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Bahn statt Bus bei Verspätung > 20 min. möglich?

Für Verbindungen von Bielefeld nach Kirchheimbolanden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Z. B. über Köln, Frankfurt und Mainz. Es werden aber auch Verbindungen über Koblenz angezeigt, bei denen die Fahrkarte nur bis zu einem Nachbarbahnhof (Rockenhausen) gilt und der eigentlich Zielbahnhof dann mit einem Busnachlauf erreicht wird. Dabei gilt dann die Fahrkarte nur für die Bahn und für den Bus muss ein zusätzliches Ticket vor Ort gekauft werden (ein City-Ticket gibt es für das Ziel nicht). Soweit alles klar. Wie verhält es sich nun bei solchen Verbindungen, wenn es im Verlauf der Schienenverbindung zu Verspätungen kommt. Ist es dann erlaubt, den eigentlichen Zielbahnhof auch mit einer direkten Schienenverbindung anzufahren, wenn dies die Verspätung reduziert oder muss weiterhin zu dem Bahnhof gefahren werden, wo der Umstieg in den Bus stattfinden sollte? Im konkreten Beispiel gab es eine Streckensperrung zwischen Koblenz und Rockenhausen und bevor ein Schienenersatzverkehr bereitgestellt werden konnte, war die Sperrung nach ca. 1 1/2 Stunden bereits wieder aufgehoben. Die Fahrplanauskunft zeigte als nächste Verbindung nach Kirchheimbolanden den Weg über Mainz und von dort aus direkt zum Ziel an. Wäre es möglich gewesen, diese Verbindung zu nutzen oder musste trotzdem über Rockenhausen gefahren werden, obwohl dies nicht die schnellste Alternative war? Anders formuliert: Gilt das Recht zur Wahl einer alternativen Strecke immer nur in Bezug auf den Bahnhof bis zu dem die Fahrkarte gilt oder das eigentliche Ziel laut Reiseverbindung?

WurstCase
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kabo
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Die gesezlichen Fahrgastrechte beziehen sich immer auf den Zielbahnhof der Fahrkarte.
Die Reiseverbindung ist rein informativ. Ansprüche kann man daraus nicht herleiten.