Frage beantwortet

Wieso kann ich über meinen BahnCard 50 Account für eine andere Person buchen wenn dies nicht gültig ist?

Hallo,
ich habe in gutem Glauben über meinen DB BahnCard 50 Account ein Ticket (BahnCard 50 Spar-Preis) für meine Mutter (Funktion: "für eine andere Person buchen") gekauft. Jedoch wurde mir nirgends mitgeteilt, dass dies nicht möglich ist. Jetzt habe ich eine Nachricht von meiner Mutter aus dem Zug erhalten, dass sie noch einmal 60€ (nur für die Hinfahrt) drauf zahlen musste, da sie die BahnCard nicht hatte.
Das die BahnCard personengebunden ist weiß ich, jedoch frage ich mich, wieso ich aber trotzdem die BahnCard 50 Preise für "eine andere Person" zahlen kann, wenn dies am Ende gar nicht rechtlich ist? In meinen Augen eine ganz schöne Frechheit! Ich habe es gerade auch nochmal mit einer Probe-Buchung versucht und finde keinen Hinweis!

Schönen Abend.

Zucker
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kabo
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Man kann ja für andere Leute buchen, die eine BC50 haben. Von daher ist es schon sinnvoll, dass man auch mit Rabatt für andere buchen kann.

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kabo
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Man kann ja für andere Leute buchen, die eine BC50 haben. Von daher ist es schon sinnvoll, dass man auch mit Rabatt für andere buchen kann.

zeka
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"über meinen DB BahnCard 50 Account"

Es gibt keinen "DB BahnCard 50 Account". Sie haben bei der Bahn ein Kundenkonto "Meine Bahn". Dort können Sie unter Ihrem Namen diverse Angaben speichern: Kontoverbindung, bevorzugte Verbindungen und in der App auch Ihre aktuelle BC (bzw. "merkt" sich die App die Einstellungen der letzten Buchung).

"Jedoch wurde mir nirgends mitgeteilt, dass dies nicht möglich ist."

Was soll nicht möglich sein? Sie können ein Ticket für Ihre Mutter buchen.

"Das die BahnCard personengebunden ist weiß ich,"

Dass Sie das wissen, ist schonmal sehr gut.

"jedoch frage ich mich, wieso ich aber trotzdem die BahnCard 50 Preise für "eine andere Person" zahlen kann,"

Weil es durchaus auch im Rahmen des Möglichen ist, dass Ihre Mutter auch eine BC 50 hat... Die Buchungsseite/App kann ja nicht wissen, dass Ihre Mutter keine BC 50 hat.

"wenn dies am Ende gar nicht rechtlich ist?"

Was soll nicht rechtlich sein? Sie wissen, dass die BC personenbezogen ist. Sie wissen, Sie haben eine BC 50. Sie wissen, Ihre Mutter hat keine BC 50. Sie buchen über Ihr Konto ein Ticket für Ihre Mutter. Bevor Sie den "Kaufen"-Button drücken, werden Ihnen noch einmal alle Angaben zur Überprüfung angezeigt. Spätestens da hätte Ihnen auffallen können/sollen/müssen, dass Ihre gespeicherte BC 50 in den Buchungsprozess eingeflossen ist, was nicht rechtens ist, da Ihre Mutter keine BC 50 hat.

"In meinen Augen eine ganz schöne Frechheit!"

Ja, könnte die Bahn auch sagen. Sie buchen ein Ticket mit BC 50 Rabatt, wohl wissend, dass Ihre Mutter keine BC 50 besitzt und dann lassen Sie Ihre Mutter mit diesem ungültigen Ticket reisen...

"Schönen Abend."

Danke, Ihnen auch.

Bei der Buchung für andere Personen sind Sie selbst dafür verantwortlich, richtig anzugeben, welche Bahncard der Reisende hat.
Eine Überprüfung zum Buchungszeitpunkt ist dabei weder möglich noch sinnvoll, da der Reisende erst zum Reisetermin im Besitz einer gültigen Bahncard sein muss.

„jedoch frage ich mich, wieso ich aber trotzdem die BahnCard 50 Preise für "eine andere Person" zahlen kann, wenn dies am Ende gar nicht rechtlich ist?“
-> Es ist rechtlich für andere Personen ermäßigte Fahrkarten zu kaufen. Das kann jeder. So könnte ich für meinen Sohn eine Kinderfahrkarte zum 1/2 Preis kaufen und für seine Freundin noch ein Ticket mit BahnCard Rabatt. Das Problem würde bei der Fahrkartenkontrolle auftreten. Mein Sohn ist erwachsen und seine Freundin hat keine BahnCard.

„ich habe in gutem Glauben über meinen DB BahnCard 50 Account ein Ticket (BahnCard 50 Spar-Preis) für meine Mutter (Funktion: "für eine andere Person buchen") gekauft.“
-> Wenn ich in gutem Glauben mit 120 km/h durch die Stadt fahre (das Auto fährt auch in der Stadt 120 wenn ich es versuche) handele ich genauso wie Sie.

„In meinen Augen eine ganz schöne Frechheit!“
-> Nein. In meinen Augen eine bodenlose Dummheit von Ihnen. „Das die BahnCard personengebunden ist weiß ich“ und was haben Sie mit dem Wissen angefangen? Ihre Mutter hat keine BahnCard und Sie schicken die arme Frau einfach mit einem daher ungültigen Ticket los.

„Jetzt habe ich eine Nachricht von meiner Mutter aus dem Zug erhalten, dass sie noch einmal 60€ (nur für die Hinfahrt) drauf zahlen musste, da sie die BahnCard nicht hatte.“
-> Aus „nur für die Hinfahrt“ schließe ich, das auch eine Rückfahrt gebucht wurde, wo Ihrer Mutter das gleiche Ungemach droht. Um das zu vermeiden der Hinweis das eine Fahrkarte mit BahnCard Rabatt gegen Zahlung der Differenz des Flexpreises (25% bzw. 50% des Flexpreises, nicht des Sparpreises!) auch ohne BahnCard genutzt werden kann. Das ist im Reisezentrum möglich, im Zug kommen noch 19 EUR Bordzuschlag hinzu. Möglicherweise ist die Buchung eines neuen Sparpreistickets günstiger.

Als weiterer Tipp. Die korrekte Fahrpreisnacherhebung wäre im Fall Ihrer Mutter nicht 60 EUR sondern die Differenz eines Flexpreistickets mit/ohne BahnCard. Sollte das weniger als 60 EUR sein können Sie sich an den Kundendialog wenden und um Erstattung des zuviel gezahlten Betrages bitten.

Eine weitere Frage die bei mir jetzt auftaucht ist, welche Differenz bei einem mit BC 50 gebuchten Sparpreisticket nachzuzahlen ist. 25% oder 50% des Flexpreises. Die Frage werde ich gleich stellen und hier auch für die Community verlinken.

Hier der Link zur Frage:
https://community.bahn.de/questions/1981506-berechnung-bc...