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Bei der SNCF kann ich online bestellte Tickets kostenlos zuschicken lassen, warum nicht bei bahn.de?

Die französische SNCF bietet guten Online-Service und ich kann online Tickets kaufen und diese mir dann nach Deutschland zuschicken lassen (als Option statt oder in Ergänzung zum Onlineticket) oder wenn es kein Onlineticket gibt). Bei bahn.de kostet dieselbe Dienstleistung 3,50 EUR (auch, wenn es keine Online-Version des Tickets gibt). Warum kann die Deutsche Bahn nicht so kundenfreundlich sein wie die SNCF und diesen Service kostenlos anbieten?

brueggemr
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Elmaran
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Wenn die Deutche Bahn das täte, müssten die anderen Kunden die sich keine zuschicken lassen aus dem gemeinsamen Einnahmetopf mitfinanzieren .. und das fände ich dagegen eher unfair.

Ich sehe bei einer Zusendung per Post eher das Manko, das Frist dazu oft zu kurz, insbesondere ins Ausland wahrscheinlich erst recht das die Rickets eher zu oft den Nutzer gar nicht rechtzeitig erreichen können. Bis hin zu wenn die Post das eine oder andere Ticket verschlampt haben sollte, es schwierig sein wird einen Ersatz dafür zu bekommen.

Ich meine aus den 3,50 wurden auch bereits 4,90...
https://www.bahn.de/hilfe/view/firmenkunden/de/ticketbuch...
Ich finde da sollte zumindest auch ein versicherter Versand drinne liegen ..
.. den im Ernstfall die Bahn kurfristig ausgleicht, und im Nachgang mit der Post abrechnet.

Hallo brueggemr,
der postalische Ticketversand bei der DB kostet eine Gebühr, das ist richtig. Damit werden nicht nur die tatsächlichen Versandgebühren und der Materialwert abgedeckt, sondern auch die Personalkosten der Kollegen, die das Ticket erstellen, eintüten und versenden. Wenn die SNCF diesen Service kostenlos anbietet, ist das deren unternehmerische Entscheidung. Ich vermute, dass diese Routine historisch gewachsen ist und damit zu tun hat, dass die Durchdringung mit Internet in Frankreich später startete und auch heute noch nicht der in Deutschland entspricht. /da

Leo
Leo

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Meine persönliche Meinung:

Weil die SNCF sehr kindenfreundlich agiert und ihre Kunden nicht nur abzocken will oder als Fernziel ihrer eher Flugzeug- oder Auto- affinen höherer Manager in andere Verkehrsträger vertreiben will.

Ist natürlich rein subjektiv aufgrund etlicher kundenunfreundlicher Refelungen, die ich mir beim bedten Willen anders logisch nicht erklären kann....

Sich den Weg in ein Reisezentrum zu sparen, sehr bequem von zuhause aus zu buchen - und das auch noch rund um die Uhr, dann die Tickets fertig ausgedruckt geliefert zu bekommen, gibt es nun einmal nicht umsonst.Von einer Abzocke zu sprechen, halte ich für übertrieben. 38 Euro Strafe für einen nicht vorhandenen Kofferanhänger in den Zügen der SNCF geht schon eher in diese Richtung. Da kennt die kundenfreundliche SNCF kein Pardon.

Leo
Leo

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Anscheinend haben wir da sehr konträre Erfahrungen gemacht...

In Frankreich gibt es auf dem Papier auch schlimme Paragrafen, die dann aber doch nicht gnadenlos durchgezogen werden. Bestes Beispiel: Stempeln vergessen oder ohne Fahrkarte in den Regionalzug: Da kann man nachlösen, sofern man sich gleich meldet.

Ich habe bei meinen vielen Fahrtrn in Frankreich noch nie erlebt, dass jemand wegen eines fehlenden Kofferanhängers zahlen mußte, höchstens dass er einen mit der Bitte ihn auszufüllen vom Schaffner bekam.

Und bezüglich bequem buchen: Suchen Sie doch mal einfach hier nach Beiträgen mit "nicht mehr verfügbar" ....

"Bequem" bezog sich auf das Buchen von daheim- ohne das Haus verlassen zu müssen - im Allgemeinen, nicht auf die Probleme einzelner Verbindungen im Besonderen. Letzten Sommer musste ich im TGV nach Bordeaux eben diese 38 bezahlen.