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Warum gibt es bei der Kundeninformation drei verschiedene Infokanäle?

Ich habe es bereits oft erlebt: DB Navigator (DB Vertrieb), die Ansagen am Bahnsteig/die Anzeigen am Bahnsteig (DB Station und Service) sowie die Ansagen im Zug (DB Fernverkehr) widersprechen sich allesamt. Damit ist dem Kunden nicht geholfen. Wann wird die Kundeninformation endlich über einen gemeinsamen, verlässlichen Infokanal abgewickelt?

Michael
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Antworten

Hallo gutereise,

schon heute nutzen wir einen Kanal bzw. System zur Überwachung und Steuerung des Verkehrs. Von diesem System wird über das Reisendeninformationssystem (RIS) die Verspätungen und Störungen bekanntgegeben. Schauen Sie doch einmal hier https://inside.bahn.de/wieso-konnte-mein-anschlusszug-nic... - insbesondere auf die Grafik ganz unten auf der Seite. Dort ist es bildlich gut dargestellt.
Durch verschiedene Aktualisierungen kann es in Einzelfällen zu kurzzeitigen Abweichungen kommen. Wie es genau dazu gekommen ist, lässt sich dann nur anhand der konkreten Daten prüfen. /ma

Anonym
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In der Regel bekommen alle Systeme die Information von einer Quelle.

Die Zugansage, die auch die Anzeigen steuert, kann die Verspätung manuell verändern und persönliche Prognosen mit einbringen.
Diese Verspätungseingaben werden nicht in das RIS-System übernommen.

Im Zug ist das immer so eine Sache. Die Zugbegleiter bekommen eine Prognose durchgegeben, die nur dann stimmt, wenn der Zug "freie Fahrt" bis in den Bahnhof hat. Kommt der Zug vor dem Bahnhof zum halten, ist die Ankunftsprognose wieder hinfällig.

Und bei einer Großstörung (z.B.: Unwetter, Personenunfall usw.) werden immer nur Prognosen eingegeben und nicht die reale Verspätung, weil man nicht absehen kann, wie sich die weitere Fahrt entwickelt!