Frage beantwortet

SuperSparPreis: 3 Fragen u.a. zu Nahverkehranteil und Zwischenhalt?

Guten Abend, ich habe zwar die Suche bemüht aber bin nicht wirklich weiter gekommen.

1)

SA 06.07. wurde eine Hinfahrt von MA nach DU mit ICE616 gebucht. Nach aktueller Lage fährt dieser Zug an diesem Tag nur bis Düsseldorf. Der Navigator schlägt einen Umstieg in Köln in den IC2408 vor, den könnte ich lt. Verlauf auch in DÜsseldorf schaffen und wäre so nur unwesentlich später am Ziel in Duisburg.

Rückfahrt ursprünglich mit 2 Umstiegen gebucht: ab DU 19:34 IC 2207, dann in Köln ICE19 und FFM Fern 21:23 ICE 773. Der IC fährt zwar an diesem Tag lt. Reiseaukunft jedoch zwischen GE und D ohne Halt in Duisburg.

Ich denke ich sehe es richtig, daß ich aufgrund dieser sich ergebenen Änderungen bei Hin- und Rückfart quasi jeweils ein Flexticket habe und bei der Rückfahrt z.b. auch erst in Düsseldorf in einen Zug Richtung MA einsteigen darf?
Kann sich bis zum Reisestart noch etwas ändern oder sollte das von Bahnseite fix sein? (ist bereits seit einigen Wochen so im Abfragesystem hinterlegt). Wäre es besser ein Papierticket auszudrucken und im RZ eine Bestätigung einzuholen?

2)

Bei einer Fahrt von Köln nach Frankenthal (Pfalz) nehme ich einen IC bis Mainz und danach Nahverkehr bis FT. Hier wurde bei der Buchung ein RE auf dem Ticket angegeben, der 34 Min. nach IC Ankunft in MZ losfährt. Das man bei NV völlig flexibel agieren kann ist mir bekannt.

Ich würde gerne grundsätzlich wissen inwiefern der vom System ausgesuchte NV Vor-bzw. Nachlauf für die Zugbindung relevant ist. Natürlich werden nur Verbindungen ausgewählt, die vom Umstieg her gewisse Bedingungen erfüllen.

Ist das nur eine systemeitige Empfehlung oder muss man bei NV Anteil zusehen zur besagten FV Abfahrt rechtzeitig am Gleis zu sein?
In meinen konkreten Fall müsste z.b.der IC mind. 30-35 Minuten verspätet in MZ ankommen, so daß die Zugbindung aufgehoben wäre?
Ich frage deshalb, weil doch immer mal wieder Rheintal IC´s bereits ab Köln einiges an Verspätung aufbauen.
Wäre dann ein Switch in einen ICE über die SFS nach Mannheim und von dort mit S-Bahn/RE zurück nach FT mit dem Ticket abgedeckt?

3)

Eine vor Monaten gebuchte Fahrt am 13.07 von MA nach M endet vorzeitig in Stuttgart. Lt. Wikipedia ist der Railjet in D
tariftechnisch dem ICE gleichgestellt, d.h. ich nehme statt des geplanten ICE511 ab 07:31 den RJX63 ab 06:12. Darf ich dann
z.b. in Augsburg obwohl so nicht gebucht, jedoch mit aufgehobener Zugbindung, einen Zwischenstopp machen und z.b. 2 Stunden
später mit einen IC/ICE die Fahrt zum Reiseziel München Hbf fortsetzen?

Vielen Dank im voraus.

planetfuse
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EinVielfahrer
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Hallo,
1) alles richtig. Zugbindung ist aufgehoben, da ihr Zug nicht wie gebucht fährt.
2a) nur wenn abzusehen ist, dass der Anschluss in Mainz nicht erreicht wird können Sie statt des IC auch mit dem ICE über Mannheim fahren. (In der App sollte stehen, dass der Anschluss vermutlich nicht erreicht Word. Davon am besten einen Screenshot für die Kontrolle machen.)
2b) wenn ihre Verbindung mit einem NV Anteil beginnt, so müssen Sie einen NV Zug wählen der den Fernverkehr planmäßig erreicht. Klappt der Umstieg dann nicht ist die Zugbindung auch aufgehoben.
3)In diesem Fall: ja

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Hallo,
1) alles richtig. Zugbindung ist aufgehoben, da ihr Zug nicht wie gebucht fährt.
2a) nur wenn abzusehen ist, dass der Anschluss in Mainz nicht erreicht wird können Sie statt des IC auch mit dem ICE über Mannheim fahren. (In der App sollte stehen, dass der Anschluss vermutlich nicht erreicht Word. Davon am besten einen Screenshot für die Kontrolle machen.)
2b) wenn ihre Verbindung mit einem NV Anteil beginnt, so müssen Sie einen NV Zug wählen der den Fernverkehr planmäßig erreicht. Klappt der Umstieg dann nicht ist die Zugbindung auch aufgehoben.
3)In diesem Fall: ja