Diese Frage wartet auf Beantwortung

Warum gibt es für Verbindungen über 250 km keine Super Sparpreise mit Nahverkehrsanteil?

Diese Frage möchte ich jetzt ausnahmsweise ans DB-Team stellen.
Denn wie einige Kunden in anderen Threads schon angemerkt haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass bereits alle Sparpreisverbindungen mit Nahverkehrsanteil ausverkauft sind, wenn die Strecke über 250 km liegt, während die gleiche Strecke ohne den Nahverkehrsanteil (manchmal nur eine S-Bahn-Station) als Super Sparpreis erhältlich ist.
In den AGBs ist keine Einschränkung hinterlegt.

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Für die Strecke Lübeck-Travemünde nach Düsseldorf bekomme ich für fast jeden Tag Supersparpreise angezeigt

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Ich nicht. Nur welche für 22,40 mit BC-Rabatt.
Ab Lübeck-Travemünde Hafen.

Also wie an anderer Stelle schon geschrieben,

ich bekomme mit NV Anteil bis 250 km

  • Supersparpreis ab 19,90
  • Sparpreis ab 23,90

.
Für eine Strecke über 250 km mit NV Anteil kann ich problemlos buchen

  • Supersparpreis ab 21,90
  • Sparpreis ab 25,90

.
Nicht buchen kann ich über 250 km mit NV Anteil den Supersparpreis für 19,90 und den Sparpreis für 23,90. Es kostet immer mindestens 2 EUR mehr

Die Angebote sind so in der Verbindungssuche verfügbar.

Bei einigen ICE Verbindungen bekomme ich über 250 km mit NV Anteil oft Supersparpreis Verbindungen zu 29,90 und Sparpreise ab 35,90.

Ich habe mehrere Verbindungen mit NV-Vorlauf gesucht (alle über 250 km), und immer wird mir nichts günstigeres angeboten, als das Super-Spar-Ticket für 29,90 Euro und das Sparpreis-Ticket für 35,90 Euro. Das ist ja das unverschämte. Gestern gabs für diese Strecken/Zeiten noch den alten Sparpreis (mit Stornierungsmöglichkeit) für 29,90 Euro. Heute bekomme ich für 29,90 Euro nur noch das Super-Spar-Ticket (ohne Stornierungsmöglichkeit). Das kann doch eigentlich nicht sein.

Sparpreis Aktion für 19,90 für Strecken unter 250 km mit NV-Anteil und Cityticket gab es ja schon immer. Öfters gebucht auf der Relation Dresden-Potsdam oder Dresden-Frankfurt/Oder.
Die Pressemeldung von Ende Juni suggerierte, diese neuen Super-Sparpreise ab 19,90 beinhalten ab sofort auch den NV-Anteil. Man hat aber weggelassen zu erzählen, dass dieses nur für Strecken unter 250km gilt, die es schon vorher gab. Das einzige, was sich jetzt geändert hat, dass bei den unter 250km Strecken jetzt das Cityticket rausgefallen ist.

Ich fahre wöchentlich mehrfach die Strecke Dresden-Berlin für 19,90 (Mit BC Rabatt 14,90) und da war das Cityticket eine gute Hilfe am Start- und Zielpunkt. Jetzt müsste ich mir bei einer Hin-und Rückfahrt in Dresden 2 Tickets und in Berlin 2 Tickets kaufen. Das wäre in etwa 11 Euro mehr. Also insgesamt kostet mich eine Tagestour mit BC25 Rabatt nun rund 41 Euro statt 30 Euro vorher.
Nun fahren auf dieser Relation viele Flixbusse für 7,90. Mit ADAC Rabatt gibts nochmal 10% Rabatt und stornieren kann ich notfalls auch. Nun frage ich mich ersthaft, warum sollte man nicht mit dem Bus in Zukunft fahren? o.k. Er fahrt 15 Minuten länger, aber sonst? Die vergraulen es sich echt mit den Stammkunden. Werde wohl dieses Jahr das letzte Mal Comfort-Kunde gewesen sein.

Ich möchte hier nicht die Marketing- und Preispolitik der DB verteidigen. Sicher war die Kommunikation der Änderungen suboptimal. Hier schreibe ich als Versuch einer Klärung meine private Meinung.

Sparpreis und Supersparpreis sind ein Angebot zur Auslastungs- und Gewinnoptimierung. Ressourcen effektiv einzusetzen und das Verhältnis Aufwand zu Nutzen zu optimieren sind Standard in der Wirtschaft.

Kalkulationen, (wie werden Preise und Angebote berechnet) sind Betriebsinterna. Eine Offenlegung solcher Interna ist in den meisten Firmen ein Kündigungsgrund. Aus Wettbewerbsgründen legt auch die DB sicher das nicht offen. Eine Daumenregel (nicht nur bei der Bahn) besagt, dass 20% der Kunden 80% des Umsatzes erbringen. Das sind Vielfahrer, BC100 Inhaber und Flexpreis Kunden.

Auch Sparpreise und Supersparpreise werden kalkuliert. Dabei werden die Produktionskosten und die Einnahmen möglichst optimiert.

Man kann davon ausgehen, daß die Produktionskosten für eine längere Zugfahrt höher sind als die einer kürzeren.
Desweiteren sind die Einnahmen für DB Fernverkehr geringer, wenn Nahverkehr an dem Produkt beteiligt ist, da ein Teil der Ticketerlöse an den Nahverkehr abzugeben sind.
Stornierungen verursachen Kosten, ein gekauftes Ticket dass anschließend erstattet wird, macht Minus. Ist teurer als ein nicht gekauftes Ticket.

Die DB möchte diese Randbedingungen auf die Ticketpreise abbilden.

Die entfernungsabhängigen Produktionskosten hat die Bahn früher mal kommuniziert. (Sparpreis 19,90 bis 250 km sonst 29,90) Seit einiger Zeit hat sie auf diese Kommunikation verzichtet, es galt aber weiterhin.

Welche Spar- und Supersparpreise zu bestimmten Zügen angeboten werden, sieht man nur in der Verbindungsauskunft.

Die Bahn bietet jetzt Supersparpreise und Sparpreise an.
Wie werden die kalkuliert? Aus gutem Grund bleibt das ein Interna.
Das für jede Verbindung diese Angebote kontingentiert sind, wissen wir.

Wie die Kontingente auf die einzelnen Verbindungen aufgeschlüsselt werden, wissen wir nicht.

Ein verständliches Grundprinzip lässt sich aber erkennen.

Fahrten bis 250 km verursachen die geringsten Produktionskosten, hier werden alle Sparpreise und Supersparpreise angeboten.

Fahrten über 250 km verursachen höhere Produktionskosten, also wird dafür auch ein höherer Preis abgebildet.
Offenbar funktioniert das so, daß man bei Fahrten über 250 km unterscheidet, bleiben die Einnahmen zu 100% bei DB Fernverkehr, dann werden auch alle Sparpreise und Supersparpreise angeboten. Hat man nur einen Teil der Einnahmen zur Verfügung weil Abgaben an den Nahverkehr zu zahlen sind, bildet man das auf den Preis ab. Der wird dann höher.

Auch wenn diese Regelung ein Interna der Deutschen Bahn ist, es lässt sich leicht entschlüsseln, wie das gehandhabt wird.
Bei IC Verbindungen wird ein Aufpreis von 2 EUR erhoben um die Zusatzkosten für den Nahverkehr auszugleichen. Mit anderen Worten, Supersparpreistickets werden ab 21,90 angeboten (=19,90+2,00) Sparpreistickets ab 25,90 (=23,90+2,00).
Bei den höherwertigen ICE Verbindungen wird mit 10 EUR Aufpreis für den Supersparpreis gerechnet und mit 12 EUR auf den Sparpreis um die Zusatzkosten für den Nahverkehr auszugleichen. Supersparpreistickets werden für 29,90 angeboten (=19,90+10,00) der Sparpreis wird für 35,90 angeboten (=23,90+12,00).

Hier bin ich nur von den Einstiegspreisen ausgegangen.

In den Beförderungsbedingungen steht neuerdings bei den Preisen nur ein ab 19,90 bzw. ab 23,90. Vor dem 1.8.2018 stand bei den Sparpreisen eine Spanne von 19,90 bis 139,90.

Eine Garantie auf einen bestimmten Einstiegspreis hat es noch nie gegeben.

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@Joeopitz
Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber Ihre Gedanken sind erstmal nur reine Spekulationen.
Ich würde mir in diesem Zusammenhang eine DB-Stellungnahme wünschen.

Nicht nur bei "höherwertigen ICE-Verbindungen" mit NV-Nutzung kostet das Super-Spar-Ticket 29,90 Euro und das Sparpreis-Ticket 35,90 Euro. Auch bei einer Fahrt mit RE, IC, IC (über 250 km) werden diese Preise verlangt. Und vorher wurde kommuniziert: "Super-Spar-Tickets mit NV-Nutzung ab 19,90 Euro". Von dieser Preisstufe wurde mir noch kein einziges Ticket mit NV-Nutzung angeboten (auch unter 250 km). Erst den Anschein erwecken, dass die Fahrkarten billiger werden, um die Fahrgäste dazu zu bringen ihre Tickets erst nach dem 01.08. zu buchen und sie dann mit weniger Leistung zum gleichen Preis beziehungsweise etwas mehr Leistung (wenn City-Ticket überhaupt angeboten/nutzbar) für 6 Euro Aufschlag abzuspeisen, das ist nicht besonders seriös.

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Also wenn ich jetzt für nächste Woche Di für die Strecke Darmstadt nach Köln (knapp unter 250 km) im Sparpreisfinder suche, gibt es praktisch für jede Stunde des Tages ein Ticket für 14,90 € mit BC (ohne BC 19,90 €), wobei bis Mainz ein NV-Anteil dabei ist.

Buche ich von Darmstadt nach Düsseldorf (knapp über 250 km), bekomme ich Tickets ab 16,40 € mit BC (ohne BC 21.90 €). Das ist zwar 2 € mehr als der versprochene mindest Preis, allerdings hatte ich bisher noch nie für diese Strecke ein Ticket unter 22,40 (29,90) bekommen (zu Aktionswoche-Zeiten gab es max vereinzelt zu unmöglichen Zeiten mal ein billigeres Ticket), jetzt gibt es sogar viele.

Darmstadt Köln ist durchaus eine Strecke, wo es auch kurzfristig noch viele günstige Angebote gibt. Darmstadt Hannover ist da schon schwieriger. Kurzfristig ist da meist gar kein Sparpreis mehr verfügbar, aber selbst hier finde ich noch viele für 22,40€ (sogar für übermorgen) weniger war auf der Strecke praktisch nie möglich.

D.h. man kann mit dem neuen System durchaus billiger fahren als bisher, man bekommt die Tickets, aber leider nicht für jede Strecke und Zeit gleichermaßen. Das war allerdings schon immer so.

Und dass beim Super Sparpreis nun kein City-Ticket mehr dabei ist, kann natürlich für einige Leute ein Problem sein, für Andere ist der nun mögliche NV-Anteil aber auch der große Vorteil. D.h. je nach Situation schneidet das neue System besser oder schlechter ab, als das alte.
Für mich persönlich sieht das neue System aktuell zumindest vorteilhafter aus, als das alte. Aber das ist nur meine Situation, es ist mir klar, dass das nicht für alle gilt.

Hallo Benutzerin und @all,

sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Da ich auch keine Einschränkungen bei der Entfernung bei Tickets mit Nahverkehrsanteil erkennen konnte, habe ich mal den entsprechende Fachbereich kontaktiert. Sobald mir bzw. uns die Rückmeldung vorliegt, werde ich oder ein Kollege sich hier wieder melden. Ich hoffe, dass dies gleich morgen geschehen wird. Bis dahin und einen angenehmen Tag. /tr

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Das ist doch eigentlich eine recht einfach zu beantwortende Frage. Warum dauert es so lange mit der Antwort?

Die Frage ist sicher einfach zu beantworten. Eine andere Frage ist es, ob man das so einfach beantworten will. Sparpreise und Supersparpreise werden kalkuliert. Will man die Kalkulation offenlegen? Gründe für die nicht Offenlegung hab ich schon angeführt.

Sparpreise waren schon immer von Entfernung und Auslastung abhängig. Es waren stets Preise „ab XX EURO“
Seit dem 1.8. scheint das nach folgendem Schema zu funktionieren:

  • Bis 250 km werden (Super)Sparpreise ab dem Einstiegspreis von (19,90)23,90 EUR angeboten, auch mit NV Anteil
  • Über 250 km werden auch Preise ab (19,90)23,90 EUR angeboten, wenn kein NV Anteil dabei ist.
  • bei IC Verbindungen über 250 km mit NV sind die Einstiegspreise 2 EUR höher (21,90)25,90 EUR
  • bei ICE Verbindungen über 250 km sind die Einstiegspreise 10 EUR beim Supersparpreis und 12 EUR beim Sparpreis höher, wenn NV dabei ist. (29,90)35,90 EUR
  • .

    Die Frage ob das so oder anders ist, ist die eine.

    Die andere ist, ob man sich den Spielraum für die Preisgestaltung einfach offenhalten will, um die Preisgestaltung gegebenenfalls nach oben oder nach unten zu ändern, und deshalb keine Details veröffentlichen möchte.

    Evtl. will die Bahn das nicht kommunizieren?
    Dann kann die Beantwortung länger dauern, weil eine Sprachregelung gefunden werden muß um zu kommunizieren, daß man das nicht kommuniziert.

moswald
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@Joeopitz
aber egal in welcher Sprachregelung, die Werbung der Bahn
"Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro - solange der Vorrat reicht. Das Angebot gilt, wenn Sie mindestens einen Teil der Strecke mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC) reisen."
ist so falsch, also mindestens hier müsste inhaltlich reagiert werden.

@moswald

„Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro - solange der Vorrat reicht.“
Das ist doch eine völlig korrekte Aussage, da besteht kein Anlass zu reagieren.

„AB 19,90“ ist ja eindeutig es fängt bei 19,90 an kann auch höher sein.
„solange der Vorrat reicht“ wenn die günstigsten Preise ausgebucht sind, kann man keine mehr buchen.

Wer den Unterschied zischen: „Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro - solange der Vorrat reicht.“ und „Reisen Sie dauerhaft günstig für 19,90.“ nicht kennt, der darf der Bahn keinen Votwurf machen. Der beherrscht einfach die Deutsche Sprache nicht.

moswald
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@Joeopitz
Wer damit wirbt: "Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro", muss mindestens ein Ticket zu 19,90€ anbieten, die anderen können teurer sein. und zwar muss das für alle Verbindungen mit mindestens einem Fernverkehrteil gelten, dies sagt der zweite Satz der Bahnwerbung. Wir können es aber gerne drauf ankommen lassen, ich werde mich jedenfalls bei Verbraucherschutzorgas erkundigen. Wenn ich micht recht erinnere gab es in der Vergangenheit schon Urteile zu "ab xxx €" Werbungen. Wie Du richtig schreibst, es muss bei 19,90€ anfangen, aber für die allermeisten Verbindungen fängt es bei 29,90 an.

@ moswald

„Wer damit wirbt: "Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro", muss mindestens ein Ticket zu 19,90€ anbieten“
-> das ist korrekt.

„zwar muss das für alle Verbindungen mit mindestens einem Fernverkehrteil gelten“
-> nein es muß nicht für alle Verbindungen gelten. Es sei denn man wirbt mit der Aussage „Alle Verbindungen ab 19,90“

„Das Angebot gilt, wenn Sie mindestens einen Teil der Strecke mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC) reisen.“ besagt nur, das das Angebot nicht gilt, wenn kein Fernzug dabei ist.“

Wenn eine Fährgesellschaft damit wirbt: „Wir bringen Sie günstig über die Ostsee, schon ab 19,90.“
heißt das auch nur, daß es mindestens eine Fährverbindung ab 19,90 geben muss, nicht aber dass auf jeder Fährlinie ein solchen Preis angeboten werden muß.
Wenn der Zusatz dabei ist: „Dieses Angebot gilt bei Benutzung solargetriebener Schiffe.“ wird das Angebot eingegrenzt auf bestimmte Schiffstypen und nicht erweitert auf alle Fährlinien.

„„Das Angebot gilt, wenn Sie mindestens einen Teil der Strecke mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC) reisen.“ grenzt das Angebot nur auf bestimmte Zugtypen ein (kein reiner Nahverkehr). erweitert es aber nicht.

„Wir können es aber gerne drauf ankommen lassen, ich werde mich jedenfalls bei Verbraucherschutzorgas erkundigen.“
-> Ich finde es gut, wenn Du uns anschließend das Ergebnis mitteilst!

moswald
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@Joeopitz
ok, dann bringe ich auch ein Beispiel. Es werden "Schuhe ab 10€" amgeboten. Dann kann sich kein Mann beschweren, dass es keine Männerschuhe ab 10€ gibt solange es mindestens ein Paar Frauenschuhe ab 10€ gibt. Wenn das Angebot aber lautet "Schuhe ab 10€, dan Angebot gilt für Frauen und Männer", dann muss es mindestens ein Frauenpaar und mindestens ein Männerpaar geben. Und genau so ist es bei der Bahnwerbung:
" Reisen Sie jetzt dauerhaft günstig ab 19,90 Euro - solange der Vorrat reicht. Das Angebot gilt, wenn Sie mindestens einen Teil der Strecke mit einem Fernverkehrszug (ICE, IC/EC) reisen." Von Mannheim Arena nach München Hbf gibt es mindestens eine Verbindung mit dem ICE, also muss das Angebot ab 19,90 gelten, dies ist aber nicht der Fall, denn es gibt GAR KEIN Angebot zu 19,90. Soweit mal meine logischen Schlüsse aus dem Flixbus :)

@ moswald

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:

„"Schuhe ab 10€, da[ss] Angebot gilt für Frauen und Männer", dann muss es mindestens ein Frauenpaar und mindestens ein Männerpaar geben.
-> Richtig.
Nirgendwo steht aber geschrieben, dass es aber für alle Schuhgrößen gelten muß.
Du gehst mit Schuhgröße 43 in den Laden, der Verkäufer sagt Dir die 10€ Schuhe gibt es nur bis Größe 42. In der 43 habe er aber auch was preiswertes für 15 EUR.

Mannheim ARENA->München Hbf. ist dann Größe 43
Mannheim Hbf->München Hbf ist dann Größe 42

moswald
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moswald

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Mit der Schuhgrösse hast du recht. Aber die Verbindung Mannheim Arena nach München ist ja eine mit mindestens einem fernverkehrsteil, d.h. das Angebot ab 19.90 muss laut Bahn auch dafür gelten. Sozusagen, wenn das Schuhangebot für alle Größen über 40 gilt, dann muss es auch für 42 gelten

Hallo alle zusammen,

uns ist bewusst, dass Sie hier alle auf eine Antwort warten. Diese befindet sich jedoch noch in der Abstimmung. Ich bitte daher alle noch um etwas Geduld. Wir haben Sie nicht vergessen.

Viele Grüße /ti

Hallo Benutzerin, hallo @all:

Wir haben jetzt Rückmeldungen aus den Fachbereichen erhalten und wollen diese hier mit Ihnen/Euch natürlich gerne teilen.
Generell gibt es schon den Super Sparpreis für weite Verbindungen, auch mit einem Nahverkehrsanteil in der Zugverbindung.
Auf weiten Strecken und in Verbindung mit Nahverkehrsanteilen können wir derzeit aus wirtschaftlichen und unternehmerischen Gründen den Super Sparpreis nicht zum Preis von 19,90 Euro anbieten.
Der Super Sparpreis sowie der Sparpreis sind kontingentierte Angebote, die Anzahl der verfügbaren Fahrkarten je ICE- oder IC/EC-Zugverbindung und je Preisstufe ist begrenzt. Mit einer steigenden Auslastung des Zuges steigen die Preise für diese kontingentierten Angebote. Grundsätzlich gilt die Faustregel: je voller der Zug ist, desto höher der Preis des Super Sparpreises bzw. Sparpreises. Daher lohnt sich auch das frühzeitige Buchen. Durch diese Steuerung erreichen wir eine gleichmäßigere Verteilung der Fahrgäste auf verschiedene Züge und können damit ein angenehmeres Reiseerlebnis für unsere Kunden bieten.
Neben der Kontingentierung spielen beim Super Sparpreis u.a. der Zugtyp (ICE, IC, Sprinter, usw.), der Reisetag, die Reiseweite (d.h. auch ein etwaiger Nahverkehrsanteil) und die Reisezeit bzw. die Strecke (z.B. Schnellfahrstrecke ggü. IC-Strecke) eine Rolle. /tr

Lol...Geil diese Textbausteine. Und dafür brauchte der "Fachbereich" 7 Tage?

Textbausteine, die schon vor 5 Jahren bei dem Sparpreis Aktion gültig waren.
Nix zu der Grenze von 250 km. Sinnlos hier was zu posten. Unsere Fragen wurden nicht beantwortet, nur allgemeines blabla...wie immer.

"Generell gibt es schon den Super Sparpreis für weite Verbindungen, auch mit einem Nahverkehrsanteil in der Zugverbindung."
-->über 250km? Wo? Beispiele?

"Auf weiten Strecken und in Verbindung mit Nahverkehrsanteilen können wir derzeit aus wirtschaftlichen und unternehmerischen Gründen den Super Sparpreis nicht zum Preis von 19,90 Euro anbieten."
-->Warum dann diese irreführenden Werbeaussagen, wenn es sie "generell" gibt, aber wirtschaftlich doch nicht?

Wenn an der Wursttheke Bockwürste zu 4,90 euro/Kg groß in der Werbung angeboten werden und diese aus wirtschaftlichen Gründen nicht gibt, sondern nur für 9,90 Euro, dann ist das auch ein Fall für den Verbraucherschutz und die Wettbewerbszentrale. Hier wird ein Angebot suggeriert, was es nicht gibt.

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Vielen Dank, dass Sie nach einer Woche Rücksprache mit der Fachabteilung hier nur allgemeines Blabla liefern. Und danke auch für die Verbrauchertäuschung und die Verschlechterungen für BahnCard-Kunden.

janbergedorf
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Ich finde das einfach unfair (dem Kunden gegenüber). Hier mal ein Beispiel:
Ich buche von Hamburg nach Berlin und zahle bei rechtzeitger Buchung im neuen Tarif Super Sparpreis mit BC25 14,90 € in der 2. Klasse.
Da ich aber nicht am Hbf starte sondern bereits am S-Bahnhof Hamburg-Bergedorf, gebe ich dies in der Reiseauskaunft/im Sparpreisfinder an. Nun springt der Preis von 14,90 € auf 22,40 €.
Dies ist ein Aufschlag in Höhe von 7,50 € für eine S-Bahn Fahrt die im HVV Tarif nur 3,30 € kostet.
Warum sollte ich nun trotzdem die S-Bahn bei der Buchung berücksichtigen? -> Weil ich im Verspätungsfall der S-Bahn (kommt leider häufiger vor) die Zugbindung aufheben lassen möchte und mit einem anderen Fernverkehrzug fahren möchte. Ich zahle also 4,20 € "Aufschlag" (7,50 - 3,30) nur damit ich im Verspätungsfall der S-Bahn nicht einen kurzfristigen teuren Flexpreis zahlen muss, weil mein Super Sparpreis unbrauchbar geworden ist...

Ergänzend dazu: Wie sieht das aus mit Zugfolge, wenn im Rahmen des City Tickets die Verspätung der S-Bahn zum Anschlussverlust führt?

"Wirtschaftliche und unternehmerische Gründe". Mit dieser leeren Ausrede/"Begründung" ist jetzt die Angelegenheit für die DB beendet. Dass jetzt viele Kunden unzufrieden und enttäuscht sind, ist wohl egal. Dadurch, dass die DB das FV-Netz in den letzten Jahren ausgedünnt hat, gibt es viele Städte, die keinen FV-Anschluss mehr haben. Das ist dann natürlich eine gute Einnahmequelle: Erst Kosten sparen (entfallende Fernzüge) und dann von diesen Fahrgästen höhere Preise verlangen, als von denen, die in einem Ort/einer Stadt leben, die weiterhin an das Fernverkehrsnetz angeschlossen ist. Tolles Geschäftsmodell. Ich fahre jetzt dann häufiger mit dem Flixbus, der braucht nur 15 Minuten länger als der Zug und kostet eigentlich nie mehr als 18,99 Euro.

moswald
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Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Rumgeeiere in Sachen Info zur 250km Grenze ist nur peinlich. Hatte parallel auch den Kundenservice per Email kontaktiert, auch hier nur eine nichtssagende Antwort erhalten. Werde jetzt auch mehr und mehr Flixbus fahren und die DB-Lounge nur noch fürs Warten auf den Flixbus nutzen.
Ich wäre auch nicht begeistert gewesen von einer Preiserhöhung, hätte aber noch gewisses Verständnis aufbringen können, wenn man sie als solche verkauft hätte. Aber dies alles als Preissenkung zu verkaufen (für die wenigen, die nur von ICE-Halt zu ICE-Halt fahren müssen, mag das stimmen), dafür habe ich kein Verständnis mehr.

"Ergänzend dazu: Wie sieht das aus mit Zugfolge, wenn im Rahmen des City Tickets die Verspätung der S-Bahn zum Anschlussverlust führt?"

Beim City Ticket gelten die Fahrgastrechte nicht.

Hallo Heinz1,

wenn Sie ein City-Ticket haben und aufgrund der verspäteten S-Bahn Ihren Anschlusszug verpassen, dann greifen hier die Fahrgastrechte. Diese gelten jedoch nur bei der S-Bahn und nicht bei Bus, U-Bahn und Straßenbahn. /ni

Hallo,
vielleicht ist hier unsere Antwort missverstanden worden.
Bei den Einstiegspreisen handelt es sich um Ab-Preise, so wird es auch in der Kommunikation nach außen beschrieben. Dies bedeutet, dass der Super Sparpreis nicht immer und nicht für jede Verbindung auch für genau 19,90 Euro zu erwerben ist. Hier haben wir schon geschrieben, dass der Super Sparpreis für weite Strecken mit Nahverkehrsanteil aus wirtschaftlichen und unternehmerischen Gründen nicht für diesen Einstiegspreis (19,90 Euro) angeboten werden kann.

Bei dem Beispiel mit Würsten für 4,90 Euro/kg ist dies nicht so, ansonsten müsste dann auch an der Wursttheke ein ab 4,90 Euro/kg-Preis stehen. /tr

janbergedorf
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@DB
Also habe ich das jetzt richtig Verstanden, dass die Zugbindung beim Sparpreis +City Ticket aufgehoben ist und ich einen späteren/anderen ICE nutzen darf, wenn die S Bahn Auslöser für den Anschlussverlust ist?

Dann zahle ich zwar Immer noch 3 Euro mehr als vor dem 1.8., aber wenigstens nicht mehr als im HVV Tarif. (Sparpreis +City = 17,90 / Super Spapreis + NV = 22,40) Es wäre übrigens schön wenn die Mitarbeiter dahingehend geschult werden und keine Diskussionen an der Info/im Zug entstehen.

Und toll wäre auch, wenn die Buchungsmaske/Reiseauskunft den günstigsten Preis findet. Wie schon angemerkt, zahlt man im Super Sparpreis +NV ab 250Km mehr als im SuperSparpreis FV +Fahrkarte im Verbundtarif...