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Wieso gelten ICE-Tickets zur Hinfahrt nur noch an einem Tag? Das ist nicht kundenfreundlich sondern Wegelagerei

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Langen
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Elmaran
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Das hat schon seinen Sinn, Flexticket ist jetzt " Differerenzierter Flexpreis " und wird
ebenso (wie Sparpreise) eingesetzt um die Zugauslastungen in der Woche je Tag
auch im Flex-Bereich zu steuern zu können.

Und das heißt, an stärker ausgelasteten Tagen gringfügig teurer z. B. Freitags, Sonntag Nachmittag wo alles voll .. und Samstags dafür etwas günstiger da dort nicht soviele fahren.

Dazu ist es notwendig das eine Fahrt nun nur noch am ersten Gültigkeitstag angetreten werden kann, die zwei Tage Gültigkeit bleiben jedoch erhalten z. B. um weiter Fahrtunterbrechungen für overnight möglich machen zu können. Sehe ich hier nur als eine geringfügige Änderung an !

Elmaran
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Rege hier jedoch einen Vorschlag für die DB an, im Ausgleich dafür vielleicht kostenloses Storno bis zumindest ersten Geltungstag wenigstens bis zu etwa 1-2 Stund nach Abfahrt ersten Zuges (hilfsweise globale Stichzeit 12:00 mittags) einzuführen ... jedoch aus folgendem Grunde wenn z. B. erst am Morgen des ersten Geltungstages plötzlich durch Krankheit verhinderung eintritt wenigstens so ein Flexticket noch kostenfrei stornierbar ist. Das würde ich hier im Gegensatz zu Sparpreisen von 29,- € welche bei Verhinderung in der Regel verschmerzbar sein sollten .. bei den recht teuren bis 146/7? € teuren Tickets als sinnvoll ansehen.

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Guten Morgen Langen, wenn die Kilometerzahl unter 100 km liegt, dann gilt nach wie vor nur ein Reisetag. Sollte die Strecke länger als 100 km lang sein, dann gilt auch weiterhin die Regel, dass 2 Tage die Fahrkarte genutzt werden kann. Der einzige Unterschied ist, dass man die Reise am 1. Geltungstag starten muss, aber die Fahrt kann weiterhin unterbrochen werden und die Fahrt so am nächsten Tag fortgesetzt werden. Elmaran hat dies schon angesprochen. Es liegt an dem differenzierten Flexpreis, weshalb es da zu Anpassungen bei der Nutzung gekommen ist.

Elmaran - Die Anregung wird aktuell nicht umgesetzt werden können, denn das System erkennt nicht, zu welcher Uhrzeit genau der Zug gebucht wurde. Hier wird immer nur nach den Tagen gegangen, also entsprechend 24 Uhr. /no

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Gilt auch, wenn man z.B. als 'Vorlauf' ein Teilstück mit der S-Bahn oder Regionalzug bis zum Hbf gebucht hat und diese Fahrt am ersten Geltungstag antritt - dann aber ab Hbf erst am nächsten Tag startet?

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Als Zugeständnis an die Kunden könnte man aber doch - vor allem, um wieder die Flexibilität bei der Rückfahrt zu erhalten - die (Rück-)Zahlung des Differenzbetrags im Zug ermöglichen - so, wie das auch beim Produktübergang von IC/EC zu ICE möglich ist.

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Guten Morgen Benutzerin, das wird so nicht klappen, da Sie in der S-Bahn in der Regel keinen Stempel oder ähnliches erhalten, was bestätigen würde, dass Sie die Zugfahrt bereits am Reisetag begonnen haben.
Der differenzierte Flexpreis wurde ja gerade erst komplett ausgeweitet und ich vermute, dass es hier auch noch in den nächsten Jahren kleine Änderungen oder Anpassungen geben wird. /no

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@Bahn
Sorry, aber Sie können doch den Kunden nicht für 'Stempellücken' auf dem Fahrschein verantwortlich machen.

In den Bedingungen steht nur:
"Geltungsdauer für die einfache Fahrt:

Bis 100 km:
1 Tag. Die Fahrkarte gilt an dem auf der Fahrkarte vermerkten Datum.

Über 100 km:
Die Reise muss an dem auf der Fahrkarte vermerkten Fahrtantrittsdatum angetreten werden. Die Fahrkarte ist auch am jeweiligen Folgetag gültig."
https://www.bahn.de/p/view/angebot/flexpreis.shtml

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Die Bedingung ist mir durchaus bewusst, aber der Kollege im Zug kann es dann nicht nachvollziehen und es wird dann zu einer Diskussion führen. Und ob man dann ein Auge zudrückt, kann ich nicht sagen. Zumal man so dann auch die eigentliche neue Gültigkeit komplett aushebeln könnte. Denn dann würde man immer ein oder 2 S-Bahn Stationen dazu buchen und könnte dennoch zum Beispiel am nächsten Tag vom Hauptbahnhof abfahren, weil es ja keiner kontrollieren kann, ob man wirklich die Reise am Vortag angetreten hat. /no

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Was heißt hier "Auge zudrücken"?
Wenn man einen Flexfahrschein besitzt, erlauben die Beförderungsbedingungen, dass man die Fahrt innerhalb des Gültigkeitszeitraums unterbrechen kann. Beschränkungen hierzu werden nicht genannt und es steht nirgendwo, dass man als Kunde den Beweis des Fahrtantritts zu erbringen hat.

Umgekehrt beruft sich die Bahn ja z.B. auch darauf, dass bei getrennt gebuchten Tickets für Zubringer und Fernzug (Sparpreis) die Verspätung des Zubringerzugs nicht zu einer Aufhebung der Zugbindung führt, was z.B. für Inhaber einer BC 50, die den Rabatt auf die Sparpreise nur bei Buchung von Fernbahnhof zu Fernbahnhof erhalten, die Aushebelung der Fahrgastrechte bedeutet.

@DB:
Das Europaparlament hat beschlossen, dass der Bahnverkehr nutzerfreundlicher und kostengünstiger werden soll - nur die DB hat das noch nicht mitbekommen und macht genau das Gegenteil!!!

Das beste Beispiel ist momentan die stattgefundene Beschneidung der Flextickets. Die Regelung, dass eine Flexpreis-Reise (=Normalpreis!) nun am 1. Geltungstag gestartet werden muss und auch die Rückreise an einem festen Tag anzutreten ist, ist ganz üble AUGENWISCHEREI und eine bodenlose Frechheit!!!
Ein sehr wesentliches Merkmal des Flexpreises wurde dadurch zu Lasten der nunmehr bloß noch angeblich vorhandenen Flexibilität ersatzlos gestrichen. Mit Kundenfreundlichkeit und gutem Service hat das nichts mehr zu tun.
Gerade wenn man beruflich mit der Bahn unterwegs ist, war die bisherige Flexibilität (Hinreise am 1. oder 2. Tag, Rückreise innerhalb eines Monats) enorm wichtig und rechtfertigte den höheren Fahrpreis.

Auch die Tatsache, dass die Strecke frei wählbar ist, darf man als blanken Hohn bezeichnen! Das nutzt doch sowieso kaum jemand. Höchstens Oma & Opa Bräsike, die auf Bummelrundreise quer durch Deutschland sind. In der Regel hat man jedoch ein bestimmtes Reiseziel vor Augen und möchte dieses möchlichst schnell erreichen. Logisch, nicht wahr?! Möchte man z.B. von Hamburg nach Berlin reisen, dann wird man wohl welche Strecke wählen? Genau - die kürzeste und schnellste. Da braucht man nicht überlegen, welche Strecke man nimmt, es gibt sowieso nur eine sinnvolle Alternative.

Einzig und allein die beim Flex-/Normalpreis nicht vorhandene Zugbindung bleibt jetzt nur noch übrig, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die DB auch das noch streichen wird. Den Werbeslogan "flexibel reisen" sollte die DB definitiv nie wieder verwenden!

Ich werde jedenfalls meine Konsequenzen daraus ziehen und die DB zukünftig meiden, wann immer es mir möglich ist. Lieber reise ich wieder mit dem Pkw oder Flugzeug und meine BahnCard werde ich auf jeden Fall zum Ende der aktuellen Laufzeit kündigen. Ich lasse mich nicht von der DB an der Nase rumführen.

@DB und @Benutzerin:
Der Einwand von "Benutzerin" ist absolut berechtigt. Gemäß der neuen Konditionen muss die Reise "bei Hin- und Rückfahrt an dem auf der Fahrkarte vermerkten Fahrtantrittsdatum angetreten werden". Weitere Konkretisierungen kann ich hier nicht erkennen. Insbesondere ist der Fahrgast nicht verpflichtet, sich um die Kontrolle seiner Fahrkarte zu bemühen - das ist Aufgabe der DB.

Bucht man nun z.B. eine Fahrkarte von Hamburg-Altona nach Berlin-Südkreuz (oder umgekehrt), dann dürfte man gemäß der Konditionen am ersten Geltungstag mit dem ICE von Hamburg-Altona nach Hamburg-Hauptbahnhof fahren, dort aussteigen und die Reise am nächsten Tag von Hamburg-Hauptbahnhof nach Berlin fortsetzen.
Oder in der entgegengesetzten Richtung: Man könnte am ersten Geltungstag mit dem ICE von Berlin-Südkreuz bis Berlin-Hauptbahnhof fahren, die Reise unterbrechen und sie am folgenden Tag von dort aus fortsetzen.
In beiden Fällen gibt es in den Zügen am ersten Geltungstag keine Fahrscheinkontrolle, sondern das erfolgt jeweils erst viel später!

Unterstellt die DB dann bei der Kontrolle am zweiten Gütligkeitstag der Fahrkarte, dass man die Reise nicht am ersten Tag und somit zu spät begonnen hätte, dann wäre es mir eine riesengroße Freude, hierüber einen Rechtsstreit mit der DB zu führen.

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@Brody
Dieser Klage schließe ich mich gerne an!
Diese neue 'Flex'preis-Regelung ist als Ärgernis fast vergleichbar mit der Idee, die BC 50 nicht mehr anzubieten. Ein Schwachsinn, der dann ja glücklicherweise wieder korrigiert wurde.
Und auch sonst hat die Bahn - angefangen bei der kostenpflichtigen Hotline, für die man auch bezahlen muss, um überhaupt eine Chance zu haben, Fehler der Bahn halbwegs zeitnah zu korrigieren - eine Reihe von unflexiblen, total kundenunfreundlichen Bedingungen, deren innere Logik oft nicht nachvollziehbar ist.
Aber wahrscheinlich werden Sie demnächst auch noch einführen, dass man als Kunde verpflichtet ist, vor dem ersten Zughalt den Zugbegleiter ausfindig zu machen und sich den Stempel persönlich abzuholen.

@Benutzerin:
Da sind wir wohl exakt auf einer Wellenlänge :-)
Vielleicht sollten wir einfach mal einen Streik der Fahrgäste organisieren, der so lange andauert, bis die Herren der DB-Konzernleitung wieder zur Besinnung kommen... ^^

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@Brody
Vielleicht sollten wir noch ein paar andere Ärgernisse sammeln und dann zum Generalstreik der Kunden aufrufen.
Und zwar möglichst, bevor uns die GdL zuvorkommt.

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Hallo zusammen,

wir haben uns noch mal rückversichert und es muss definitiv kein Nachweis erbracht werden, dass die Fahrt am 1. Geltungstag angetreten werden muss. Erfolgt im NV keine Kontrolle, ist das so. Dies haben wir hier auch noch mal bestätigt. Es wird keine Probleme im Zug geben, unsere Zugbegleiter wissen über diese Regelung Bescheid. Liebe Grüße /jn

KarinD
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Noch viel ärgerlicher finde ich, dass die Rückfahrt jetzt ebenfalls fest terminiert ist.
Bei mir kommt es schon vor, dass ich statt freitags schon donnerstags heim fahren muss, das würde bedeuten, für eine Strecke, die im IC erster Klasse 38 Euro kostet, 19 Euro Stornierungsgebühr zu zahlen, zuzüglich die Neubuchung.

Ich werden bei BC50 kündigen, sowas ist eine Frechheit,

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@KarinD
Buchen Sie doch die Rückfahrt, wenn möglich, auch mit einem S-Bahn- oder Regio-Vorlauf mit Reisebeginn am Donnerstag und unterbrechen die Fahrt ggf. nach dem Fahrtantritt mit diesen Zubringern und setzen Sie am Freitag mit dem Fernzug fort.
Dadurch wird das Ärgernis allerdings auch nicht kleiner. Vielleicht sollten wir eine Unterschriftenaktion starten.

Marco71
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Ja, die Bahn zieht die Preisschraube unverschämt weiter an – indirekt besonders mit dem UNLEXIBEL gewordenen Flexpreis. Von ehemals drei Tagen Gültigkeit für die Hinfahrt und 4 Wochen für die Rückfahrt sind wir jetzt bei jeweils EINEM Tag angelagt. Hallo Bahn, was kommt als nächstes – Halbtagesgültigkeit?
Jetzt könnte man noch darüber diskutieren, was die Bahn mit Flexpreis meint – aber am Ende bleibt eine Reduzierung der Leistung.

DB
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Hallo Marco71,

Tino Groß hat unter Ihrem Thread zu diesem Thema das vorliegende Missverständnis bezüglich Gültigkeit ja bereits aufgeklärt. Viele Grüße /ma

KarinD
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Ich will keine Umgehungskniffe, ich will eine Wertschätzung als Kundin, die jeden Woche ein Vollpreisticket 1. Klasse kauft und dafür auch eine angemessene Leistung verlangt. Und für angemessen halte ich Flexibilität für ein sogenanntes FLEX-Ticket.