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Wie erhalte ich die via Kürzel vor der Buchung in der App?

Ich möchte gerne die via Kürzel vor der Buchung einsehen können um zu wissen, ob ich bei meiner geplanten Strecke von a nach c über b auch den Zug eine Stunde später von a nach c über d nehmen kann. Ist dies irgendwie möglich?

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Joeopitz
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Du buchst ein Flexpreisticket für die Verbindung und kopierst Dir die Wegevorschrift. Dann kannst Du das Ticket wieder stornieren.

Das ist der einzige Weg. Die Bahn will das so. Klappt aber problemlos. Hab ich schon mehrere Dutzend Male gemacht.

[Nachtrag]
„ob ich bei meiner geplanten Strecke von a nach c über b auch den Zug eine Stunde später von a nach c über d nehmen kann. Ist dies irgendwie möglich?“
-> Wenn Du überlegst ob Du eine andere Strecke wählen kannst, dann handele es sich ja hier um einen Flexpreis. Solange Du den Höchstpreis nicht erreicht hast, erkennst Du das mit ziemlicher Sicherheit daran, dass die Verbindungen den gleichen Preis haben.

Praxistipp: Wenn. Du den teueren Preis buchst, benötigst Du für die günstigere Verbindung eine Umwegkarte. Die erhältst Du im Zug für 0 EUR. Bei kostenfreien Umwegkarten wird üblicherweise im Zug auch kein Bordzuschlag erhoben.

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Hallo zusammen,

danke Joeopitz für die ausführliche Antwort. Ich kann hier allerdings NRW nur recht geben, der Bordpreis wird auch für Umwegfahrkarten erhoben. Viele Grüße /jn

kabo
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Die spannende Frage ist aber, warum man den Wegetext von Flexpreistickets nicht vor dem Kauf sehen darf, sondern die Katze im Sack kaufen muss.
An technischen Problemen kann es nicht liegen. Zum einen klappt es bei Zeitkarten ja, zum anderen gab es das Feature "Anzeige des Wegetextes von Flexpreistickets" vor der Buchung ja vor einigen Jahren schon mal - würde dann aber gestrichen.

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kabo - Im selbst bedienten Verkauf hat die Wegeangabe eigentlich keine Relevanz, da der Kunde bzw. die Kundin immer eine ganz konkrete Strecke für einen ganz bestimmten Zeitpunkt anfragt. Gemäß dieser Anfrage werden dem Kunden bzw. der Kundin verschiedene Fahrmöglichkeiten angeboten, aus denen er bzw. sie auswählen kann. Er bzw. sie erhält dann für die angefragte Strecke die passende Fahrkarte.

Welchen Sinn es dann macht, die Fahrkarte im Layout anzuzeigen, bevor diese gekauft wird, sehen wir nicht, denn der Kunde bzw. die Kundin erhält keine neuen Erkenntnisse. Wir gehen nicht davon aus, dass ein Kunde bzw. eine Kundin eine Flexpreis-Fahrkarte mit der Absicht kauft, eigentlich eine ganz andere als die angefragte Strecke zu fahren.
Wenn der Kunde oder die Kundin aber wissen möchte, über welchen Weg (abweichend vom angefragten) seine bzw. ihre Fahrkarte eventuell noch gelten könnte, so sind die relevanten Angaben auf der Fahrkarte aufgedruckt. Liebe Grüße /jn

Joeopitz
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„Welchen Sinn es dann macht, die Fahrkarte im Layout anzuzeigen, bevor diese gekauft wird, sehen wir nicht, denn der Kunde bzw. die Kundin erhält keine neuen Erkenntnisse.“
-> Es macht durchaus Sinn zu erfahren, bevor ich ein Ticket kaufe zu wissen welche Züge ich mit dem Ticket nutzen kann. Ein Flexpreisticket wird ja gerade in der Absicht gekauft gegebenenfalls andere Verbindungen zu nutzen. Das dieser Bedarf tatsächlich vorhanden ist, zeigt ja auch dass es schon mehrfach in dieser Community angefragt wurde. In der Erläuterung zu der hier gestellten Frage ist sogar erklärt warum diese Information für den buchenden Kunden nützlich sein kann.
Ich selbst buche in diesen Fällen dann ein Ticket und storniere es 3 Minuten später. Ist das sinnvoller?

Gegenfrage: Welchen Sinn macht es, die Wegevorschrift eines Tickets nicht angezeigt zu bekommen?

„da der Kunde bzw. die Kundin immer eine ganz konkrete Strecke für einen ganz bestimmten Zeitpunkt anfragt.“
-> Eine andere Möglichkeit bietet das System auch nicht.
Welchen Sinn macht es denn die Verkehrstage eines Zuges anzuzeigen. Der Kunde fragt doch auch immer einen konkreten Tag an?

Natürlich macht es Sinn die Verkehrstage anzuzeigen, genau wie eine Möglichkeit der Anzeige des Wegetextes Sinn machen würde.
Bei der flexiblen Nutzung von Tickets verlangt die Bahn sogar sich an eine Wegevorschrift zu halten, die der Reisende weder auf dem Ticket noch online angezeigt bekommt. Das ist in meinen Augen etwas, dass nicht so wirklich sinnvoll ist.

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Guten Abend Joeopitz, ja, ich muss zustimmen, dass es kein Nachteil wäre, wenn der Wegetext schon vorab angezeigt wird. Wenn man ein Ticket bucht, nur um es kurz danach wieder zu stornieren, ist nicht sinnvoll und auch nicht in unserem Interesse. Ob das in Zukunft irgendwann wieder angezeigt wird, kann ich leider auch nicht voraussagen.

Jedoch kann ich die Frage beantworten, warum man die Verkehrstage anzeigt, obwohl ja ein User nur für einen ganz bestimmten Tag die Anfrage stellt. Diese Infos sind für Pendler, die die Strecke zum Beispiel jeden Tag fahren möchten und so sehen, ob der Zug auch jeden Tag fährt oder ob man umplanen muss. /no

@DB

"da der Kunde bzw. die Kundin immer eine ganz konkrete Strecke für einen ganz bestimmten Zeitpunkt anfragt."

Nein. Ich frage nach einer Verbindung von A nach B, weil ich am Tag x von A nach B will. Ich will mich nicht auf einen Zug festlegen, weil ich nicht weiß, wann das Seminar fertig ist und buche daher einen Flexpreis, um zeitlich flexibel von A nach B fahren zu können.

"Wir gehen nicht davon aus, dass ein Kunde bzw. eine Kundin eine Flexpreis-Fahrkarte mit der Absicht kauft, eigentlich eine ganz andere als die angefragte Strecke zu fahren."

Bevor ich in der Community aktiv wurde, wusste ich gar nichts von Wegetexten und "gebuchter Strecke". Ich buche von einem Startort zu einem Zielort und keine Strecke. In der Reiseauskunft auf bahn.de steht ja auch nicht, welche Strecke wollen Sie fahren, sondern (nur) "von" und "nach". Dass ich nicht jeden Zug nehmen kann, weil es nicht der "gebuchten Strecke" entspricht, habe ich erst hier gelernt. "Gebuchte Strecke" ist Bahn-Fachsprache und keine Bahnkunden-Alltagssprache.

In der Reiseauskunft ist auch immer nur von "Verbindung" die Rede ("Angaben zur Verbindung"/"Nur Verbindungen zur Fahrradmitnahme anzeigen"), nicht "Angaben zur Strecke"...

Diskussion gab es u.a. schon hier https://community.bahn.de/questions/2191607-erkenne-buchu...

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Guten Abend zeka, ich kenne ja auch den einen oder anderen Fall hier in der Community, wo das Thema behandelt und diskutiert wurde. Auch auf Facebook oder Twitter gab es durchaus Fragen dazu und auch manchmal Diskussionen. Wie dem verlinkten Beitrag zu entnehmen ist, haben wir es ja auch als Verbesserungsvorschlag weitergegeben und das war über die Jahre gesehen auch nicht das erste Mal. Woran es letztlich scheitert, kann ich nicht sagen. /no

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Ok, vielen Dank schonmal für die Antworten und die Diskussion, die daraus anscheinend wieder einmal entstanden ist.
Eine Bitte an DB:
Nehmt doch bitte mit auf, die via Kürzel vor der Buchung einsehen zu können. Denn man bucht ein Start und Ziel und nicht die Strecke. Wenn es mehrere Strecken zwischen Start und Ziel gibt, ist es den Kunden meistens egal welche einen ans Ziel bringt. Aber zur Planung welche Verbindung man tatsächlich nehmen darf, wäre es äußerst kundenfreundlich dies im Vorhinein zu erfahren. Und darum geht es ja ;)
Also bitte weitergeben. Bis dahin wird es sonst wohl viele unnötige Stornierungen geben, die wiederum viel Arbeit und Traffic verbrauchen. Also auch einfach in eigenen Interesse eine Optimierung ;)

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Guten Abend TiGr, nur mehr als aufnehmen können wir es leider auch nicht. Ich kann daher leider nicht garantieren, dass irgendwann der Wegetext zur Ansicht während der Buchung zur Verfügung stehen wird. /no

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Früher waren große Raumbegrenzungen üblich, die alle zeitlich sinnvollen Wege mit abdeckten, zwischen Düsseldorf und München z.B. D*(R/S)*M, später geändert auf D*(N/KA)*M. Man konnte immer in den nächsten passenden Zug einsteigen, ohne sich Gedanken um Umwegkarten für evtl. wenige Euro plus happigen Bordzuschlag zu machen.

Dann wollte die DB für die Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt abkassieren. Das könnte man ganz einfach durch eine neue Produktklasse ICE-Express oder so bewerkstelligen, die streckenabhängig einen gewissen Zuschlag zum ICE-Fahrpreis bewirkt. Doch leider führte die DB stattdessen die kleinkarierten Raumbegrenzungen ein, die 0€ oder wenige Euro Umwegskarten erfordert – und dem Kunden dann auch noch den happigen Bordzuschlag abverlangt, der ja eigentlich nur potentielle Schwarzfahrer auf kurzen Strecken abschrecken soll.

Und so wird nun mittels kleinkariertem Wegetext unterschieden zwischen MIT und OHNE Schnellfahrstrecke:

mit: D*SU*...*FRA*(KA/N) zu 135€
ohne: D*KO*MZ*(KA/N) zu 107,50€

Und dann kann sich die DB noch nicht einmal vorstellen, dass der Kunde VORHER wissen will, wo genau seine Fahrkarte gilt?

Im Nahverkehr gibt es diese großen Raumbegrenzungen von früher aber immer noch. Wer eine Fahrkarte der Produktklasse C kauft, bekommt gemäß
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/entfernungs...
immer noch die alte große Raumbegrenzung z.B. von Düsseldorf nach München:

„Düsseldorf Hbf 85 München Hbf 261 678 D*(R/S)*M“ zu 87,50€

WENN alle in Frage kommenden Verbindungen von dieser Nahverkehrs-Raumbegrenzung abgedeckt sind, kann man einfach eine Fahrkarte der Produktklasse C kaufen mit der in der Liste nachprüfbaren Raumbegrenzung D*(R/S)*M.

Das ist für alle schnellen Verbindungen mit ICE der Fall: Man zahlt also einfach und bequem im Zug nur den Produktwechsel zu 47,50€ oder 20€ nach – OHNE Bordzuschlag.

Knifflig wird es aber bei Fahrt über Karlsruhe oder Regensburg im IC. In der IC-üblichen Raumbegrenzung ist Karlsruhe in der Raumbegrenzung enthalten, in der Nahverkehrs-Raumbegrenzung aber nicht!

Nach meiner Interpretation erweitert der Produkt-Übergang OHNE Bordzuschlag automatisch die Raumbegrenzung, die im IC dann so wie standardmäßig erweitert eingehalten wird. Anderseits wird gegenüber der ursprünglichen NV-Raumbegrenzung ein Umweg gefahren… Gemäß der leider oft feststellbaren Haltung „im Zweifel gegen den Kunden“ sehe ich hier die Forderung des Bordzuschlags auf den Kunden zukommen.

Vollkommen unübersichtlich wird es bei tatsächlicher Fahrt über Regensburg: Hier findet man total unterschiedliche Fahrpreise nur mit IC – auch abhängig davon, wo man vom IC in den Nahverkehr wechselt (Mainz oder Würzburg), Beispiel ab 6.22h und 7:30h am 21.10.:

(IC:D*KO*MZ)*WÜ*N*R*M: 105€
(IC:D*KO*MZ*WÜ)*N*R*M: 112,90€
EXAKT der gleiche Weg, nur dass einmal in Mainz und einmal in Würzburg vom IC in den Nahverkehr gewechselt wird!

Vermutlich werkelt also auch bei den Flexpreisen neuerdings eine Anstoß-Tarifierung zwischen Nah- und Fernverkehr:

(IC:D*KO*MZ)*WÜ*N*R*M = (IC:D*KO*MZ) + (NV:MZ*WÜ*N*R*M)
(IC:D*KO*MZ*WÜ)*N*R*M = (IC:D*KO*MZ*WÜ) + (NV:WÜ*N*R*M)

Im ersten Fall greift die Nahverkehrs-Raumbegrenzung von Mainz nach München und es wird der Gesamt-Fahrpreis auf dem kürzesten Weg berechnet. Im zweiten Fall wird es dagegen deutlich teurer, weil offenbar der IC-Fahrpreis Düsseldorf-Würzburg und der NV-Fahrpreis Würzburg-München separat berechnet werden und die Korrektur auf den üblichen Gesamt-Fahrpreis unterbleibt, da die Fernverkegrs-Raumbegrenzung nicht eingehalten wird.

ES kann also nicht schaden, wenn man sich durch Probebuchungen auch über evtl. abweichende IC- oder ICE-Raumbegrenzungen informiert und den jeweils kleinkariertesten äußeren Rand einhält.

Wer aber nur möglichst flexibel und schnell von A nach B will, kann sich einfach einen Nahverkehrs-Flexpreis mit großer Raumbegrenzung kaufen und im Zug den zum aktuellen Weg passenden Produktübergang mit der passenden kleinkarierten IC(E)-Raumbegrenzung OHNE BORDZUSCHLAG kaufen.

Leider werden aber auch die Raumbegrenzungen im Nahverkehr immer kleinkarierter; in solch einem Fall nutzt das hier beschriebene Vorgehen leider nicht, um den Bordzuschlag zu vermeiden. Aber immerhin weiß man im Nahverkehr im Gegensatz zum Fernverkehr nach Konsultation der unübersichtlichen Liste wenigstens vorher, welche Raumbegrenzung man kauft.

Joeopitz
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@Leo

Interessant was Du schreibst, leider stimmt es aber nicht.

Die beiden von Dir beschriebenen Verbindungen
IC:D*KO*MZ)*WÜ*N*R*M: 105€
(IC:D*KO*MZ*WÜ)*N*R*M: 112,90€

fahren unterschiedliche Wege. Daher gibt es unterschiedliche Wegevorschriften und unterschiedliche Fahrpreise. Mit dem Wechsel von IC in den NV hat das nichts zu tun.

Du behauptest:
„EXAKT der gleiche Weg, nur dass einmal in Mainz und einmal in Würzburg vom IC in den Nahverkehr gewechselt wird!“
Diese Behauptung ist aber falsch. Es ist nicht exakt der gleiche Weg, es sind unterschiedliche Wege.

Bei der Verbindung um 6:22 wird im Nahverkehr direkt von Würzburg nach Nürnberg gefahren. Bei der Verbindung um 7:30 ist eine Nahverkehrsverbindung enthalten, die zwischen Nürnberg und Würzburg einen Umweg über Schweinfurt-Bamberg-Erlangen macht. Diese Verbindung ist einfach länger und damit teurer.

Das zeigt sich auch in den unterschiedlichen Wegevorschriften, die allerdings völlig anders aussehen, als von Dir hier geschrieben.

Bei der Verbindung um 6:22 Uhr lautet die Wegevorschrift:

VIA: K*(ENG/BN)*KO*(FUE*N*R*LA/KA*PF)

Bei der Verbindung um 7:30 mit Umweg über Schweinfurt-Bamberg-Erlangen

VIA: K*(ENG/BN)*KO*(SW*BA*ER*FUE*N*R*LA/KA*PF)

Es ist einfach der Umweg über Schweinfurt-Bamberg-Erlangen der das Ticket teurer macht. Mit dem Ort des Umstiegs von IC in den NV hat das absolut nichts zu tun.

Aber auch wenn Du hier auf dem Holzweg warst zeigt Dein Beispiel wie nützlich die Veröffentlichung der Wegevorschrift gewesen wäre. An den unterschiedlichen Wegevorschriften hättest Du erkennen können, das beide Züge unterschiedliche Wege nehmen und der Zug mit dem längeren Weg einfach etwas teurer ist.

So, und ich muß jetzt wieder zwei Flexpreistickets zwischen Düsseldorf und München stornieren:-).

[Nachtrag]
Bei den in diesem Beispiel angegebenen Wegevorschriften ist zu erkennen, dass im teueren Ticket die Raumbegrenzung des etwas günstigeren Tickets komplett enthalten ist.

VIA: K*(ENG/BN)*KO*(. . . . . . . . . FUE*N*R*LA/KA*PF)
VIA: K*(ENG/BN)*KO*(SW*BA*ER*FUE*N*R*LA/KA*PF)

Bei der Buchung ist ohne Wegevorschrift vorher nicht zu erkennen, das mit dem 2. Ticket auch die erste Verbindung ohne Umwegkarte genutzt werden kann.

Guten Abend an alle,

ich klinke mich mal kurz ein und halte von der Anzeige der Wegevorschrift vorab nichts. Warum? Weil nur ihr als „Experten“ - und das seid ihr mittlerweile - was davon habt. Der normale Bahnfahrgast kann damit nichts anfangen. Selbst wenn ich im Zug darauf hinweise dass es sich zu 99% um Kfz Kennzeichen handelt, zucken alle mit den Schultern. Manch einer will es nicht verstehen und der andere kann es nicht. Daher verweise ich - beim Flexpreis - grundsätzlich immer auf die unterschiedlichen Preise, bei allen anderen Preisen auch auf die unterschiedlichen Fahrzeiten und bitte darum die aufgesuchte Verbindung aufzuklappen. Denn dann wird einem angezeigt über welche Strecke die gebuchte Verbindung geht.

Würde hier nicht ein Hinweis - besonders bei Strecken mit unterschiedlichen räumlichen Begrenzungen - reichen der dem Gast aufzeigt welche Strecke er NUR fahren darf? Das würde euch doch ebenso genügen.

Oder ist euch der Hinweis mit der Raumbegrenzung aus einem anderen Grund wichtig um das Ticketsystem maximal auszureizen?

Gruß, Tino!

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Ich finde, zeka hat die Kundensicht am besten beschrieben.
Man will in erster Linie von A nach B. Und wenn man ein ICE-Flexticket kauft, will man sich nicht noch Gedanken machen müssen, ob man auf der 'richtigen' Strecke unterwegs ist. Was soll z.B. der Nonsens mit Umwegkarten, die eigentlich nichts kosten würden, im Zug aber mit Bordzuschlag belegt werden?

Wie kommst du zum Entschluss dass Umwegfahrkarten nichts kosten? In der Regel - KRM und Frankfurt-Berlin - kosten beide Strecken immer unterschiedlich. Daher ist der Bordpreis zum Umweg berechtigt da die andere Strecke auch anders bepreist wird. Einzige Ausnahme ist hier ein Umweg zum Nullpreis. Dieser wird ohne Bordzuschlag ausgegeben.

Und nochmals zum Wegetext. Ein Normalsterblicher kann vielleicht noch etwas mit Kfz Kennzeichen anfangen. Aber bei ( und ) wird es schon schwieriger. Vielleicht sollte man daher etwas kinderfreundlicher denken und einen anderen Hinweis befürworten.

Joeopitz
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@Tino

„und halte von der Anzeige der Wegevorschrift vorab nichts. Warum? Weil nur ihr als „Experten“ - und das seid ihr mittlerweile - was davon habt. Der normale Bahnfahrgast kann damit nichts anfangen.
-> Ich gebe Dir recht, dass die meisten nicht problemlos Raumbegrenzungen interpretieren können. Das ist aber derzeit das einzige was beschreibt welche Verbindungen mit welchem Ticket genutzt werden können. Nichts dagegen wenn die Raumbegrenzungen einfacher und verständlicher (auf dem Ticket und im Buchungssystem) formuliert werden. Solange es aber eine Wegevorschrift gibt die einzuhalten ist, ist es zumindest für einige Reisende von Interesse. Auf dem Ticket steht die Wegevorschrift, warum sollte es (und wenn es für die interessierten Reisenden in der Buchungsmaske ein anklickbares „i“ gibt) nicht eine Möglichkeit der Anzeige geben?

„Würde hier nicht ein Hinweis - besonders bei Strecken mit unterschiedlichen räumlichen Begrenzungen - reichen der dem Gast aufzeigt welche Strecke er NUR fahren darf?“
-> Eine Wegevorschrift in vereinfachter Form? Oder in der Verbindungssuche eine Anzeige welche Verbindung mit dem Ticket genutzt werden könnten? Warum nicht?
Der Reisende will von A nach B. Eine einfache Antwort auf „welches Ticket benötige ich und welche Verbindungen kann ich mit diesem Ticket nutzen?“ Gut so.

„Einzige Ausnahme ist hier ein Umweg zum Nullpreis. Dieser wird ohne Bordzuschlag ausgegeben.“
-> Das hatte ich weiter oben bereits geschrieben. Dem ist hier ausdrücklich widersprochen worden.

Praxistipp: Wenn. Du den teueren Preis buchst, benötigst Du für die günstigere Verbindung eine Umwegkarte. Die erhältst Du im Zug für 0 EUR. Bei kostenfreien Umwegkarten wird üblicherweise im Zug auch kein Bordzuschlag erhoben.
[Joeopitz]

Auch für die 0 Euro Umwegkarte muss man normalerweise einen Bordzuschlag zahlen. Daher vorsichtig mit der Aussage.
[NRW]

Ich kann hier allerdings NRW nur recht geben, der Bordpreis wird auch für Umwegfahrkarten erhoben. Viele Grüße /jn
DB Jana

Mein Vorgehen war in den Fällen wo für eine Fahrt mehrere unterschiedliche Verbindungen infrage kamen, das ich stets den teuersten Flexpreis heraussuchte und dieses Ticket buchte. Bislang habe ich auch in anderen Zügen nie etwas dafür nachgezahlt, auch keinen Bordzuschlag.
Hatte ich einfach Glück in der Vergangenheit immer von Dir oder Kollegen die das so sahen wie Du kontrolliert zu werden, oder ist zu erwarten dass ich beim nächsten Mal 0 EUR Umweg + 17 EUR Bordzuschlag zahlen muss?

Nein, da muss ich ganz klar (NRW) widersprechen. Im internen Leitfaden steht explizit drin, dass bei einer Umwegfahrkarte zum Preis von 0,00 € auf den Bordpreis verzichten wird.

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@Tino
Ich hatte mich auf den Post von NRW weiter oben bezogen.

@Tino

"Oder ist euch der Hinweis mit der Raumbegrenzung aus einem anderen Grund wichtig um das Ticketsystem maximal auszureizen?"

Ich geh jetzt mal auf Kindergarten-Niveau und frage zurück, wer denn mit "dem ganzen Mist" (damit meine ich Strecke/Raumbegrenzung) angefangen hat? Das ist doch bestimmt nicht auf Kundenwunsch hin entwickelt worden und entstanden, oder?

.

Ja, eine handvoll Menschen will das System vielleicht ausreizen. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Ich bin weit weg von Profi. Ohne eine grafische Darstellung der Raumbegrenzung wie z.B. hier https://community.bahn.de/questions/1591296-flexpreis-ver... wäre ich völlig aufgeschmissen. Ich bin von Leipzig nach Berlin (Zielortangabe "Jannowitzbrücke") gefahren und auf dem Ticket steht:

"VIA: L*(HAL*KOET*DE*P/BTF*WB)*BGS"

L für Leipzig kann ich ja noch verstehen, aber was der BundesGrenzSchutz am Ende meiner Reise soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen...

.

Noch einmal: Ich suche nach einer Verbindung. Dass die Bahn unter einer Verbindung eine Strecke versteht, weiß ich als Otto-Normalkunde nicht! Steht auch nirgendwo. In der Reiseauskunft ist immer von "Verbindung" die Rede.

Und wenn ich eine Verbindung rausgesucht habe und auf "Zur Angebotsauswahl" klicke, werden mir SSP, SP, FP und SSP 1. Klasse angezeigt. Ganz prominent steht zu lesen:

"Hinfahrt
Flexpreis

  • Freie Zugwahl am Reisetag
  • Storno vor 1. Geltungstag kostenfrei
  • City-Ticket inklusive"

Wenn man sich zusätzlich die Mühe macht und auf die Konditionendetails beim Flexpreis klickt, bekommt man zu lesen:

"Konditionen Flexpreis Hinfahrt
Mit einer ICE-Fahrkarte können Sie am Reisetag alle Züge nutzen, mit einer IC/EC-Fahrkarte können Sie jeden Intercity- bzw. Eurocity sowie die Züge des Nahverkehrs nutzen.
Bei Zahlung mit Kreditkarte ist ggf. ein 3-D Secure-Code erforderlich.
Ihre Fahrkarte enthält in vielen Städten das City-Ticket. Den Geltungsbereich finden Sie unter dem Stichwort "City-Ticket" auf http://www.bahn.de.";

Da steht 2x nichts von "Sie sind aber an die gebuchte Strecke gebunden"..... Woher soll ich das also wissen? Da steht "freie Zugwahl" bzw. "alle Züge nutzen". Auf dem Ticket steht übrigens auch:

"Wichtige Nutzungshinweise:
[...]

  • Mit Ihrer Fahrkarte zum Flexpreis können Sie jeden Zug der gewählten Verbindung nutzen: mit einer IC/EC-Fahrkarte alle IC- und EC-Züge, mit einer ICE-Fahrkarte auch alle anderen Züge."

Auch hier kein Hinweis auf die "Streckenbindung". Und unter "gewählte Verbindung" verstehe ich, was auch oben auf dem Ticket steht "Hinfahrt: Leipzig+City -> Berlin+City, mit ICE".

.

Ist ja meinetwegen okay, wenn die Bahn mit Strecken und Raumbegrenzungen arbeiten will, aber dann soll sie das dem Kunden auch so sagen. Genau wie sie mir sagt:

"Super Sparpreis

  • Zugbindung
  • Storno ausgeschlossen
  • Kein City-Ticket"

Da steht es auch klar und transparent.

Wer (genau) liest, bekommt alle relevanten Informationen. Und das ist beim Flexpreis eben nicht der Fall. Und das ist (meiner Meinung nach) der Stein des Anstoßes. Eben weil für die Bahn der Weg von A nach B nicht gleich sein muss, wäre es nur fair, dies dem Kunden zu sagen bzw. ihn darauf aufmerksam zu machen.

.

Ernstgemeinte Frage: Dürfte ich mit meinem Flexticket Verbindung Leipzig-München am 18.10.

Abfahrt 11:48
Ankunft 15:30
ICE 507 ohne Umsteigen

auch erst 12:38 fahren mit 1x umsteigen in Halle/Saale und Ankunft um 16:02?

Beide Tickets kosten 114,50 Euro (ohne alles). Für mich als Laie finde ich es zwar komisch, dass ich gleich viel zahle, obwohl ich bei Verbindung 2 erstmal "in die falsche Richtung" und damit streckenmäßig länger fahre, aber okay. Wie bekomme ich raus, ob ich eine Umwegkarte brauche (bin ja dank der Community diesbzgl. schon "Expertin"), ohne euch/das Reisezentrum zu fragen? Bräuchte ich überhaupt eine oder stünde auf dem Ticket für Verbindung 1 die Raumbegrenzung so, dass sie auch Verbindung 2 mit abdecken würde?

.
.

Ps.
Ich dachte mir, was Leo und Joe können, kann ich auch. ;)

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@ zeka

Der Bundesgrenzschutz wohnt in [B] Berlin [GS] Gesundbrunnen.

:-)

Und die Wegevorschrift für das Ticket um 11:48 Uhr lautet:

VIA: (WE/HAL)*EF*CO*N*(SAD*R/A)

Damit kannst Du auch um 12:38 Uhr über Halle fahren.

Und wenn Du jetzt grübelst was Dein Ticket so traurig macht, SAD ist Schwandorf.

https://www.tbne.de/fileadmin/PDF_tbne/mitgliederbereich/...

@Joe

Danke für die Aufklärung! :) Aber wie man beim GesundBrunnen auf GS kommen kann, weiß wohl auch nur die Bahn... Oder sie durften "BGB" nicht nehmen?

(So, und Joe muß jetzt wieder ein Flexpreisticket zwischen Leipzig und München stornieren:-). ...)

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@zeka

Gern geschehen.

Ich denke das Bürgerliche Gesetzbuch könnte genauso gut wie der Bundesgrenzschutz als Abkürzung dienen. Na ja...

„ (So, und Joe muß jetzt wieder ein Flexpreisticket zwischen Leipzig und München stornieren:-). ...)“
-> Stimmt :-).

@ Joeopitz wg. Flexticket-Stornos

Wenn du es übertreibst, kann ein Clearing-Fall* draus werden.

  • Ein eigentlich automatisch abzuwickelnder Storno-Vorgang wird nicht sofort durchgeführt, sondern er wird einer manuellen Bearbeitung zugeführt. Die Frist bis zur Abwicklung soll höchst unterschiedlich sein.

(Warum formatiert die Forums-Software manchmal seltsam? Ich habe einen Stern vor die Fußnote getippt!)

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@Neptun

„Wenn du es übertreibst, kann ein Clearing-Fall* draus werden.“
-> Danke, ich denke daran.

„(Warum formatiert die Forums-Software manchmal seltsam? Ich habe einen Stern vor die Fußnote getippt!)“

Weil aus einem Stern zu Beginn hier immer ein Aufzählungspunkt wird wenn ein Leerzeichen folgt.
„* Stern“ wird zu

  • Stern

während „*Stern“ zu

*Stern

wird.

Beim Minus ist das ähnlich

„- Minus“ wird zu

  • Minus

„-Minus“ dagegen
-Minus.