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Frage beantwortet

Falscher Erstattungsbetrag durch das Servicecenter Fahrgastrechte - an wen wenden?

Hallo liebe Community!

Beschreibung:
Fahrt Österreich - Deutschland im EC und ICE, Ankunft mit +70 (Grund: Lok kaputt am deutschen EC).

Erstattung im Reisezentrum nicht möglich, da "Auslandsanteil". Einreichen daher per Fahrgastrechteformular auf dem guten, alten und klimafeindlichen Postweg.

Etwas 3 Wochen später trudelt nun die Antwort ein: Erstattung in Höhe von 12,5 %, obwohl bei einer Verspätung von 60+ Min. 25 % zustehen.

Offensichtlich will man hier den Kunden übers Ohr hauen oder ist nicht fähig, eine Fahrkarte (NUR HINFAHRT, 1 Person) zu lesen. Schlechter Service.

Nun aber meine Frage:

An wen wende ich mich nun? Die Website des Servicecenters Fahrgastrechte (Stand 2009) meint: An das Eisenbahnunternehmen. Wie ist die DB Fernverkehr denn per E-Mail oder Kontaktformular erreichbar?

Und: Warum macht man es so kompliziert? Ich hatte einen ähnlichen Fall bei der SNCF, ein Klick, Kontonummer eingeben und 2 Tage später war das Geld da. Man merkt ja, dass viele Stellen der DB mit dem Fortschritt so ihre Probleme haben und irgendwo in den 90ern hängen geblieben sind, aber nicht einmal eine E-Mail-Adresse? Nur postalisch oder per Mehrwertnummer? Für Fahrgäste, die schon einen Schaden erlitten haben? Sind da Änderungen geplant?

Danke für eure Tipps!

Alohahumbu
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Einfach das Servicecenter Fahrgastrechte noch einmal unter Nennung der Vorgangsnummer anschreiben und darauf hinweisen, dass der Erstattungsbetrag nicht passt. Die prüfen das dann erneut.

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Einfach das Servicecenter Fahrgastrechte noch einmal unter Nennung der Vorgangsnummer anschreiben und darauf hinweisen, dass der Erstattungsbetrag nicht passt. Die prüfen das dann erneut.

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Was genau wurde denn als Begründung für die Entschädigung angegeben? Man bekommt ja auch noch einen Brief mit der Erklärung, wie es zu dem Betrag kommt.

Mit der Erklärung kann man dann besser beurteilen, ob die Entscheidung korrekt oder falsch ist. Im Schreiben gibt es dann auch eine Vorgangsnummer, mit der man dann bei einer Beanstandung um eine Korrektur bitten kann, d.h. man reicht einen Brief bem Center Fahrgastrechte ein, in dem erläutert man warum die Entscheidung falsch war, reicht ggfs. eventuell zuvor vergessene Informationen nach.

Fehler passieren überall mal, daher freundlich bleiben, Betrugsvorwürfe („offensichtlich will man die Kunden übers Ohr hauen“) sind unangebracht. Bisher hatte ich nie den Fall, dass das Center Fahrgastrechte bei Fehlern sich nicht korrigiert hatte.

Alohahumbu
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Alles klar, danke für die Infos!

Dann missachte ich mal die Hinweise des Servicecenter Fahrgastrechte unter https://www.fahrgastrechte.info/Wenn-ich-nicht-zufrieden-... , hole mir erneut einen Umschlag im Reisezentrum, erstelle ein Schreiben, reiche dieses auf dem Postweg ein und hoffe dann, dass der korrekte Betrag (im Schreiben wird einfach der halbe Fahrtwert genannt) erstattet wird. Kompliziert.

„im Schreiben wird einfach der halbe Fahrtwert genannt“

Kann es eventuell sein, das es sich um ein Ticket für Hin- und Rückfahrt handelte?
Dann entfallen 50% des Ticketpreiseses auf die Hin- und 50% des Preises auf die Rückfahrt.

In diesem Fall ist es natürlich korrekt, wenn der halbe Ticketpreises als Grundlage für die Berechnung der Entschädigung zugrunde gelegt wird.

Alohahumbu
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Nein, wie schon geschrieben handelt es sich um eine Einzelfahrt ohne Rückfahrt.