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Gibt es ein Beschwerdemöglichkeit gegen falsche Forderungen "erhöhtem Beförderungsentgeld"?

Meine Kollegin fuhr mit gültiger Fahrkarte im Zug nach Dortmund. Das Ticket wurde vorgezeigt und vom Schaffner korrekt abgestempelt, liegt vor. Jetzt erhielt sie eine Forderung vom Inkassobüro über 249 Euro aus heiterem Himmel. Wir müssen dagegen Bewerde einlegen. Da sie nicht deutsch spricht, schreibe ich das.

Anonym
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Das ist hier möglich: https://www.db-fahrpreisnacherhebung.de/kontakte/kontaktf... (sofern die Fahrpreisnacherhebung in einem Zug der DB ausgestellt wurde). Sie können sich auch an das Inkassounternehmen wenden.

kabo
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Wenn die Sache beim Inkassobüro liegt, besteht bei der DB keine Beschwerdemöglichkeit mehr - aus DB-Sicht ist der Fall dann abgeschlossen.

Mit dem Inkassobüro zu diskutieren ist meist ziemlich sinnlos - die interessieren sich nur für's Geld und haben keine Ahnung, was die Gültigkeit von Fahrkarten angeht. Die Berechtigung des erhöhten Beförderungsentgelts mit dem Inkassobüro zu diskutieren, ist als ob Sie einem Vegetarier ein Schweineschnitzel anbieten wollen.

Wenn Sie GANZ sicher sind, dass die Forderung unberechtigt ist, ist es das beste, das Inkassobüro einfach auflaufen zu lassen. Entweder geben die irgendwann auf (wahrscheinlich) oder lassen die Sache vor Gericht gehen (weniger wahrscheinlich). Sollte letzteres tatsächlich passieren, wird das Inkassobüro verlieren, wenn Sie vor Gericht das gültige Ticket vorzeigen können.

Leo
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Ich würde dem Inkassobüro die Strittigkeit der Forderung erklären und dies kurz begründen, aber ansonsten jegliche Diskussion mit denen ablehnen - und schon vorher ankündigen, gegen einen evtl. Mahnbescheid Widerspruch einzulegen.

Sollte die Forderung allerdings von der Sache her richtig sein (z. B. mit IC-Karte im ICE, Versständigungsschwierigkeiten...) sollte man besser sofort zahlen, bevor es noch teurer wird. Also möglichst die Fahrpreisnacherhebung und die dort genannte Begründung kontrollieren.

Warum die DB noch-Kunden so schnell ein Inkasso-Büro auf den Hals hetzt und etliche so wohl dauerhaft ins Auto treibt, verstehe ich allerdings auch nicht.

Hallo RUSyrbe,

wenn das Ticket im Zug akzeptiert und keine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt wurde, dann kann die Forderung eigentlich auch nicht von diesem Ticket sein. Hat sich Ihre Kollegin beim Inkassounternehmen erkundigt, woher diese Forderung rührt? Hat sie bereits Einspruch dagegen eingelegt? /ni