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Wie kann ich Rückfahrt stornieren?

Ich fuhr mit de IRE von Berlin nach Lüneburg und habe mir eine Rückfahrt gleich mitgebucht. Leider fällt der IRE am Sonntag von Lüneburg nach Berlin aus aufgrund von Bauarbeiten. In meiner App steht ich soll es stornieren, da die Tickets nicht in anderen Zügen gelten.

Jetzt soll mir aber eine Bearbeitungsgebühr berechnet werden.

Damit bin ich aber nicht einverstanden. Wie kann ich die Rückfahrt stornieren ohne Bearbeitungsgebühr zu berappen?

KeineRückfahrtMehr
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EinVielfahrer
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Hallo,

prinzipiell können Sie vom Kauf zurücktreten wenn es Ihre Verbindung nicht mehr gibt - oder im nachgang über die Fahrgastrechte das Geld einfordern.

Von einem NV-Ticket das aber sonst nirgends gelten soll - und einem entsprechenden Hinweis in der App habe ich noch nie gehört- und ich habe das auch noch nie gesehen. Können Sie bitte nochmal klarstellen, was für ein Ticket sie haben.
1) Reden Sie von der DB App?
2) Was steht als Text in Ihrem Ticket (direkt unter dem Code müsste erst eine Zeile mit Ihrem Namen stehen. Die dann folgenden Zeilen sind interessant).

Und onch etwas: Bitte stornieren Sie ihr Ticket nicht! Storno kostet Geld.

kabo
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"Von einem NV-Ticket das aber sonst nirgends gelten soll - und einem entsprechenden Hinweis in der App habe ich noch nie gehört- und ich habe das auch noch nie gesehen"
-> hier: https://www.bahn.de/regional/view/regionen/berlin_brbg/ir...

Lösung: Ticket ungenutzt verfallen lassen, anschließend das Fahrgastrechteformular ausfüllen und zusammen mit dem unbenutzten Ticket einreichen. Auf dem Fahrgastrechteformular das Feld "ich habe die Reise wegen Verspätung / Zugausfall nicht angetreten" ankreuzen.

KeineRückfahrtMehr
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Es handelt sich um den IRE 4279 am Sonntag um 20:05 von LG nach B. In der Nachricht (ja es handelt sich im die App) steht "IRE Berlin-Hamburg Fahrscheine gelten nicht in anderen Zügen des Nah- und Fernverkehrs, werden aber erstattet"

Nun finde ich aber auf Bahn.de und in der App genau diese Möglichkeit nicht.

@EinVielfahrer: ich verstehe Punkt 2) nicht

@kabo: Falls das funktioniert, wäre es in der Benachrichtigung in der App missverständlich ausgedrückt. Würde aber wohl Sinn machen.

Ich danke euch beiden schon mal für eure Hilfe!

Hallo KeineRückfahrtMehr,

wenn ich es richtig verstehe, handelt es sich um das IRE Berlin-Hamburg-Ticket. Eine Stornierung der Rückfahrt ist auf bahn.de nicht möglich. Da es sich um einen Zugausfall handelt, reichen Sie die Erstattung bitte beim Servicecenter Fahrgastrechte ein. /ka

Braunschweiger
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Da das der letzte IRE des Tages ist können Sie das Ticket auch in allen anderen Zügen nutzen und zurück nach Berlin fahren. Gehen Sie vorher ins Reisezentrum in Lüneburg und fordern Sie eine Hilfeleistung laut der EU-Verordnung ein. Das ist nicht über die Fahrgastrechte der DB abgedeckt (da sollen Sie das Ticket verfallen lassen und ein neues, teurer es kaufen) sondern EU-weit geltende Rechtslage.

Hier ist das Verfahren erklärt: https://community.bahn.de/questions/1989898-ire-berlin-ha...

Ich möchte meine Antwort korrigieren. Es handelt sich um den Ausfall des IRE Berlin-Hamburg aufgrund von Bauarbeiten. 

IRE-Tickets gelten nicht in anderen Zügen des Nah- und Fernverkehrs, werden aber erstattet. Dazu wenden Sie sich bitte direkt an den regionalen Kundendialog. Viele Grüße /ka 

Braunschweiger
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@DB/ka: Warum soll denn das Ticket eingereicht werden? Über die Hilfeleistung kann @KeineRückfahrtMehr doch einfach nach Berlin fahren.

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@alle: Danke für eure Hilfe! Ich freue mich immer über gute Communities. Aber in diesem Fall finde ich es gleichzeitig Schade, dass es mir so schwer gemacht wird, an die relevanten Informationen zu kommen.

Ich schaue mal ob es so funktioniert wie von @Braunschweiger vorgeschlagen. Lt. EU-Verordnung müsste ich transportiert werden in egal welchem Verkehrsmittel.

kabo
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@Braunschweiger

Das Problem bei der Hilfeleistung nach Art. 18 der EU-Fahrgastrechteverordnung ist, dass die Form der Hilfeleistung vom Bahnanbieter bestimmt wird.

Bei den Fahrgastrechten nach Art. 16 könnte der Reisende "einfach so" mit einem vergleichbaren Zug ans Ziel fahren. D.h. der Reisende könnte quasi "eigenmächtig" auf andere Züge ausweichen, die ihn ans Ziel bringen.
Art. 16 passt aber für den IRE nicht - allein, weil es keinen anderen IRE an dem Tag gibt, den man dann nehmen könnte. Und höherwertige Züge (IC, ICE) scheitern an der Vergleichbarkeit, die Art. 16 voraussetzt.

Bleibt also nur die Hilfeleistung nach Art. 18. Da sind Eigenmächtigkeiten aber nicht vorgesehen. D.h. man muss sich an die DB wenden und auf eine Lösung der DB warten. Die Lösung kann natürlich darin bestehen, dass die DB die Beförderung in einem anderen Zug erlaubt - muss sie aber nicht. Theoretisch könnte die DB auch eine Hotelübernachtung anbieten - so lange bis der IRE wieder fährt.
(In einem anderen Thread hatten wir ja schon mal darüber spekuliert, ob der Kauf von IRE-Tickets nicht eine günstige Gelegenheit wäre, zu einem Städteurlaub in Hamburg oder Berlin zu kommen.)

Hallo,

eine Nachfrage beim Fachbereich ergab, dass die Antwort aus dem verlinkten Beitrag noch immer korrekt ist. Die Kollegen sind über die Vorgehensweise, im Falle der Fahrgastrechte informiert. Die Einreichung und Prüfung der zusätzlichen Fahrkarte, erfolgt beim Servicecenter Fahrgastrechte. /ka

Braunschweiger
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Welche zusätzliche Fahrkarte sollte denn eingereicht werden müssen? Wenn KeineRückfahrtMehr vor Fahrtbeginn im Reisezentrum Lüneburg um Hilfe bittet, dann bekommt er doch ohne Zusatzkosten eine Fahrkarte / Reisegutschein / ...
Eine Hilfeleistung erst nach Vorkasse zu gewähren ist doch widersinnig.

Wenn der letzte IRE des Tages ausfällt, kann die reisende Person sich die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel bis zu einer Höhe von 80 Euro erstatten lassen. Das sind ganz normale Fahrgastrechte. Nirgendwo ist definiert, dass dieses andere Verkehrsmittel ein Taxi sein muss. Das kann in diesem Fall auch der ICE sein. In diesem gelten die IRE-Tickets nicht, darum ist hier ein neues Ticket nötig.

Natürlich kann sie vorher im Reisezentrum in Lüneburg um Hilfe bitte, sollte sie dort aber keine bekommen, ist die von mir beschriebene Möglichkeit offen.

@Braunschweiger Genau genommen muss sich in dem Fall ja an DB Regio Nordost als Anbieter dieses Angebotes und der Leistung gewendet werden und nicht an Station & Service in Lüneburg. /ti

Braunschweiger
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Warum dürfen dann Mitarbeiter von DB Fernverkehr mein Niedersachsenticket zwischen Bremen und Leer kontrollieren? Genau genommen sitze ich ja in einem RE 52xxx und habe einen Nahverkehrsfahrschein.

Also eine der Telefonnummern aus dem Impressum hier anrufen?
https://www.dbausflug.de/DBRegio/Imprint

Weil es eine vertragliche Kooperation zwischen der DB Fernverkehr AG und dem Land Niedersachsen gibt.

Dort erreichen Sie den Kundendialog Regio Nordost. Das Problem wird dann sein, dass diese auf dem Ticket nichts vermerken können. Wie erwähnt, würde ich auch erst einmal Ihrem Vorschlag folgen und mich ans Reisezentrum in Lüneburg wenden. /ti