Nach oben

Frage beantwortet

Kann ich mit SUPERSPARPREIS EU für September gebuchte und wegen CORONA nicht angetretene Reise nach Budapest umbuchen?

ch hatte im August 2020 Fahrkarten nach Budapest über Wien für den 09.09.2020 und die Rückfahrt am 28.09.2020 zum SUPERSPARPREIS EU gekauft. Da die Einreise nach Ungarn ab 01.09.2020 CORONA-bedingt für Touristen verboten wurde, konnte ich die Fahrt nicht antreten.
Hinzu kommt, dass meines Wissens der Zugverkehr zwischen Budapest und Wien nur noch beschränkt stattfand. Vom Ausfall war auch mein gebuchter Zug RJX 165, Ankunft in Budapest-Keleti, betroffen. Meine Frage ist nun, ob unter den gegebenen Umständen eine Rückerstattung bzw. Umbuchung erfolgen kann. Bei Buchungen in der ersten Pandemiewelle im März haben Sie auch Kulanz gezeigt.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Eine Umbuchung ist nicht möglich und eine Kulanzregelung gibt es nicht.

„Bei Buchungen in der ersten Pandemiewelle im März haben Sie auch Kulanz gezeigt.“
-> Wir können keine Kulanz zeigen, das ist Sache der Bahn. (Hier antworten Bahnkunden und das Social Media Team moderiert). Die Bahn gewährt hier aber aus verständlichen Gründen auch keine Kulanz.
Im März wurden viele Reisende die langfristig ab Oktober 2019 gebucht haben von Corona überrascht. Inzwischen ist die Situation anders. Es ist bekannt, dass eine Viruspandemie herrscht die Reisepläne verhindern kann. Daher empfiehlt die Bahn die Buchung von stornierbaren Tickets. Wer trotzdem ein nicht stornierbares Ticket bucht und damit das Risiko für ein paar EUR Ersparnis gegebenenfalls auf den Ticketkosten sitzen zu bleiben selbst trägt, der kann nicht mit Kulanz rechnen. Das wäre auch ungerecht den vielen Kunden gegenüber, die ein paar Euro mehr für einen Sparpreis bezahlt haben, um eine Stornierungsmöglichkeit zu haben.

„Da die Einreise nach Ungarn ab 01.09.2020 CORONA-bedingt für Touristen verboten wurde, konnte ich die Fahrt nicht antreten.“
-> Für die Erstattung von Tickets spielt das keine Rolle.

„Vom Ausfall war auch mein gebuchter Zug RJX 165, Ankunft in Budapest-Keleti, betroffen.“
-> Da gelten die Fahrgastrechte. Wenn durch den Zugausfall eine Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof gemäß Fahrkarte zu erwarten war, dann kannst Du von der Fahrt zurücktreten.
Dazu im Fahrgastrechteformular ankreuzen: „Ich habe meine Reise wegen dieser Verspätung nicht angetreten...“
Dann bekommst Du den Ticketpreis erstattet.
https://www.bahn.de/wmedia/view/mdb/media/intern/fahrgast...

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (3)

Ja (1)

25%

25% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Wenn der gebuchte Zug nicht wie gebucht gefahren ist, kann das Ticket nachträglich über das Servicecenter Fahrgastrechte eingereicht und erstattet werden.
Falls die Züge wie gebucht gefahren sind und Sie aufgrund der Einreisebestimmungen nicht einreisen durften, besteht kein Erstattungsanspruch. Die Bahn ist keine Reiseversicherung. Wer sich trotz Corona für ein nicht stornierbares Ticket entscheidet, tut das auf eigenes Risiko.

Eine Umbuchung ist nicht möglich und eine Kulanzregelung gibt es nicht.

„Bei Buchungen in der ersten Pandemiewelle im März haben Sie auch Kulanz gezeigt.“
-> Wir können keine Kulanz zeigen, das ist Sache der Bahn. (Hier antworten Bahnkunden und das Social Media Team moderiert). Die Bahn gewährt hier aber aus verständlichen Gründen auch keine Kulanz.
Im März wurden viele Reisende die langfristig ab Oktober 2019 gebucht haben von Corona überrascht. Inzwischen ist die Situation anders. Es ist bekannt, dass eine Viruspandemie herrscht die Reisepläne verhindern kann. Daher empfiehlt die Bahn die Buchung von stornierbaren Tickets. Wer trotzdem ein nicht stornierbares Ticket bucht und damit das Risiko für ein paar EUR Ersparnis gegebenenfalls auf den Ticketkosten sitzen zu bleiben selbst trägt, der kann nicht mit Kulanz rechnen. Das wäre auch ungerecht den vielen Kunden gegenüber, die ein paar Euro mehr für einen Sparpreis bezahlt haben, um eine Stornierungsmöglichkeit zu haben.

„Da die Einreise nach Ungarn ab 01.09.2020 CORONA-bedingt für Touristen verboten wurde, konnte ich die Fahrt nicht antreten.“
-> Für die Erstattung von Tickets spielt das keine Rolle.

„Vom Ausfall war auch mein gebuchter Zug RJX 165, Ankunft in Budapest-Keleti, betroffen.“
-> Da gelten die Fahrgastrechte. Wenn durch den Zugausfall eine Verspätung von mindestens 60 Minuten am Zielbahnhof gemäß Fahrkarte zu erwarten war, dann kannst Du von der Fahrt zurücktreten.
Dazu im Fahrgastrechteformular ankreuzen: „Ich habe meine Reise wegen dieser Verspätung nicht angetreten...“
Dann bekommst Du den Ticketpreis erstattet.
https://www.bahn.de/wmedia/view/mdb/media/intern/fahrgast...