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Verspätungsregelung TG2600 BN-->SU

Guten Tag. Ich habe ein Fernverkehrsticket von Bonn nach Erfurt, welches die Nutzung der Linie 66 von Bonn nach Siegburg einschließt (bundesweit einmalige Sonderregelung zu TG2600 für Bonn/Sankt Augustin --> Siegburg zu ICE-Strecke). Ich habe einen normalerweise absolut ausreichen Übergang von 12 Minuten. Sollte die Straßenbahn 66 verspätet sein, gelten für mich die üblichen FGR, so dass ich jeden Alternativzug nutzen kann? Berücksichtigen Sie bitte die Sonderregelungen zur Strecke BN-SU. Danke!

Antworten

Die Fahrgastrechte gelten ausschließlich bei Störungen im Eisenbahnverkehr. Der Eisenbahnverkehr umfasst alle Züge von der S-Bahn über den Regionalverkehr bis zum ICE zu verstehen, unabhängig davon, von welchem Eisenbahnunternehmen sie betrieben werden. U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse oder Oberleitungsbusse fallen nicht hierunter.

In diesem Fall wird die Stadtbahn aber nach NE-Anstoßtarif tarifiert und ist Bestandteil der Fahrkarte. Somit sollten auch die Fahrgastrechte durchgehend gelten.

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Ein schönes Hallo in die Runde. Es werden Verbindungen bei der Eingabe von Bonn Hbf nach Erfurt Hbf ausgegeben, wobei der erste Teilabschnitt von Bonn Hbf nach Siegburg/Bonn mit der STR 66 der „Stadtwerke Bonn Verkehrs GmbH“ erfolgt. Hier gibt es die Ausnahme, dass wir diesen Teilabschnitt als Anstoßverkehr an den DB-Bahnhof mitverkaufen (NE-Blatt 565 → Seite 1Seite 2). 

Die Fahrgastrechte gelten für die gesamte Reisekette, wenn auf der Fahrkarte als Start „Bonn (TG 2600)“ definiert ist und „NE 565“ neben dem Angebotsnamen (Sparpreis etc.) genannt wird. Die Antwort von Woodstock ist in diesem Fall nicht korrekt. /ch