu spät. Also war der Schaffner berechtigt, den Ausweis zu verlangen.
Was ich mich aber frage, sollte es wirklich rassistische Beleidigungen gegeben haben, was haben sie gemacht? Kein Ar.... in der Hose einzugreifen? Warum rufen sie dann nicht die Bundespolizei an?

Außerdem sind in dem Bericht sehr viele Unklarheiten. Sie sind in Gießen gestrandet, aber wollten in Frankfurt einen Gutschein? Hatten aber kein Geld für ein Taxi. Wie kamen sie dann nach Frankfurt? Was haben die anderen Leute gemacht?
Und bei dem allen nur 25 Minuten Verspätung?