Frage beantwortet

Rufbus oder Taxi?

Hallo liebe DB,
ich habe für nächste Woche folgende Verbindung gebucht: Fernverkehr (IC) - 11 Minuten Umstiegszeit - Nahverkehr (RB).
Der Nahverkehrszug ist die letzte Verbindung an diesem Tag auf dieser Strecke mit einem Zug. Falls der Umstieg nicht klappen sollte, werden in der Fahrplanauskunft nur noch zwei Rufbusse jeweils eine Stunde später angezeigt.
Vorausgestetzt der Umstieg klappt nicht, wie ist dann mit den Rufbussen umzugehen? In den Details steht das eine "Anmeldung vor 19 Uhr" notwendig ist. Woher weiß ich, dass der Rufbus fährt? Oder darf ich erstatzweise gleich ein Taxi nehmen?

Jan89
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Hallo Jan89, wenn unter den Details zum Rufbus steht, dass dieser bis 19 Uhr vorgemeldet werden muss, dann können Sie diesen natürlich nutzen. Wenn aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob Sie den Anschlusszug erreichen und der Rufbus nicht mehr rechtzeitig vorgemeldet werden kann, greifen die Fahrgastrechte und Sie können auch ein Taxi benutzen. Hier werden Kosten bis 80 Euro übernommen. Die genauen Bedingungen sind unter genannten Link erklärt. Falls es zu einer Verspätung im IC kommen sollte, wenden Sie sich bitte auch an die Kollegen im Zug, diese können Ihren Anschlusswunsch an die Transportleitung weiterleiten, die dann entscheidet, ob die RB warten kann. /tr

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Hallo Jan89, wenn unter den Details zum Rufbus steht, dass dieser bis 19 Uhr vorgemeldet werden muss, dann können Sie diesen natürlich nutzen. Wenn aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob Sie den Anschlusszug erreichen und der Rufbus nicht mehr rechtzeitig vorgemeldet werden kann, greifen die Fahrgastrechte und Sie können auch ein Taxi benutzen. Hier werden Kosten bis 80 Euro übernommen. Die genauen Bedingungen sind unter genannten Link erklärt. Falls es zu einer Verspätung im IC kommen sollte, wenden Sie sich bitte auch an die Kollegen im Zug, diese können Ihren Anschlusswunsch an die Transportleitung weiterleiten, die dann entscheidet, ob die RB warten kann. /tr

tom1985
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Hallo Jan89, prinzipiell hat DB Bahn natürlich Recht - erstmal sich an das Zugpersonal wenden, um die RB vorzumelden und anschließend die Fahrgastrechte in Betracht ziehen. Ich würde an Ihrer Stelle folgendermaßen vorgehen:
1. Sich beim Zugpersonal melden, um die RB vormelden zu lassen. Da Ihnen ja die genannten Fahrgastrechte zustehen, entwickelt die DB meiner Erfahrung nach bei der letzten Verbindung eine ungeahnte Flexibilität, um genau dies zu vermeiden. Dazu gehören auch ggf. sehr lange Wartezeiten auf Anschlussreisende bei den letzten Zügen. Wie lange genau, hängt vor allem davon ab ob diese RB noch irgendwo Anschluss an einen anderen Zug hat. Wenn die RB nur ein reiner Abbringer ist, sprich "die Leute auf die Dörfer verteilt", haben Sie gute Chancen, wenn aber diese RB gleichzeitig Zubringer zu einem anderen Zug ist, wird die Wartezeit davon limitiert.
2. Wenn dies nicht klappt, bitten Sie das Zugpersonal, eine Alternative vorzuschlagen und zu organisieren. Gerade wenn mehrere Fahrgäste betroffen sind, kann es gut sein dass man irgendeine Lösung findet, klassischerweise ein Großraumtaxi/Kleinbus, der Sie zu Ihrem Zielort bringt. In diesem Fall bekommt ein Fahrgast einen Taxi-Gutschein und der Rest fährt mit. Vorteil ist, dass Sie keine Kosten vorstrecken müssen und hinterher keinen Papierkram haben. Alternativ können natürlich Sie oder die DB auch nach 19 Uhr noch versuchen, den Rufbus zu organisieren, falls Sie bei der angegebenen Nummer jemanden erreichen. Dies läuft im Prinzip auf auf das gleiche raus, da Rufbusse häuig Kleinbusse oder Großraumtaxis sind. Ob eine durch das Zugpersonal organisierte Lösung funktioniert oder nicht, hängt von der Motivation des anzutreffenden Zugpersonal ab, was leider sehr unterschiedlich ist. Falls kein Zugbegleiter durchkommt: suchen Sie das Dienstabteil auf, da finden Sie häufig einen oder mehrere Mitarbeiter.
3. Wenn beides nicht klappt, nehmen Sie sich ein Taxi oder ein Hotelzimmer. Erstattet werden die Kosten bis maximal 80 Euro durch das Servicecenter Fahrgastrechte. Bewahren Sie die Taxi/Hotelquittung auf und reichen Sie diese mit der Originalfahrkarte und dem ausgefüllten Antrag ein. Wenn Sie sich die Portogebühren sparen wollen, können Sie den Antrag auch an jedem DB Servicepoint oder im Reisezentrum abgeben.