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Tarifliche Gleichstellung: Muss zwingend der direkte Reiseweg genutz werden?

Im Beispiel der Bahn wird erläutert, dass von Bochum nach München (ohne +City Option) an jeder Bahnstation im Innenraum ausgestiegen werden darf, z.B. München-Marienplatz. Darf ich jedoch auch mit dem Eurocity weiter zum Ostbahnhof fahren und dann zurück mit der S-Bahn zum Marienplatz?
Eine vergleichbare Konstellation ergibt sich für den Rückweg im Falle eines Einstiegs z.B. in Laim: Ich müsste dann direkt nach Pasing fahren (anstatt zum Hauptbahnhof), um dann im überfüllten Zug keinen Platz mehr zu bekommen.

Dani5
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Antworten

Hallo Dani5,

nur zur Verständlichkeit, Dein EuroCity kommt aus Richtung Augsburg Hbf nehme ich an. Dein Zielbahnhof laut Fahrkarte ist München Hbf. Gemäß tariflicher Gleichstellung wären die Bahnhöfe München Marienplatz und München Ost inbegriffen. Da Du aber zur Fahrt nach München Ost den Bahnhof München Marienplatz tariflich durchfährst, wäre es streng genommen eine Rückfahrt die mit dem Ticket leider nicht möglich ist. Daher ist aus tariflicher Sicht die Fahrt nur von München-Pasing bis München Hbf möglich und dann müsste zur Weiterfahrt die S-Bahn nach München Marienplatz genutzt werden.

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Hallo Dani5, Tino Groß hat ja schon einiges erklärt. Im Endeffekt können Sie so fahren, wie es der Fahrplan auf bahn.de ausgibt. Mir erschließt sich nicht ganz, warum Sie erst bis zum Ostbahnhof fahren wollen, um dann wieder zurückzufahren.

Dass der Bahnhof Marienplatz allerdings tariflich durchfahren wird, sehe ich nicht so wie Tino. Da der EC dort nicht hält, ist dies in meinen Augen keine doppelte Durchfahrung des Bahnhofs und auch keine Rückfahrt in dem Sinne. /ti

Dani5
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Zunächst danke für die Antworten.
Auf der Fahrkarte steht nicht München Hbf sondern die Sammelbezeichnung München, ansonsten ist die tarifliche Gleichstellung nicht anwendbar.
Die Sinnhaftigkeit wurde am Beispiel der "Rückfahrt" bereits erläutert: Eine Fahrt von z.B. Laim zum Hauptbahnhof (und dort frühzeitiger Einstieg in den Fernverkehrszug) sichert mir einen freien Sitzplatz, der bei einer Fahrt von Laim nach Pasing und dortigem Einstieg in den gleichen Zug dann nicht mehr gewährleistet ist.
Die Fahrt von Bochum nach München (über Augsburg) würde ich gerne im EC im Ostbahnhof beenden, da der Zug dort auch hält, ich dort etwas erledigen kann und dem nicht immer angenehmen Trubel am Hauptbahnhof entgehen kann. Die Fahrt soll anschließend mit der S-Bahn zum Isartor oder Marienplatz fortgesetzt werden, wo ich aussteige.
Daher erneut die Frage: Ist dies nun erlaubt oder nicht?

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Ich habe noch einmal genau nachgelesen. Die tarifliche Gleichstellung bewirkt, dass relationsbezogene Fahrkarten von oder zu verschiedenen Bahnhöfen zu einem einheitlichen Preis erstellt werden und Fahrkarten dementsprechend beliebig von/nach einem dieser Bahnhöfe genutzt werden können. Die Möglichkeit der wahlfreien Nutzung der Fahrkarte für diese Bahnhöfe gilt nur für den Abgangs-/Zielbahnhof
und nicht an Unterwegsbahnhöfen.

Sie können also frei wählen, von/an welchem Bahnhof Sie starten/ankommen. Demzufolge sind Ihre Beispiele erlaubt. /ti

Habe ich mir eben auch bestätigen lassen. Man kann quasi mit dem ICE bis Berlin Ostbahnhof fahren und dann mit dem nächsten entgegen des Ziels zurück nach Berlin Spandau. Öffnet zwar Tür und Tor für jedermann weil man nicht prüfen kann wie oft dies schon jemand am Tag macht. Aber es ist wohl so gewollt.

Daher gute Fahrt Dani5!

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Spandau ist zwar tariflich nicht gleichgestellt, aber ich verstehe, was du meinst, Tino. /ti

Leo
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Sicherheitshalber sollte man sich gewagte Umwege aber auf jeden Fall eintragen lassen, was am einfachsten bei Online-Tickets durch geschickte VIA-Angaben gelingt; das geht sogar in relativ großem Rahmen und war bei Sparpreisen früher sehr oft, jetzt immerhin öfters billiger als die direkte Verbindung auf Rennstrecken wie z.B. München-Berlin. Beispiel aus den letzten Jahren: Berlin-München über Dresden - Bad Schandau - Dresden - Nürnberg. (Das ist natürlich nur was für Leute mit viel Zeit, die sonntags früh in Berlin starten (bevor die Sparpreise teuer werden) und dann die Zeit mit Spazierenfahren in schöner Landschaft totschlagen, bevor Sie z.B. ab Nürnberg dann spätabends auch zu günstigen Sparpreisen wieder den ICE nehmen dürfen). Bei Umstieg z.B. in Hamburg explizit Hamburg-Altona statt Hamburg Hbf als via wählen: Das erlaubt z.B. aus Berlin kommend die Fahrt mit der S-Bahn (inklusive Unterbrechung z.B. an den Stationen Jungfernstieg, Landungsbrücken und Reeperbahn) nach Altona und Wahl eines freien Sitzplatzes im ICE nach München (wenn der nicht wieder mal verspätet und ohne Reservierungsanzeigen bereitgestellt wird...)

Dani5
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Ja, das ist ein guter Tipp. Fraglich ist jedoch, ob die Rundfahrt über Altona (von Berlin kommend) auch auf dem z.B. Online-Ticket im Abschnitt "Fahrkarte" ausgewiesen wird. Es reicht aus meiner Sicht nicht, wenn dies nur in den mit aufgedruckten "Reiseverbindungen" erwähnt wird. Bei Fahrscheinen aus dem Automaten fehlen diese Reiseverbindungen ja völlig.
Zudem gibt es auch Kontrolleure, die solche Fahrkarten dann auch nicht anerkennen, da ein Verstoß gegen die AGB vorliegt. Was dann?

Leo
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Wenn ich online einen Fahrtwunsch äußere, wird der im Reiseverlauf so angegeben, ist also maßgebend, wenn mir das System eine Fahrkarte ausstellt, hat die DB meinen diesbezüglichen Kaufvertrags-Wunsch angenommen! (Die ÖBB ist pingeliger und vermeldet oft gar keinen Preis, wie auch DB bei allzu gewagten Umwegen.) Ich hab oft im Zug sogar erlebt, dass Schaffner Mühe haben, die kryptischen „über“-Angaben zu entziffern und lieber die Reiseverbindung anschauen und dort auch den 2. Zangenabdruck setzen. Kritisch ist es aber nur, wenn auf dem Abstecher nur Nahverkehrszüge benutzt werden, bei IC(E) erscheint dagegen bei über z.B.: „B-Hbf xy:xy ICExyz/HH-Hbf*NV*HH-Alt xy:xy ICExyz/M-Hbf*NV“

Bei Fahrscheinen aus Automaten oder beim Kauf am Schalter mit ausdrücklichem via-Wunsch erhält auch man einen Reiseplan wie beim Online-Ticket, den unbedingt mit ausdrucken und aufheben!

Mit Diskussionen ist leider bei der DB manchmal zu rechnen... Mein Argument: „Wie soll ich denn sonst fahren – ich hab ja Zugbindung! Wenn Sie meinen, das entspricht nicht den Tarifbestimmungen, dann diskutieren Sie bitte nicht mit mir, sondern mit den Programmierern der Online-Tickets!“

Wesentlich mehr Diskussionen gibt es aber erfahrungsgemäß, wenn man von seinem Recht gebraucht macht, die Freifahrt-Flex auch noch am Morgen des 3. Tages bis 10h zu nutzen...

Dani5
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Ja, aber nur wenn dieser 3. Tag noch innerhalb der gesamten Gültigkeit liegt.

Diskussionen mit dem Zugbegleiter sind aber nicht jedermanns Sache...

Die Bahn schreibt in den Erläuterungen zum Online-Ticket auf Seite 2, dass im Zweifelsfall nur der Weg unter "Fahrkarte" gilt und nicht der unter "Reiseverbindungen", welcher auf einem Handy-Ticket ebenso fehlt.

Leo
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Wer Diskussionen mit Zugbegleitern scheut, muß Auto oder Fernbus fahren! Oder nur mit Sparpreisen, da er ja Zugbindung hat und nicht anders kann als gebucht! Problematisch ist zwar nur eine kleine Minderheit, die Ärger macht, aber leider kann man sich die Zugbegleiter nicht aussuchen: Wenn die ICE-Chefin stur ist und „dann mal bitte den Personalausweis!“ verlangt, weil sie das mit dem 3. Tag bis 10h bei der Freifahrt nicht kapiert, sollte man wissen, wie das gemeint ist... Nach vorheriger mehrmaliger Korrespondenz mit der Fahrpreisnacherhebungsstelle und Textbausteinen wie „unsere Forderung besteht zu Recht, da der DB-Fahrkartenautomat am Einstiegsbahnhof Neapel nicht genutzt wurde“ ließ ich es auf eine Personalienfeststellung ankommen, aber glücklicherweise zog dann wohl jemand Kompetenteres im Hintergrund die Notbremse nach meiner Weigerung: „Nein, den kriegen Sie nicht; das ist eine gültige Fahrkarte!“ Freundlicherweise stellte mir der Kundendialog jetzt einen Persilschein aus, mit Bestätigung des 3. Tages bis 10h.

Die Lufthansa wurde gerichtlich dazu verurteilt, IRGENDEINE Identifizierung für ein e-Ticket zu akzeptieren, nicht unbedingt die bei der Buchung angegebene – doch genau darauf besteht die DB nach wie vor... (Ich hebe seitdem sicherheitshalber zwar ABGELAUFENE Kreditkarten mit derselben Nummer als Backup auf, sähe es aber im Gegenzug als Betrug an, erst mein Geld zu kassieren und dann die bezahlte Beförderungsleistung nicht zu erbringen.)

Ich buche alles als Online-Ticket, was seit einiger Zeit auch zusätzlich als Handy-Ticket ladbar ist. Mein nächstes Handy-Ticket zeigt unter dem Reiter „Handy-Ticket“ nur den Barcode und die Bestell-Nr, aber unter „Reiseplan“ exakt denselben Reiseplan wie beim Online-Ticket.

Dani5
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Ein Handyticket, welches früher auf einem einfachen Telefon als MMS zugestellt wurde, hat gerade eben nicht den ausführlichen Reiseverlauf mit angezeigt.Dieser soll ja rechtlich nicht bindend sein bzw. kann in einigen Fällen den AGBs widersprechen. Dann kommt es durchaus zu Diskussionen auch mit der Fahrpreisnacherhebungsstelle. Ist nicht gerade von Vorteil, wenn parallel eigenen Bewerbungen bei der Bahn laufen sollten.

Leo
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Hallo Dani5,
wir brauchen uns nicht weiter im Kreis zu drehen: Ich weiß nicht, was früher war, habe aber den Reiseplan im Handyticket, wenn ich wie beschrieben seit Jahren ein Online-Ticket buche und dieses dann neuerdings auch in der Navigator-App als Handy-Ticket lade.

Das Online-Ticket Programm ist in der Tat anscheinend manchmal großzügiger als die AGB: Für die Fahrt von München nach Berlin über Hamburg-Landungsbrücken (4h Aufenthalt) und sogar Elmshorn statt nur Hamburg-Altona werden für Fr. 4.12. mit Bahncard25 z.Z. 39,75€ verlangt – im Vergleich zu direkten ICE München-Berlin zu mindestens 44,25€ (billiger mit 33,75€ nur bei Abfahrt um 4:58h). Wenn man das so als Sparpreis bucht, erscheint im Reiseplan zwar explizit der Aufenthalt in Hamburg-Landungsbrücken, im „Über“ der Fahrkarte aber nicht, sondern: „ M-Hbf 8:21 ICE882/HH-Hbf*NV*HH-Hbf 20:00 ICE1723“ Aber immerhin sagt ja das NV ja wohl aus, dass man irgendwie im Kreis fahren darf.

Wem es zu gefährlich erscheint, dass Elmshorn nicht explizit erscheint, könnte stattdessen auch zu 21,75€ von München über Hamburg Hbf (2h Aufenthalt) und Itzehoe (2h Aufenthalt) nach Berlin fahren: „M-Hbf 06:21 ICE886/HH-Hbf*NV*Itzehoe 14:06 IC2073“ Bei ca. 200km Umweg gegenüber der normalen Strecke ist aber auch die Grenze der Großzügigkeit des Online-Ticket-Programms erreicht, darüber hinaus heißt es: „Preisauskunft nicht möglich“. (Bitte beachten: Die Ankunft am Zielort muss vor 10h des Folgetags erfolgen, sonst gibt es keinen innerdeutschen Sparpreis; ins Ausland beträgt die Sparpreis-Geltungsdauer 15 Tage bei online maximal angebbarer Aufenthaltszeit von 48h. Bei den meisten Ländern muß der Grenzübertritt bei Sparpreisen im IC oder ICE erfolgen, in die Niederlande aber z.B. nicht unbedingt.)

Mit Normalpreisen (und erst Recht einer Freifahrt-Flex!) sollte man aber wirklich lieber vorsichtiger sein; man könnte nämlich an einen Zugbegleiter geraten, der den Kunden für die Diskrepanz zwischen AGB und Online-Ticket-Programm verantwortlich macht: „Wenn Sie keine Zugbindung hätten, würde ich die Fahrkarte jetzt wegen Mißbrauchs einziehen!“

Bei fruchtloser Diskussion mit dem Textbaustein-Generator der Fahrpreisnacherhebungsstelle empfehle ich zur Not eine Kopie an TCV@bahn.de.

Ihren Angestellten gegenüber ist die DB nach meinen Beobachtungen als Zaungast übrigens wesentlich kulanter: Es gibt spottbillige Personal-Fahrkarten, die monatelang gelten, man kann den Geltungstag selbst eintragen (und wer das vergessen hat, wird auch nur freundlich ermahnt). Und noch zu einer Frage, deren Beantwortung woanders abgelehnt wurde: Tf (Lokführer) bekamen den Kaffee früher offenbar umsonst, jetzt müssen sie aber auch zahlen – wieviel kann ich als externer Beobachter des Kassiervorgangs natürlich nicht beurteilen.

Was hat denn jetzt bitte schön ein Kaffee mit der tariflichen Gleichstellung zu tun? Können wir bitte beim Thema bleiben.

Und der Kaffee hat bei uns schon immer Geld gekostet. Und ob ein Tf den Kaffee bezahlen muss oder ich ihn einlade, entscheide immer noch ich.

Ich frage mich manchmal allen ernstes was der Fahrgast noch alles 'aufdeckt'?

Dani5
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Sparpreise ins Ausland haben doch Zugbindung, wie kann da eine 15-tägige Geltungsdauer dem Fahrgast weiterhelfen? Lieben Dank.

Leo
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Hallo Dani5,
bis auf wenige Ausnahmen (TGV in Frankreich, X2000 nach Schweden) gilt die Zugbindung NUR bis zur Grenzstation, für die restliche Hinfahrt besteht im Ausland keine Zugbindung mehr! Ebenso beginnt die Zugbindung der Rückfahrt erst an der Grenzstation. Online kann man zwar maximal 2 Mal 48h Aufenthalt eingeben (also durchaus 48h in Berlin Hbf und nochmal 48h in Berlin-Südkreuz...), ob man am Schalter auch längere Zeiten als 48h erhalten kann, kann ich nicht beurteilen, da ich stets online buche. Längere oder weitere Aufenthalte/Fahrtunterbrechungen sind möglich, wenn man sich anschließend auf Nahverkehrszüge beschränkt.
Auf meiner Einzel-Fahrkarte von Hallein nach Holzkirchen, gültig vom 2. bis zum 16.11. steht z.B. als via vermerkt: „ <1181>Salzburg<1080>(02.11.2015)Salzbur EC216/Rosenhm*NV“. Erläuterung: Die Karte gilt am 2.11. für irgendeinen Zug des Beförderers mit der Nummer 1181 (ÖBB) bis Salzburg, ab da bis Rosenheim beim Beförderer 1080 (DB und alle NE-Strecken, also auch Meridian), und zwar zwischen Rosenheim und Salzburg nur am 2.11. im EC216, danach hinter Rosenheim nur im Nahverkehr ohne Zugbindung AB dem 2.11. bis zum 16.11.
Bei Buchung z.B. von Wien nach Stuttgart über Linz (48h Aufenthalt) und München (irgendein fiktiver Aufenthalt für die Buchung) mit Produktwahl „nur Nahverkehr“ zwischen München und Stuttgart, kann man zunächst 2 Tage nach Belieben in Österreich reisen ab dem 2.11. , fährt dann am 3. Tag mit Zugbindung von Salzburg nach München wie gebucht, und hat dann mit dem Nahverkehr Zeit bis zum letzten Geltungstag 16.11., um Stuttgart zu erreichen: Die Fahrkarte lautete dann: VON Wien NACH Stuttgart, gültig vom 2.11.-16.11. VIA <1181>Salzburg<1080>(04.11.2015)Salzbur EC216/M-Hbf*NV“

Leo
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Hallo Tino Groß,
OK: Spontan übermorgen, Freitag, München-Berlin zu 21,75€ mit Bahncard25, Produktwahl zwischen München-Ost und -Hbf nur IC, sonst nur Nahverkehr, ohne Bahncard 29€ - zurück zur Gleichstellungs-Diskussion: Habe ich das weiter oben richtig verstanden?:
Wenn ich von „Holzkirchen“ über „NV*M-Ost 11:32 EC218/M-Hbf*NV“ nach „Berlin“ fahre, darf ich nicht direkt um 11.28h oder 11:36h ab Holzkirchen nach München Hbf fahren, sondern muss tatsächlich wie gebucht spätestens um 10:36h mit der S-Bahn nach München Ost und weiter mit dem gebuchten EC218 fahren, da bei Fahrtantritt in Holzkirchen die tarifliche Gleichstellung zwischen München Ost und München Hbf nicht zum Tragen kommt. Wenn ich dagegen erst ab „München“ (bzw. mit Bahncard25 ab „München+City“), also im Rahmen der Gleichstellung z.B. ab Taufkirchen lt. Reiseplan fahre, dann darf ich auch später (z.B. 11:55h ab Taufkirchen) als im Reiseplan vermerkt direkt mit der S-Bahn nach München Hbf. fahren. Oder darf man etwa zwar ohne Bahncard im Rahmen der Gleichstellung nicht so spät im angeblichen Vorlauf zum gebuchten EC218 fahren – mit Bahncard25 im Rahmen des City-Tickets dann aber doch?
(Sorry für die Ausschweifungen, insbesondere für meinen offenbar gravierendsten sachlichen Fehler mit dem Kaffee!)

Dani5
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Also ich habe jetzt mal verkürzt gesagt folgendes verstanden: Zugbindung (bezogen auf den Zug) besteht (auch bei Sparpreisen) nicht in Nahverkehrszügen, welche z.B. in der Wahl des Verkehrsmittels gezielt selektiert werden können. Ggf. besteht noch eine zeitliche Einschränkung (Gültigkeit des Tickets an sich oder nachfolgender Zug mit Zugbindung).