Frage beantwortet

Ist dies Sperrgepäck zulässig? Ich möchte nicht "stranden"

Ich habe einen Koffer mit den Maßen 106,5 x 21,0 x 50,0 cm, der sich auf einer Sackkarre befindet, dort festgeschnallt ist und auf einer anderen Sackkarre übereinander einen Kasten der Maße 41,8 x 33,9 x 42,6 cm und einen ähnlichen großen Rucksack. Beide Sackkarren kann ich selbst ziehen oder eine der beiden schieben.
Ich möchte mit diesen nur ICs und REs benutzen, die über Fahrradabteile verfügen.
Da ich mit dieser Kombination schon mal Züge, die Fahrradabteile besitzen, benutzt habe, aber manchmal das Bahnhofspersonal Andeutungen machte, möchte ich gerne verbindlich wissen:
Wie kann ich sicher stellen, dass ich die Zugverbindung nutzen kann (zus. Fahrradticket, Platzkarte)?
Könnte ich auf Nummer sicher gehen, dass ich mit Regionalzügen auf jeden Fall mitgenommen werde?
Ich habe ja, da ich Sparangebote nutze, bei Strecken mit IC Zugbindung und möchte nicht mir einen späteren Zug nehmen müssen oder gar "stranden" (und dann jemanden bitten müssen, mich mit Auto abzuholen).
Bei mir geht es nicht darum, OB ich die Bahn nutze, sondern wie genau.
Würde eine Tasche der Maße 41,8 x 33,9 x 42,6 cm und ein Rucksack ähnlicher Größe als Handgepäck gelten?
Ihre Antwort würde mir bei der Planung helfen, mir mehr Gründe geben, Ihre Angebote zu nutzen, zudem wäre es ein Beitrag für den Umweltschutz, wenn ich Ihre Züge benutze, statt einem eigenen oder gemieteten PKW.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
kabo
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Das Problem ist, dass es in Zügen, die den Beförderungsbedingungen der DB unterliegen, überhaupt keinen Anspruch auf Mitnahme einer Sackkarre gibt (geschweige denn von zwei Sackkarren).

Man darf Handgepäck mitnehmen (so viel wie man selbst tragen kann) und dazu ein Stück "Traglast". Traglast ist alles, was weder Handgepäck, noch Kinderwagen noch Fahrrad ist, aber selbst getragen werden kann.
Gegenstände, die nicht selbst getragen werden können und auch nicht in die Kategorien "Handgepäck", "Kinderwagen" oder "Fahrrad" fallen, sind nicht zu Mitnahme vorgesehen.

Von daher werden Sie immer auf (a) den vorhandenen Platz und (b) den guten Willen des Zugbegleiters angewiesen sein.
Ein Garantie, dass Sie mitgenommen werden, wird Ihnen niemand geben.

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kabo
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Das Problem ist, dass es in Zügen, die den Beförderungsbedingungen der DB unterliegen, überhaupt keinen Anspruch auf Mitnahme einer Sackkarre gibt (geschweige denn von zwei Sackkarren).

Man darf Handgepäck mitnehmen (so viel wie man selbst tragen kann) und dazu ein Stück "Traglast". Traglast ist alles, was weder Handgepäck, noch Kinderwagen noch Fahrrad ist, aber selbst getragen werden kann.
Gegenstände, die nicht selbst getragen werden können und auch nicht in die Kategorien "Handgepäck", "Kinderwagen" oder "Fahrrad" fallen, sind nicht zu Mitnahme vorgesehen.

Von daher werden Sie immer auf (a) den vorhandenen Platz und (b) den guten Willen des Zugbegleiters angewiesen sein.
Ein Garantie, dass Sie mitgenommen werden, wird Ihnen niemand geben.

Wie sieht es denn aus in Regionalzügen?
Oder kann man sagen, ich wäre auf der sicheren Seite, wenn ich einen Rucksack und dazu eine Tasche habe, die ich wahlweise rollen, aber auch tragen könnte?
Anscheinend kann eine Fahrradkarte meinem Gepäck keine Rechtssicherheit geben.
Irgendwie hat dieses Forum ja den Nachteil, dass ich dem Zugbegleiter oder Abfertiger, der mir Probleme bereitet, ja schlecht sagen kann, der Nutzer so und so im Forum auf der DB-Website sagte..., aber ein offizielles Statement würde da ja hilfreicher sein.

Sparflieger
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Wenn Sie das alles im IC Fahrradwagen mitnehmen möchten, besteht die "Gefahr", dass da tatsächlich Fahrräder kommen. Da diese reservierte Plätze haben, werden Sie den kürzeren ziehen.
Eine. Fahrradkarte nützt gar nichts.

Im Regionalverkehr gilt für Fahrräder mindestens die Regel, solange Platz ist. Das wird in Ihrem Fall wohl genauso sein. Teilweise dürfen Sie zu bestimmten Zeiten keine Räder mitnehmen.

Guten Willen der ZuB und ein bisschen Glück werden Sie wohl brauchen.

Ich denke, wenn nicht von jemandem, auf den ich mich berufen kann, eine andere Aussage kommt, als das, was hier steht, dann muss ich wohl sehen, dass ich ich mein Gepäck in eine regelkonforme Form bringe, also nur Sachen habe, die ich auf den Rücken schnallen und in der Hand tragen kann.
Das wären dann eine Tasche der Maße 31 x 40 x 40 cm, eine der Maße 26 x 26 x 46 cm und ein Rucksack. Das dürfte doch ohne Probleme gehen, oder?

Sparflieger
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Solange Sie das in die dafür vorgesehenen Ablagen unterbringen können, ist das kein Problem, siehe auch Link von Woodstock.

Ok. eine der Antworten wurde von DB-Bahn bestätigt und gibt mir schon mal Klarheit, dass DB-Bahn zwar eine Mitnahme meiner Dinge nicht gänzlich ausschließen möchte, aber es eine reine Kulanz ist und ich wohl doch mich so umorientiere, dass alles im Prinzip auch sich tragen lässt.