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Warum gibt es bei Zugverbindungen, welche Spätabends starten (z.B. 22:45) keine günstigen Sparpreise?

Um meine Frage mit einem konkrete Beispiel zu untermauern: Abfahrt Hamburg HBF 22:45 Uhr bis Koblenz HBF mit Ankunft 05:45 Uhr am nächsten Tag. Selbst, wenn ich den letztmöglichen Termin bei der Fahrkartenbuchung auswähle gibt es nur die teuren Tickets. Sparpreise á la 29 Euro Fehlanzeige. Was sind die Gründe, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ganz Deutschland zu dieser Uhrzeit in diesem Zug unterwegs ist.

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Tino Groß
Tino Groß

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Guten Morgen Kolin, hierbei handelt es sich wohl um die Nachtzüge IC 2020 bzw. IC 2021. Diese Züge fungieren nachts als Zubringer zu den verschiedenen Flughäfen (Frankfurt, Köln/Bonn, Düsseldorf) und sind im Auslauf morgens (Bremen-Hamburg bzw. Koblenz-Frankfurt) reine Pendlerzüge. Dementsprechend sind die Züge mehr als gut besucht und in der Regel auch brechend voll. Es ist demnach verständlich dass man hier nicht mehr mit der günstigsten Sparpreisstufe beginnen muss da die Nachfrage sehr hoch ist. Es kann unter Umständen aber auch sein dass die günstigste Stufe schlicht und ergreifend bereits vergriffen ist und das auch schon bis in den Dezember hinein.

Hallo Kolin, die Kontingente der Sparpreise richten sich immer nach der erwarteten Nachfrage und der voraussichtlichen Auslastung in den jeweiligen Zügen.
Daher werden vergünstigte Angebote bei voraussichtlich hohem Reisendenaufkommen dann nur sehr begrenzt oder gar nicht angeboten. /tr