Frage beantwortet

Warum ist es im S-Bahnhof Leipzig Hbf (tief) nicht möglich, die Halteposition der S-Bahn anzuseigen?

Der Bahnhof Leipzig Hbf (tief) ist für (zumindest "kurze") Fernzüge vorgesehen und der Bahnsteig entsprechend lang. Die dort haltenden S-Bahnen sind jedoch mitunter sehr kurz (z.B. S1 Miltizer Alle - Stötteritz; die "kuze" S5 bis Altenburg).

Die S-Bahnen halten mal vorn, mal hinten, mal mittig. Scheinbar ohne erkennbares System. Entsprechend chaotisch und verspätungsanfällig ist das Einsteigen.

Warum gibt es nicht feste und gekennzeichnete Haltepositionen wie es z.B. bei der Berliner S-Bahn (und anderen S-Bahn-Systemen) überlich ist? Nach zwei Jahren sollten die "Lokführer" doch nun gelernt haben, wie sie den Zug in der Gefällstrecke zum Stehen bekommen.

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Ich habe eine Rückmeldung erhalten.

Die Haltepositionen der Züge in den Tunnelhaltestellen sind wie folgt definiert:

  • Hauptbahnhof in Richtung Süden (Gleis 1): Kurzzug in der Mitte, Langzug ganz vorne.
  • Hauptbahnhof in Richtung Norden (Gleis 2): Kurzzug vorne, Langzug ganz vorne.
  • Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz, Bayrischer Bf.: Kurzzug in der Mitte, Langzug vorne und damit die ganze Bahnsteiglänge nutzend.

Die Positionen am Hauptbahnhof sind bewusst gewählt, so dass Reisende aus der oberen Bahnhofshalle und dem Ausgang zum Ring möglichst kurze Wege haben. /ti

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Guten Morgen Schluchtensauser, da frage ich einmal beim Bahnhofsmanagement nach, ob es dafür einen Grund gibt. Wenn ich eine Rückmeldung habe, schreibe ich Ihnen. /ci

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Ich habe eine Rückmeldung erhalten.

Die Haltepositionen der Züge in den Tunnelhaltestellen sind wie folgt definiert:

  • Hauptbahnhof in Richtung Süden (Gleis 1): Kurzzug in der Mitte, Langzug ganz vorne.
  • Hauptbahnhof in Richtung Norden (Gleis 2): Kurzzug vorne, Langzug ganz vorne.
  • Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz, Bayrischer Bf.: Kurzzug in der Mitte, Langzug vorne und damit die ganze Bahnsteiglänge nutzend.

Die Positionen am Hauptbahnhof sind bewusst gewählt, so dass Reisende aus der oberen Bahnhofshalle und dem Ausgang zum Ring möglichst kurze Wege haben. /ti

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Nun ja, die Antwort des Bahnhofsmanagements ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Regelung ist für Leipzig Hbf auch absolut sinnvoll.
Ich gebe folgendes zu bedenken:
1. die "Regelung" sollte den Lokführern mal so kommuniziert werden. Diesen scheinen sie nicht zu kennen.
2. warum wird das nicht am Bahnsteig deutlich kommuniziert? Warum wird am Bahnsteig nicht deutlich gekennzeichnet, wo die Lang,- Mitte-Lang und Kurzzüge halten? In anderen Städten geht das doch auch?
3. Warum werden in den Zugzielanzeigern auf dem Bahnsteig nicht die richtigen Zuglängen angezeigt? (z.B. wird bei S5X "ein Wagen" (statt drei oder vier) angezeigt)
4. warum wird bei S5X der "eine Wagen" im Zugzielanzeiger im Bereich C statt A angezeigt?
Das passt alles nicht.

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Auch hier frage ich noch einmal nach und melde mich, sobald die Rückmeldung da ist. /ti

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Hallo Schluchtensauser,

wir haben nun eine weitere Rückmeldung der Kollegen aus Leipzig erhalten:

Leider wurden bei der Erstellung des Projektes für den Citytunnel Leipzig das Anbringen von H-Tafeln als Halteplatzmarkierung nicht mit erstellt. Ein Nachrüsten ist zum jetzigen Zeitpunkt bedauerlicherweise nicht mehr möglich.

Die angebrachten Halteplatzmarkierungen sind den Triebfahrzeugführern eigentlich bekannt. Natürlich wird DB Regio die Kollegen nochmals entsprechend schulen.

Die Kennzeichnung am Bahnsteig zu den Halteplätzen der Züge ist noch verbesserungswürdig. Unsere Kollegen von DB Station&Service sowie von DB Regio werden sich darüber verständigen, ob es andere machbare Lösungen gibt.

Leider ist eine Anzeige der Zugbildung an den Fahrgastinformationsanlagen nicht anders möglich. Bei den dargestellten Symbolen handelt es sich jeweils um einen bzw. 2 Triebzüge. Abweichungen von der Zugbildung werden eigentlich über das elektronische Informationssystem (IRIS) übermittelt. Leider werden dort nicht immer die aktuellen Änderungen der Zugbildung eingepflegt.

Gemeinsam mit der DB Netz AG sind wir dabei, eine tragbare Lösung zu finden. /da

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Ah ja - ich verstehe: bei dem Projekt "City-Tunnel" mit Gesamt-Kosten von rund einer Mrd. Euro hat es dann für die H-Schilder nicht mehr gereicht oder sie wurden schlichtweg vergessen.
Und nun kann das nicht mehr korrigiert werden, da die künstlerischen Gefühle des Architekten verletzt werden würden.
Erst recht gilt das für ein paar Pinselstriche auf den Bahnsteigen, mit denen die Haltepositionen der Züge gekennzeichnet werden könnten ("Langzug"; "Kurzzug").
Da müssen die Interessen der zahlenden Kunden eben mal zurückstehen. Ist doch klar. Kann ich verstehen. Sieht doch voll Sch.... aus, wenn die Kunst am Bahnsteig mit Kundeninformationen verschandelt wird.