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Frage beantwortet

Deutsche Bahn und der "Klimaschutz"

Liebes Team der Deutschen Bahn,

Ich finde es sehr amüsant wie ihr die Klimadebatte derzeit für Euch als Werbung nutzt.

Gleichzeitig zeigt ihr, wie ihr im Schienenfernverkehr scheinbar ziemlich überfordert seit. Ich befinde mich derzeit im ICE 587, der statt als ICE 1 nur als ICE 2 fährt, und der Zug in Göttingen seit 30 Minuten geräumt wird.

Mir zeigt es dass ihr es ja jetzt schon nicht schafft, die Anzahl der Fahrgäste zu befördern.

Wie wollt ihr es denn schaffen wenn sich die Anzahl der Fahrgäste verdoppelt??

Bin Mal gespannt auf die Maßnahmen!

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Das Social Media Team moderiert hier aber nur und führt nicht irgendwelche Massnahmen durch.

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"Wie wollt ihr es denn schaffen wenn sich die Anzahl der Fahrgäste verdoppelt??"

--->Ob die Bahn das will, da habe ich so meine Zweifel. Die Politik und der grüne Mainstream will das. Die Bahn hat das auch nie behauptet.

P.S. Hier ist nicht das liebe Team der Deutschen Bahn, hier schreiben und antworten nur Bahnkunden.

kabo
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Ein ICE2 verbraucht nur halb so viel Strom wie ein ICE1. Das ist doch prima Klimaschutz.

Im Ernst: Es nutzt dem Klima am Meisten, wenn man die Auslastung der vorhandenen Züge maximal ausreizt. Wenn man zusätzliche Fahrgäste gewinnt, aber gleichzeitig auch mehr Züge fahren lässt (die wiederum wieder Energie verbrauchen), dann verpufft ein Teil des Klimanutzens wieder.

Wer diese Community aufmerksam verfolgt, ahnt schon wo die Reise hingeht. Der differenzierte Flexpreis wurde in den letzten Wochen bereits massiv ausgeweitet, d.h. die Preise an nachfragestarken Tagen wurden (kräftig) erhöht, so dass die kommende Mehrwertsteuersenkung nahezu vollständig ausgelichen wird. Unterm Streich werden also nach der Mehrwertsteuersenkung die Preise an nachfrageschwachen Tagen deutlich sinken, während die Preise an nachfragestarken Tagen (im Vergleich zur ersten Jahreshäfte) gar nicht billiger werden. Man bemüht sich also die Anzahl der Reisenden an Schwachlast-Tagen zu erhöhen, nicht die Zahl der Reisenden an Spitzentagen.

@Bahnfrosch, dass ist so nicht richtig: Wer macht denn die roten Streifen an der Weisswurst jetzt grün? Bestimmt nicht die Politik,

Welches Verkehrunternehmen will die Klimadebatte für sich nutzen? Auch nicht die Politik.

Und übrigens ist hier auch das Sozial Media Team der Deutschen Bahn "aktiv"

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Das Social Media Team moderiert hier aber nur und führt nicht irgendwelche Massnahmen durch.

kabo
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"Und übrigens ist hier auch das Sozial Media Team der Deutschen Bahn "aktiv""
-> Das hält sich bei politischen Fragen aber grundsätzlich zurück bzw. wiederholt nur die offiziellen Pressemeldungen der DB.

Aber grundsätzlich ist die Frage, ob Neukundengewinnung überhaupt lohnenswert ist, eine betriebwirtschaftliche Frage, die überhaupt nichts bahnspezifisches hat.
Um für Neukunden die bestellte Leistung bereitstellen zu können, sind Investitionen notwendig. Da muss man halt rechnen, ob die zusätzlichen Einnahmen durch Neukunden die zusätzlichen Ausgaben kompensieren.

Der Restaurantbesitzer muss rechnen, ob sich eine Erweiterung des Gastraums überhaupt lohnt, wenn er für die zusätzlichen Gäste einen zusätzlichen Kellner und einen zusätzlichen Koch einstellen muss.
Das Fitnessstudio muss rechnen, ob es sich lohnt, zusätzliche Kunden anzuwerben, wenn für die Neukunden eine Erweiterung der Umkleideräume und die Anschaffung neuer Sportgeräte nötig ist.
Und genau so muss die DB rechnen, ob es sich lohnt neue Kunden anzuwerben, wenn dafür erst in neue Züge, Strecken und Personal investiert werden muss.
Da ist es betriebswirtschaftlich völlig logisch, dass man zuerst versucht neue Kunden da anzuwerben, wo die nötigen Investitionen am geringsten sind - also Züge, die schon fahren, aber bisher schwach ausgelastet sind, zukünftig stärker auszulasten.