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An welche Stelle muss ich mich wenden?

Hallo zusammen,

ich habe eine Beschwerde über eine Falschauskunft versandt.
Ich wurde falsch beraten, sodass die Beraterin mir sagte, ich müsse mir ein Übergangsticket kaufen (Jobticket habe ich auch, also doppelte Kosten).
Jetzt habe ich nach 10 Monaten zufällig von einem anderen Berater erfahren, dass, wenn ich auf der anderen Rheinseite mit dem Zug fahren würde, kein Übergangsticket bräuchte. Der Schaden beläuft sich aktuell auf 900,00€.

Liebe Deutsche Bahn, muss ich jetzt auf meinem Schaden sitzenbleiben? Es kann doch nicht sein das ich wegen einer Beraterin mit Falschaukunft einen solchen Schaden erleide!

An wen muss ich mich wenden und wie lange dauert die Bearbeitungszeit?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

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Haben Sie das Ticket bei der DB gebucht oder bei einem Verkehrsverbund?

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Es handelt sich um eine Schülermonatskarte im Abo der DB.

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Für welche Strecke? Was hat es mit dem Jobticket auf sich? Wo hat die Beratung stattgefunden?

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Ich bin Berufspendlerin und habe mich am 07.08.2017 von einer Beraterin der Deutschen Bahn im Reisezentrum Andernach beraten lassen.

Folgender Sachverhalt:

Ich wohne in Mülheim-Kärlich und muss jeden Tag (Montag bis Freitag) nach Bonn zur Arbeitsstätte. In Mülheim-Kärlich befindet sich leider kein Bahnhof und da ich ungerne jeden Arbeitstag mit der RB26 (Mittelrheinbahn) fahren wollte, nutzte ich die Option, mit dem Auto nach Andernach zu fahren, um dort in den RE5 (Rhein-Express) Richtung Bonn einzusteigen. Die Beraterin im Reisezentrum Andernach versicherte mir, dass dies die beste und optimalste Lösung sei.

Ich bin jedoch auf eine DB Schülermonatskarte sowie auf ein Großkundenticket angewiesen (DB Schülermonatskarte im Abo von Andernach bis Bonn-Mehlem (VRM-Gebiet) und anschließend von Bonn-Mehlem bis zur Arbeitsstätte (VRS-Gebiet). Eine Ermäßigung liegt mir durch mein berufsbegleitendes Studium vor.

Diese Kosten beliefen sich insgesamt auf ca. 150,00 € (DB Schülermonatskarte im Abo 90,00 € sowie Kosten des Großkundentickets 63,00 €). Dazu kommt noch die Fahrt mit meinem privaten PKW von Mülheim-Kärlich bis nach Andernach (im Monat ungefähr 50,00 € Spritkosten). Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ca. 200,00 € monatlich.

Ich fragte nach, da Kollegen in Neuwied einsteigen, ob das nicht die sinnvollste Variante ist und ich nicht einfach in Neuwied einsteigen könnte, da ich somit nur das Großkundenticket (VRS-Gebiet) bezahlen müsse. Die Beraterin der DB verneinte dies und teilte mir mit, dass dies nur für Personen gelten würde, die auch im Kreis Neuwied wohnen. Da ich jedoch in Mülheim-Kärlich wohne, würde das nicht klappen.

Nun habe ich zufällig heute im Reisezentrum Andernach eine Frage gestellt und dort kam ich wieder auf das o. g. Thema. Der Berater schaute mich ganz erstaunt an und meinte, dass ich selbstverständlich in Neuwied einsteigen könne.

Kurz gesagt: Ich brauche kein Übergangsticket, wenn ich von der anderen Rheinseite fahre. Die Beraterin hat mir jedoch gesagt, dass das nur möglich ist, wenn ich in Neuwied wohne. Dies war die Falschauskunft der Beraterin.