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Inkassoverfahren ohne Mahnung

Guten Tag,
ich habe vor einigen Tagen einen Brief vom Inkasso-Dienst bekommen bezüglich einer offenstehenden Rechnung für die einjährige Verlängerung meiner Bahncard.
Tatsächlich ist es so, dass ich mein Konto gewechselt und vergessen habe dieses auch in meinem DB-Account entsprechend anzupassen.
Allerdings wurde ich in keiner Form über die offenstehende Zahlung informiert, sei es eine Mahnung in schriftlicher oder telefonischer Form, noch nicht einmal eine Email habe ich erhalten.
Habe bereits beim Inkasso-Dienst angerufen, dort konnte mir nicht weitergeholfen werden da es wohl rechtlich gesehen möglich ist ohne Zahlungsaufforderung ein entsprechendes Verfahren einzuleiten.
Als langjähriger treuer Kunde der Bahn finde ich es jedoch unverschämt, so ungerecht behandelt zu werden. Aber mir ist natürlich klar dass Fehler immer mal unterlaufen können und hoffe dass sich Ihr Service-Team meiner Angelenheit annimmt und die Vorgänge optimiert sodass so etwas nicht auch anderen Kunden zustößt.
Ich freue mich über eine möglichst zeitnahe Rückmeldung.

Anonym
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Leo
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"Als langjähriger treuer Kunde der Bahn finde ich es jedoch unverschämt, so ungerecht behandelt zu werden."

Wenn ich mich so über Firmen ärgere, suche ich gerne nach Alternativen, was aber nicht in allen Fällen hilft (Freitags auf der Autobahn, egal ob im Auto oder Flixbus, oder täglich Hunderte km pendeln kann halt nicht jeder einfach vermeiden.)

Weiteres regelmäßig auftretendes Problem:

https://community.bahn.de/questions/1645883-neue-bahncard...

Wer als Kunde sichergehen will, sollte lieber regelmäßig seine Bahncard kündigen und neu beantragen. Ich mache das immer mit Kauf des ersten Sparpreistickets nach Ablauf der alten und erhalte dann gleich am Schalter (ich könnte ja zwischenzeitlich jünger geworden sein und mich nicht mehr für die ermäßigte Variante qualifizieren) eine vorläufige neue Bahncard. Meist kommt dann auch die Plastikkarte noch vor der Abreise.

Nachteil: Man kann den Beginn der einmal (mit zeitlicher Lücke zur alten) gekauften Bahncard nicht mehr vorziehen, so dass meist eher spontan Reisende die neue direkt im Anschluß an die alte buchen sollten. Wenn eine Auslandsreise zu erwarten ist, stellt man mit Buchung der neuen Bahncard (mit erstem Geltungstag später) schon viele Wochen vor Ablauf der neuen sicher, dass die Plastikkkarte vor Antritt einer Auslandsreise ankommt.

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Guten Abend ChristianP,

bevor eine Forderung an ein Inkassounternehmen abgegeben wird, erfolgt die Zusendung einer Zahlungsaufforderung, dann die einer Mahnung und dann noch eine Mahnung mit Hinweis auf Inkasso, sollte die Zahlung nicht erfolgen.
Wird nach der gesetzten Frist kein Zahlungseingang festgestellt, wird die Forderung an das Inkassounternehmen abgegeben. /ni

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Danke für die Antworten. Ich habe aber leider keine der aufgelisteten Zahlungsaufforderungen/ Mahnungen an meiner Postanschrift erhalten und bitte Sie daher, mir freundlicherweise die Inkasso-Gebühren zu erlassen.

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Ich habe darauf keinen Einfluss. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Einspruch an das Inkassounternehmen und dieses wird sich zur Klärung mit dem BahnCard-Service in Verbindung setzen. /ni

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Ich habe nun das gleiche Problem - die Kosten für ein Ticket wurden anscheinend vor 8 Monaten mangels Kontodeckung zurück überwiesen und ich habe keine Erinnerung und kein Mahnschreiben bekommen - nur jetzt einen Brief über das Inkassoverfahren mit gewaltigen Summen. Hier scheint ein generelles Problem in der Kommunikation von Bahn und Universum Inkasso vorzuliegen, das wir Kunden austragen müssen.

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Ähnlich ist es nun bei meiner Freundin.
Sie ist am 30.6. auf die Tickettrickserei der Bahn in Berlin (Flughafen Schönefeld Zone C) reingefallen.
Sie war daraufhin nicht in Deutschland und die 60 Euro Unwissenheitsgebühr sind dadurch in Vergessenheit geraten.
Nun hat sie nach einem Monat einen Brief vom Inkasso bekommen und muss jetzt also ohne Mahnung gleich das doppelte bezahlen.
Das Inkasso fühlt sich nicht zuständig, diese Sache zu klären. Scheinbar ist es schon längst überfällig, dass die Bahn ihre Monopolstellung verliert.

1. Der Flughafen Schönefeld liegt in Brandenburg, daher gilt das Berlin AB-Ticket nicht bis dorthin
2. Man wird darauf hingewiesen (Internet, Aushänge), dass man ein Ticket für die Zone C benötigt
3. Die Tarife für den Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg legt der Verkehrsverbund VBB fest
4. Die Deutsche Bahn hat im Regionalverkehr keine Monopolstellung
5. Die DB kann nichts dafür, wenn das Erhöhte Beförderungsentgelt nicht rechtzeitig bezahlt wird, die will ja schließlich auch an ihr Geld

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Hallo Gehtjawohlmalgarnicht,

was Signal Ihnen hier schreibt, ist richtig. Die Tarife in Berlin und Brandenburg werden vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) vorgegeben. Alle Verkehrsunternehmen des ÖPNV und Regionalverkehrs in Berlin und Brandenburg unterliegen diesem Tarif.

Wenn keine gültige Fahrkarte vorliegt, müssen sich meine Kollegen an die Vorgaben des VBB handeln und eine Nacherhebung ausstellen. Auf dem Beleg, den man dann erhält, stehen allerdings auch alle Kontaktdaten und auch ein Hinweis auf die Frist für eine Reaktion. /di

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Liebe Bahn,
es geht bei den vorliegenden Fällen die hier geschildert werden nicht um die Richtigkeit von Geldbußen oder Ähnlichem, sondern um das vollständige Ausbleiben von Brief-Mahnungen der DB.
Dies war nun sowohl bei CeMa, Gehtjawohlmalgarnicht's Freundin als auch bei mir, also drei Ihrer Kunden, der Fall.

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Lieber ChristianP,

wenn eine Adresse falsch oder unvollständig ist, kann es sein, dass die Briefe als unzustellbar zurück gehen. DB oder der jeweilige Ansprechpartner (z. B. der VBB), haben nicht die Möglichkeit nach einer Adresse zu recherchieren. Ein Inkassounternehmen hingegen kann bei jeweiligen Behörden nach der aktuell gültigen Adresse recherchieren.

Nachdem die Frist (14 Tage) der ersten Forderung (ausgestellte Nacherhebung) verstrichen ist, erhält man eine Zahlungserinnerung, dann eine Mahnung und erst danach wird eine Forderung an Inkasso abgetreten. Bis dahin vergehen einige Wochen.

Warum es bei Ihnen nicht so war, kann ich nicht beurteilen, da wir keinerlei Einblick in den Forderungslauf haben (Datenschutz). Dies können Sie nur direkt erfragen. /di