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Ticket für 2 - Käufer ist krank. Wie kann ich es nutzen?

Meine Freundin hat ein Online-Ticket für uns beide gekauft. Authetifizierung - ihr Ausweis. Nun ist sie krank und ich muss allein fahren. Wie kann ich das Ticket allein nutzen? Reicht eine Ausweiskopie von ihr?

HeBi
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Es gibt für Sie leider keine Möglichkeit, das Ticket zu nutzen.
Die einzige Möglichkeit, die Sie haben, um nicht komplett auf den Kosten sitzenzubleiben, ist die Stornierung vor dem 1. Geltungstag (kostet 19 Euro).

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Ja, sorry, hatte ich vergessen. Solche Anfragen beziehen sich ja fast immer auf Sparpreise...

HeBi
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Da sollte sich die DB aber mal überlegen, ob Sie alle Mitfahrer namentlich auf dem Ticket verzeichnen lässt. Denn ich muss mir jetzt für genau den gleichen Zug noch ein Ticket kaufen. :-(
Und meine Freundin KANN ihrs nicht zurückgeben. Sie liegt leider im Krankenhaus.

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Diese Regelung ist in der Tat nicht besonders kundenfreundlich, zumal man sich, wenn man ein Online-Ticket für mehr als einen Reisenden bucht, der möglichen Konsequenzen, die der Ausfall des namentlich genannten 'Ticketinhabers' nach sich zieht, bei der Buchung auch nicht bewusst ist. Da wäre die Möglichkeit, wenigstens einen zweiten Reisenden namentlich zu benennen, aus meiner Sicht sinnvoll.

Als Kunde hat man einstweilen nur die Möglichkeit, entweder eine Sparpreis-Versicherung abzuschließen oder die Tickets am Automaten oder im Reisezentrum zu kaufen. Dort sind sie nicht personalisiert und es ist egal, wer damit fährt.

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit für Sie, das Ticket mit der Auftragsnummer telefonisch vor dem 1. Geltungstag zu stornieren?

Leo
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Da es eh keinen Mitfahrer-Rabatt gibt:

Sparpreise für mehrere nPersonen, IMMER getrennt pro Person buchen. (Das kostet dann aber im Fall der Komplettstornierung auch n Mal 19€...)

Die „Idee“ mit dem zweiten Namen oder der namentlichen Nennung aller Mitreisenden bringt aber auch wieder die Gefahr dass es dann zu Tumulten wenn anstatt Oma Gerda, Tante Liesbeth mitfährt. Man kann es nicht jedem recht machen.

Auch wenn die Freundin im Krankenhaus liegt haben Sie doch trotzdem die Möglichkeit das Ticket zu stornieren.

Gruß, Tino!

Leo
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Und wie soll der Fragesteller das machen wenn die Freundin das Ticket für beide z.B. online über ihren persönlichen Account gebuch hat?

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Wenn die Fragestellerin einen Ticket-Ausdruck hat, müsste Sie den Auftrag anhand der Auftragsnummer und Name der Reisenden aufrufen und stornieren können.

@ "Gruß, Tino!"
Bloß keine Flexibilität, wenn es um Kundenfreundlichkeit geht.

Was hat denn das mit Kundenfreundlichkeit zu tun? Das System gibt einen Austausch der 1. Person nunmal nicht her.

Sie können hier aber gerne - statt ewig rumzupoltern - Lösungsvorschläge bieten. Aber auf die wartet man leider vergebens.

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Sie bieten auch keine Lösungsvorschläge an sondern 'erklären' bloß immer wieder, warum es nur so und nicht anders laufen kann.
Und wenn's dann mal ganz blöd gelaufen ist, entschuldigen Sie sich 'im Namen der DB' für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Als ob der Kunde von diesen formelhaften Entschuldigungen, mit der in den Lautsprecherdurchsagen um sein/ihr 'Verständnis' für jede zeitraubende Panne geworben wird, nicht die Nase gestrichen voll hätte.
Ich bin bahn.comfort-Kunde mit derzeit über 3.000 Statuspunkten - verbringe also viel Zeit in den Zügen Ihres Arbeitgebers und erlaube mir daher, hier Kritik an den von mir wahrgenommenen Missständen zu formulieren. Ihre Anfeindungen verbitte ich mir. Leider sind Sie das Musterbeispiel eines Bahn-Mitarbeiters, der nicht mit Kritik umgehen kann. Auch ThomasDenkel, der hier sehr konstruktiv antwortet, wird von Ihnen angepampt, weil Ihnen seine damit oftmals verbundene Kritik nicht passt.
Auch ich bemühe mich hier im Forum um konstruktive Antworten zu Kunden-Fragen. Aber es ist nicht meine Aufgabe, Lösungsvorschläge für die z.T. unterirdische DB-Performance zu erarbeiten. Wenn Sie das normal finden, wie häufig es z.B. Fehler im Buchungssystem gibt - okay, dann ist das halt so.
Davon abgesehen, ist der Umgang mit Verbesserungsvorschlägen wie folgt: wird vom Moderatoren-Team 'aufgenommen' und an den 'Fachbereich weitergeleitet'. Und dann ward nie wieder was von dem Vorschlag gehört.

wow, mal eine Antwort fast ohne Anfeindungen. Langsam kommen wir auf einen Nenner.

Ich kann Ihren Frust doch verstehen. Jedoch geben die aktuellen Systeme wie gesagt einen Austausch der Reisenden nicht her. Klar könnte man das wie Flixbus machen aber ich glaube man darf auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Dort werden alle Daten auf das System des Fahrers gespielt und abgeglichen. Ist quasi genau wie am Flughafen wo das System stationär ist und an einen Server angeschlossen ist. Dort werden Daten sofort abgeglichen und wenn ein Ticket storniert wurde fällt es dem System sofort auf. Im Zug sind wir auf online Verbindungen angewiesen. Und da wir dem Gast die Möglichkeit gewähren sein Ticket für den Fall der Fälle mehrfach auszudrucken müssen wir uns gegen Vervielfältigung währen. Bei der Fluggesellschaft z. Bsp. checkt der Gast auf einen bestimmten Flug ein. Ein offenes Ticket wie wir es mit dem Flexpreis haben gibt es dort gar nicht. Herr Müller kann also nur mit einem Ticket einchecken. Kommt danach Herr Schulz mit einer Kopie von Herrn Müller sagt das System „nein“. Das ist bei uns eben anders. Ein einmal erzeugtes pdf kann nicht mehr zurückgegeben werden. Es befindet sich also im Umlauf. Klar könnten Sie jetzt wieder sagen „dann müssen die Mitarbeiter im Zug eben besser aufpassen“. Als Vielfahrern sollten Sie jedoch wissen dass dies manchmal gar nicht so einfach ist. Und auch beim Thema stabile Internetverbindung brauche ich Ihnen sicher nichts zu sagen. Daher sind Namensänderungen (eben) noch nicht möglich. Und selbst wenn werden auch diese kostenpflichtig.

Und wenn ich mich entschuldige kommt das aus tiefsten Herzen weil ich mich in einen Gast hineinversetzen kann. Ich kann mittlerweile unterscheiden ob hier jemand etwas übertreibt oder sich die Situation tatsächlich so zugetragen hat. Und die Entschuldigung kommt dann auch beim Gast an. Das bestätigen mir die Rückmeldungen die ich hier bekomme.

Und wenn ich gegen die beiden von Ihnen genannten Personen mal etwas wettere dann eben weil manchmal so auf das Unternehmen geschimpft wird. Ich weiß wir sind nicht perfekt. Aber wir wollen es täglich besser machen. Und genau dafür ist diese Community da. Was bringt es dem Kunden der hier eine Anfrage stellt wenn er als erstes irgendwelche „dumme Bemerkungen“ liest. Ihm soll einfach schnell geholfen werden. Darum geht es hier. Es bringt also auch nichts wenn ein Herr Denkel gut und gerne mal seitenweise Erläuterungen schreibt aber nicht auf den Punkt kommt. Oder dann hier „Tipps und Tricks“ preisgibt die er so nicht geben darf weil sie gegen die aktuellen Beförderungsbedingungen verstoßen.

Ich wünsche mir manchmal - auch von Ihnen - einen angebrachteren Ton. Eine Begrüßung des Fragestellers. Klar kann ich das nicht vorschreiben aber ich glaube der Kunde fühlt sich dann auch wahrgenommener.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag.

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Bei dieser Anfrage ging es nicht um den "Austausch" der Reisenden sondern darum, wie/ob man ein Ticket für weitere Reisende nutzbar halten kann, wenn der/die namentlich genannte Hauptreisende ausfällt. Es ist für die Kunden wirklich bitter, dass der Ausfall einer Person die Entwertung des gesamten Tickets bedeutet. Und ich glaube, es ist den meisten bei der Buchung nicht klar, dass dieser Fall eintreten kann.
Bei einem Flexpreis entsteht dadurch kein oder nur ein geringer Schaden. Beim einem Sparpreis aber wird die Gebühr fällig - und sehr wahrscheinlich auch ein deutlich höhrerer Ticketpreis, wenn der zweite (oder mehr) Reisende dann neu buchen muss.
Tatsächlich kann ich nicht nachvollziehen, warum die namentliche Nennung weiterer Reisender nicht möglich sein soll. Wenn dann der Buchende ausfällt, können wenigstens die Mitreisenden das Ticket weiter nutzen. Fällt einer der Mitreisenden aus, dann ist das halt so - aber dann haben nicht alle ein Problem.

Ansonsten: Eine "Begrüßung" finde ich in einem Forum eher unüblich, wenn man direkt auf eine Frage antwortet.
Und 'wahrgenommen' fühlt man sich als Kunde (zumindest geht es mir so), wenn versucht wird, das Problem zu verstehen und mögliche Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zum Problem-Verständnis gehört allerdings auch der Hinweis auf einen bestehenden System-Fehler. Und davon gibt es leider viel zu viele und sie werden - sorry - meistens erbärmlich kommunziert.

aber ich glaube das Thema hatte ich oben schon einmal angesprochen. Jetzt stehen auf dem Ticket - nehmen wir mal an - 5 Namen. Soweit sehr gut. Bin ich auch vollkommen dabei dass das mitunter ein Ansatz zur Lösung sein kann. Aber auch dann wird es immer wieder Fahrgäste geben die mit dem bisherigen System eindeutig besser gefahren sind. Denn da waren die Personen 2-5 beliebig austauschbar. Ohne Nachweis. Jetzt sagen 2 namentlich genannte Personen wieder ab und wollen ausgetauscht werden und wieder stehen wir vor dem nächsten Problem. Was kann man machen. Also man sieht egal wie man das Blatt dreht und wendet. „Erfindet“ man das Rad neu so müssen andere bluten. Oder man bedient sich einem zweigeteilten System. Auf der einen Seite wie bisher und auf der neuen Seite mit den Namen aller Mitreisenden. Bei Zweiterem sehe ich aber auch wieder ein Mißbrauchpotential. Jetzt druckt sich jeder der 5 Personen sein Ticket aus und fährt getrennt von den anderen da es ja erlaubt ist. Und sagt dann gegenüber dem Zugbegleitpersonal dass die andere Person auf der Toilette ist weshalb der Name nicht abgeglichen werden kann. In Wirklichkeit aber stimmt der Name nicht überein und so nimmt jeder der 5 Ticketinhaber eine weitere Person mit so dass am Ende 10 (wenn nicht sogar mehr) Personen reisen obwohl nur das Ticket für 5 bezahlt wurde. Sicher ist dieses Beispiel jetzt ganz weit hergeholt. Aber auch solche Sachen werden in der Tarifabteilung durchgespielt und führen dazu, dass bestimmte Sachen dann doch nicht umgesetzt werden.

Leo
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Auch ich gebe ca. 2000€ bis 3000€ pro Jahr für das Bahnfahren aus – allerdings zum allergrößten Teil nicht (mehr) in Deutschland. Als Ruheständler kann ich glücklicherweise frei entscheiden, ob und wo ich mit der Bahn fahre. Eigentlich hatte ich mit Beginn im Mätz2007 ja vor, mir jedes Jahr eine Bahncard100 zu gönnen, aber mein diverser Ärger über die DB wurde immer größer. Die dauernde natürlich vollkommen subjektive Frage "Habe ich es denn nötig, diesem Saftladen freiwillig mein Geld in den Rachen zu werfen?" verneinte ich schließlich und fahre seitdem bevorzugt im Ausland mit der Bahn. Daher war dann meine 2. rein privat genutzte Bahncard100 auch die letzte.

Ich konnte im Laufe der letzten Jahre in vielen Ländern innerhalb und außerhalb Europas Einblicke in die Betriebs- und Verfahrensabläufe anderer Bahnen sammeln – eher positive wie Österreich, Schweiz und vor allem Japan, aber auch gemischte wie in Frankreich oder Italien und negative wie in Kanada und Neuseeland. Anstatt mich zu beruhigen, regt mich die selbstherrliche DB immer mehr auf, nachdem ich gesehen habe, dass man es anders als hier gern behauptet bei gutem Willen auch kundenfreundlicher machen kann. Besonders mein Eindruck der ÖBB hatte sich von 2008 bis 2017 sehr stark verbessert; offenbar zeigen hier SINNVOLLE Investitionen Früchte für den Kunden.

Also nun ein konstruktiver Vorschlag zum eigentlichen Thema:

Einleitend dazu passt: "Bei Zweiterem sehe ich aber auch wieder ein Mißbrauchpotential. Jetzt druckt sich jeder der 5 Personen sein Ticket aus und fährt getrennt von den anderen da es ja erlaubt ist. Und sagt dann gegenüber dem Zugbegleitpersonal dass die andere. Person auf der Toilette ist weshalb der Name nicht abgeglichen werden kann."

Da ich dort manchmal etwas länger brauche, kam genau der Fall oft vor, wenn meine Freundin einem mißtrauischen Zugbegleiter nur das auf mich personalisierte Ticket mit Zangenabdruck zeigen konnte. Seit auf Ländertickets beide Namen stehen, hat sich die Situation entspannt und kaum jemand wartet noch meine Rückkehr ab.

Hier gäbe es folgende einfache Lösung:

1. Da es meist (außer sofort vor Fahrtantritt zum selben Peis erhältliche Ländertickets usw.) gar keine Mitfahrer-Ermäßigung mehr gibt, erhält jeder Reisende sein eigenes Ticket auf einem separaten PDF-Dokument. Außer dem Namen wird bei der ursprünglichen gemeinsamen Buchung evtl. noch ein anderes ID-Merkmal, wie Benutzer-Nr., Bahncard-Nr., Login-Name,.. angegeben. Dadurch erhält ggf. jeder sein persönliches Ticket auch in seien Account und so auch als Handy-Ticket verfügbar. Jedes Einzel-Ticket kann nun bei Bedarf separat storniert oder übertragen werden. So hat auch jeder Reisende immer sein persönliches Ticket bei einer effektiveren Kontrolle – unabhängig vom gerade tatsächlich oder angeblich auf der Toilette / im Speisewagen / da hinten / im nächsten Wagen sitzenden Hauptreisenden.

2. Außer Stornieren gibt es auch die Option ändern: Hier kann jedes Einzel-Ticket auf einen anderen Namen umgeschrieben werden. Dabei wird die alte Signatur für dieses Ticket ungültig und eine neue erzeugt, also im Prinzip eine kostenlose Stornierung und sofortige Neubuchung zum alten Preis. Damit gibt es auch keinen Unterschied bzgl. potentiellen Betrugs zum Einzelreisenden mehr: Der kann ja heute auch schon mit einem stornierten Ticket reisen.

3. Man könnte sich auch einen Ruck geben, und sogar separate Ländertickets für jede Person erzeugen, die dann in seltenen Fällen doch nicht gemeinsam reisen – und im Gegenzug eigen Apps einstellen, auf denen sich Leute zum gemeinsamen Reisen verabreden können statt individuelle Ländertickets zu kaufen.