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Frage beantwortet

Vorlage für Ticket Kauf - Beschleunigung des Prozesses...

Ich pendle zur Zeit maximal einen Tag die Woche, manchmal nur 1-2 Tage im Monat. Meine Pendelstrecke betrifft stets dieselbe Verbindung aus einer Kombination von ICE und RB zu denselben Uhrzeiten mit denselben Ziel- und Endstationen und jeweils mit Bahncard 25 2. Klasse, weil man da auch auf den Supersparpreis noch Rabatt bekommt.

Bitte erraten Sie meine Frage anhand der folgenden Textbeispiele:
"Haben Sie eine Bahncard?" (ja logisch!, BC25 2. Klasse),
"Wollen Sie eine Sitzplatzreservierung" (natürlich nicht, ich fahre 25 Minuten ICE-Anteil und da ist immer was frei!),
"wollen Sie eine nervige Zusatzversicherung, die uns reich macht?" (nein, ich hatte Statistik in der Schule),
"wie wollen sie bezahlen?" (Mit Lastschrift, wie die letzten 100 Male auch...),
"Anreise wann, wo?" (wie immer um 5:57 am Bahnhof XY mit ICE XXX nach Bahnhof XYZ...),
"Zielort wo?" (wie immer derselbe...)
"Rückreise wann, wo?" (vergleich Hinreise...),
"Zielort wo?" (vergleich Hinreise...),
"Welches Angebot wollen Sie haben" (natürlich wie immer den Supersparpreis... ich bin doch nicht doof und zahle das doppelte für Flexibilität; hatte ich erwähnt, dass ich Statistik in der Schule hatte?)
"Bitte akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen"
"Sie haben die Nutzungsbedingungen nicht akzeptiert und Ooops - sie wurden automatisch ausgeloggt, weil sie eine Sekunde inaktiv waren".
"UND SO WEITER"...
"bitte fahren Sie mit Login fort" (*kotz*)
Kann man das da oben nicht einfach mit einem One-Click Button realisieren? Am liebsten auf der App, Bestätigung mit Fingerprint oder Face-ID und fertig. Amazon hatte die Idee vor XX Jahren und setzt das One-Click-Konzept schon ewig um. Meines Wissens ist das Patent sogar ausgelaufen, sodass man die One-Click-Technik sogar kopieren darf... die Amazon Aktie hat sich in den letzten 15 Jahren vertausendfacht. Was hat die DB-Aktie gemacht? Ach stimmt... gibts ja noch gar nicht... die Bahn hat es immer noch nicht an die Börse geschafft... warum nur... Bitte Bitte bitte kommt endlich im 21. Jahrhundert in der Digitalisierung an.

wernixweissundwernixkann
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betasaur
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In dieser Community antworten Kunden auf Fragen von Kunden. Anregungen nimmt die Bahn z.B. über den Kundendialog {kundendialog@bahn.de) entgegen.

Zumindest im Navigator gibt ese eine solche Funktion übrigens. Einfach die gewünschte Verbindung nach links wischen.

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betasaur
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In dieser Community antworten Kunden auf Fragen von Kunden. Anregungen nimmt die Bahn z.B. über den Kundendialog {kundendialog@bahn.de) entgegen.

Zumindest im Navigator gibt ese eine solche Funktion übrigens. Einfach die gewünschte Verbindung nach links wischen.

Mark1807
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Das ganze gibt es doch quasi schon.
Im Navigator bei einer Verbindung nach links wischen.
Kaufen und fertig.

„Bitte Bitte bitte kommt endlich im 21. Jahrhundert in der Digitalisierung an.“

Hier bist Du es der wohl zu spät angekommen ist. Die von Dir gewünschte Funktion gibt es bereits seit einigen Jahren im Navigator. Einfach die gewünschte Verbindung nach links wischen und fertig. Das ganze nennt sich „Schnellbuchung“. Infos dazu findest Du im folgenden Link. Unten bei den Funktionen der App einfach das 3. Bild anblättern. https://www.bahn.de/p/view/service/mobile/db-navigator.shtml
Da hast Du wohl den Zug verpasst und bist mit Deiner Frage etwas spät dran.

Wir sind übrigens nicht die Bahn. Hier antworten Bahnkunden auf die Fragen anderer Bahnkunden. Aber wir helfen Dir gerne mit unseren Erfahrungen auch bei der App.

wernixweissundwernixkann
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Danke für die Antworten @ betasaur, Mark1807 und Joeopitz, aber ich finde diese leider unbefriedigend. Auch wenn die Bahn eine davon als "richtige Antwort" bestätigt.

Das von euch angesprochene Feature erfüllt meine Anforderungen nicht wirklich. In einem Satz zusammengefasst: Das Wisch-Feature ist insgesamt eine Aufwandsreduktion von 1500% auf 1200%. 100% wäre quasi Amazon One-Click als ultimative Referenz. Aber dass die Reduktion von 1500% auf 1200% existiert, scheint mir dabei auch prinzipiell mehr grundsätzlich an den Unterschieden zwischen Webseiten-Kauf und App-Kauf geschuldet zu sein... ja die App ist wohl minimal komfortabler (und speichert z.B. meine Bahncard-Präferenz). Ich möchte es jedenfalls entschieden zurückweisen, "dass es die von mir gewünschten Vereinfachungen bereits gibt oder dass die als richtig markierte Antwort richtig ist". Da liegt meine Messlatte leider etwas höher als 1200% Mehraufwand statt 1500% Mehraufwand.

Warum wende ich mich nicht an den Kundendialog?:
Das mit dem Kundendialog ist in keinster Weise medienwirksam und damit in meinen Augen sinnlos. Wenn sich Dienstleister nicht öffentlich rechtfertigen müssen bzw. der Diskurs nicht öffentlich ist, kann man mich mit einem simplen Bla Bla abspeisen. Bla Bla steht dabei synonym für "Das war schon immer so, deshalb ist es auch gut so und daher ändern wir auch nichts daran". Oder es steht für ein sinngemäßes "Wir nehmen ihren Wunsch zur Kenntnis, danke für Ihren Hinweis." (Übersetzung: Es ist uns gelinde gesagt ******egal und wir werden daran nichts ändern). Ein Beispiel, was genau so vorgefallen ist:

Ich wurde neulich an einen Schalter der Bahn gezwungen, um eine Strafzahlung von ca. 250 EUR abzuwenden. Diese Strafzahlung wäre dafür fällig gewesen, dass ich mein antiquiertes Papier-Lappen-Ausdruck-Jobticket (für immerhin 2800 EUR Jahresbeitrag), welches noch genau einen Monat gültig war, nicht sofort per Einschreiben zurück an die DB gesendet hatte als ich zu der jetzt endlich verfügbaren rein digitalen Version des Jobtickets über den DB-Navigator gewechselt bin (13 Jahre nach Erfindung des Smartphones).

Warum hätte ich jetzt eine Strafzahlung leisten müssen? Ganz einfach: Die Deutsche Bahn unterstellt ihren Premium Kunden, nämlich den Berufs-Fernpendlern mit ICE-Streckenanteil (Anmerkung: den Einzigen, für die, die DB m.W. noch grüne Zahlen schreibt... ), dass diese ihr Papier-Jobticket (mit ihrem Namen darauf) für eine ganz spezifische Pendelstrecke absichtlich Dritten zugänglich machen würden, während der Eigentümer des Jobtickets gleichzeitig mit dem App-Ticket über die gleiche Strecke fahren würde. Die Bahn schreibt dazu sinngemäß, dass sie annehmen müsse, dass jetzt zwei Personen gleichzeitig täglich die Pendelstrecke nutzen, weshalb man dem Kunden den Preis für ein weiteres Monats-Einzel-Ticket für selbige Pendelstrecke in Rechnung stellen muss, falls das Ticket nicht sofort per Einschreiben bei der DB eingesendet wird oder am Schalter abgegeben wird. Ich war von diesem Aufwand genervt. Von der unfassbaren Absurdität dieses Betrugsszenarios sowie vom Umstand, dass das Jobticket personenbezogen und ausschließlich mit Personalausweis gültig ist, abgesehen, unterstellt die Bahn ihren wichtigsten und seit vielen Jahren zahlenden Premium-Kunden also einen Haufen kriminelle Energie. Sich selbst unterstellt die Bahn, dass sie nicht in der Lage ist Tickets zu kontrollieren, denn im Gegensatz zu einer BC100 (mit Lichtbild auf der Karte) ist das Papier-Jobticket nur mit Ausweis gültig, wo der Betrug sofort auffliegen würde... zumal man im ICE praktisch so gut wie immer kontrolliert wird.

Also habe ich der Dame am Schalter bei der Abgabe des Tickets meine Kritik und mein Unverständnis bezüglich des Vorgehens der DB geäußert, welches dem Kunden per sé Betrug unterstellt. Auch meine ganze Freunde darüber, endlich ein digitales Ticket zu haben, wird dadurch sehr geschmälert, weil ich jetzt eine Stunde lang sinnlos anstehen musste, nur um mir schriftlich bestätigen zu lassen, dass ich das Papierticket gerade noch fristgerecht abgegeben habe. Außerdem habe ich ihr erklärt, dass jemand der es auf einen solchen Missbrauch anlegen würde, sich auch einfach ein eigenes Ticket ausdrucken bzw. fälschen könnte. Wenn man bereits so viel kriminelle Energie hat, wäre eine Fälschung erheblich logischer und schlauer als ein Ticket eines Fremden zu verwenden, bei dem nicht mal der Name stimmt und das Auffliegen sogar wahrscheinlicher ist.

Unbeeindruckt von meiner Kritik und der harten Faktenlage hat mich die Dame am Schalter natürlich belehrt: Sie verteidigte die Berechtigung des Vorgehens pflichtbewusst und systemtreu mit dem Satz "Ich arbeite seit 40 Jahren bei der Bahn und sie wisse genau wie der Hase läuft". Ergänzend und als zusätzlichen Schlag ins Gesicht schob sie hinterher "aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung". Genau auf solche (verbeamteten und unkündbaren) Fossile trifft man dann unter Umständen im Kundendialog bzw. hat zu befürchten, dass man ebenso auf taube Ohren trifft, wie ich bei dieser Dame. Ohne öffentlichen Druck erreicht man gar nichts in einem quasi-Monopol (was die Bahn mit Hinblick auf die extrem großen Markteintrittshürden im Bahn-Personenbeförderungs-Business auf Langstrecken faktisch hat). Allein die 200 Felder (marginale Übertreibung), die man beim Kundendialog ausfüllen muss, erinnern mich an die nächste große Frechheit der DB, nämlich das sogenannte Fahrgastrechteformular oder besser den gesamten Prozess, der damit verknüpft ist. Kurzfassung: Es ist ein systemimmanenter, indirekter und vom Gesetz gedeckter Betrug am Kunden - insofern, dass der (Zeit-)Aufwand pro Euro Rückerstattung typischerweise nicht mal an einen Euro pro Stunde Arbeitszeit heranreicht, wodurch die Kunden aus wirtschaftlichkeitsgründen quasi dazu gezwungen sind, ihre Rechte nicht wahrzunehmen.

An Stelle der DB würde ich den Kundendialog in eine öffentliche und transparente Form umwandeln und es wäre dabei auch essenziell, dass es like und/oder dislike Buttons für Themen gibt. Es muss sofort klar werden, was vielen Kunden ebenfalls gegen den Strich geht oder was nur für eine Hand voll Kunden relevant ist... außerdem muss bahnintern zugeordnet werden können, welcher der Kunden welche wirtschaftliche Relevanz hat und was die jeweiligen Kunden eigentlich nutzen (und ob es beispielsweise nur den nah- oder Fernverkehr trifft) und wie viel Gewicht die Meinung daher aus wirtschaftlicher Sicht zählt. Dadurch könnte die Bahn endlich priorisieren lernen, welche Themen wie wichtig sind, in welche Themen sie ihre Energie stecken sollte und wie sie endlich hin zu einem digitalisierten Mobilitätserlebnis des 21. Jahrhunderts gelangen könnte, anstelle ein reines Beförderungsunternehmen zu bleiben, was sich viel zu sehr auf die 0,073% der schwarzen Schafe fokussiert anstelle auf die 99,927% weißen Schafe... (Schwarzfahrer Quote der Bahn 2018 laut Welt.de: 0,073%).

„ Warum wende ich mich nicht an den Kundendialog?:
Das mit dem Kundendialog ist in keinster Weise medienwirksam und damit in meinen Augen sinnlos.“
-> Du bist wohl in den falschen Zug eingestiegen?
Hier ist keine Bühne für Selbstdarsteller um medienwirksam die Bahn zu kritisieren. Hier ist auch kein Forum um über die Bahn zu diskutieren. Bevor Du in einen Zug einsteigst, solltest Du den Fahrplan lesen. Hier wären das die Forenregeln.

Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund [...]. Wir lassen unseren Kunden den Vortritt bei der Beantwortung von Fragen, da wir aus Erfahrung wissen, wie viel Sie wissen.
[...]
Stellen Sie keine Frage, in der Sie zum Chaten aufrufen. Für einen freundlichen Plausch gibt es andere Möglichkeiten und Orte. „Meine Frage – Deine Antwort“ sollen Ihnen und anderen helfen, offene Fragen rund um die Bahn zu beantworten und ist keine Diskussions-Forum.
[...]
Bitte beachten Sie, dass wir uns zu Themen rund um den DB-Konzern (z.B. Strategie des Konzerns, Tarifverhandlungen oder Infrastrukturprojekte) nicht äußern und keine Verbindungsauskünfte geben können.

wernixweissundwernixkann
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Ok ich habe akzeptiert, dass dies hier eher eine Fanboy-Plattform ist, auf der sarkastisch in Fragen verpackte Kritik an stark verbesserungswürdigen Aspekten zu App, Webseite oder andere Dingen von den Traniacs entschieden zurückgewiesen wird, "weil dafür der Kundendialog gedacht ist". Warum das sinnlos ist, habe ich im letzten Post anhand eines Erlebnisses klar gemacht. Und das war bei weitem nicht das einzige Erlebnis dieser Art.

"Für einen freundlichen Plausch gibt es andere Möglichkeiten und Orte." Welche denn? Jedenfalls nicht den Kundendialog oder den Bahnschalter: Dort gibt es in der Regel die sinngemäße Reaktion "Das war schon immer so, deswegen ist es auch gut so und deswegen ändern wir nichts daran." oder eben wie in o.g. Fall "Ich arbeite seit 40 Jahren bei der Bahn... aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung."

Mit Selbstdarstellung hat das hier eigentlich nichts zu tun, eher mit Verzweiflung; aber gut, ... ich hätte meine initiale Frage deutlich sachlicher formulieren sollen. Humor ist eben manchmal auch eine Form mit Verzweiflung umzugehen.