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Frage beantwortet

Super Sparpreis Ticket stornieren/umbuchen wegen Einstufung Risikogebiet (Berlin) ?

Hallo,

ich wollte fragen, ob man seine Super-Sparpreis Tickets auch stornieren bzw. umbuchen kann wenn in DE bestimmte Städte als Risikogebiet eingestuft wird wie z.B. Berlin.

Meine Freundin und ich haben nämlich Hin- und Rückkreise vor mehrere Tagen gebucht und jetzt können wir die Reise nicht antreten, da ich sonst wieder daheim 14 Tage in die Quarantäne müssen.

Vielen Dank im Voraus.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Joeopitz
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Der Unterschied zwischen Sparpreis- und Supersparpreistickets ist, das man bei Supersparpreistickets für einige EUR Ersparnis das Kostenrisiko selbst trägt, falls die Reise nicht angetreten werden kann.

Darum empfiehlt die Bahn auch an vielen Stellen auch, keine nicht stornierbaren Tickets zu buchen.

Die letzte Entscheidung ob ein stornierbares Ticket gebucht wird oder nicht hat aber nach wie vor der Kunde.

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Woodstock
Woodstock

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Nein, kann man nicht.

Joeopitz
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Der Unterschied zwischen Sparpreis- und Supersparpreistickets ist, das man bei Supersparpreistickets für einige EUR Ersparnis das Kostenrisiko selbst trägt, falls die Reise nicht angetreten werden kann.

Darum empfiehlt die Bahn auch an vielen Stellen auch, keine nicht stornierbaren Tickets zu buchen.

Die letzte Entscheidung ob ein stornierbares Ticket gebucht wird oder nicht hat aber nach wie vor der Kunde.

Neptun
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Die Frage nach dem Storno wurde bereits hinreichend beantwortet, daher nur noch ein Hinweis zur Einstufung bestimmter deutscher Gebiete als Risikogebiet und den damit ggf. verbundenen Maßnahmen.

Ich gehe mal davon aus, dass ihr in Deutschland lebt und es um die allgemeinen Anordnungen des Bundeslandes geht, also nicht um evtl. weitergehende Auflagen des Arbeitgebers o.ä. Zurzeit sind Reisen (bzw. Rückkehr) aus deutschen Risikogebieten nur nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit Auflagen verbunden, wenn ich dem Artikel im Tagesspiegel glauben darf: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-corona-hotspo...

Was Berlin anbetrifft: Nicht die gesamte Stadt ist Risikogebiet, sondern derzeit nur drei Bezirke, allerdings zentral gelegene. Nur Schleswig-Holstein differenziert nach Bezirken. Weiterhin gilt dort eine Ausnahme für "Personen, die sich weniger als 48 Stunden in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist" (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII...).

Falls also nicht gerade ein Privatbesuch in einem der drei Bezirke geplant ist, könnte man ggf. in einem anderen Stadtbezirk übernachten und den Aufenthalt im Zentrum entsprechend beschränken.

Ing123
Ing123

Ing123

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Es ist wirklich eine Unverschämtheit, dass die Deutsche Bahn sichtlich alles auf den Kunden abwälzt, der frühzeitig und überlegt aus Gründen der sonst überteuerten Tickets den Super-Sparpreis bucht und nun sich und andere nicht in Gefahr bringen will,weil Berlin als Risikogebiet eingestuft wurde.Das Unternehmen verhält sich alles andere als kundenfreundlich. Der Profit steht an erster Stelle. Das sieht man ja deutlich an den unkalenten Regelungen und der geplanten Preiserhöhung Ende des Jahres. Es wäre wirklich nicht zu viel verlangt, diese Tickets in einen Gutschein für die selbe Strecke umzuwidmen.

Joeopitz
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@Ing123

„Es ist wirklich eine Unverschämtheit, dass die Deutsche Bahn sichtlich alles auf den Kunden abwälzt“
-> Mit Sicherheit ist das keine Unverschämtheit, von einem mündigen Kunden zu erwarten, dass er eine Entscheidung mit Sachkenntnis trifft und für die Konsequenzen seines Handelns einsteht.

„ Das Unternehmen verhält sich alles andere als kundenfreundlich.“
-> Das kann man so nicht sagen. Die Bahn bietet stornierbare und nicht stornierbare Tickets an. Gleichzeitig empfiehlt die Bahn ausdrücklich in Coronazeiten stornierbare Tickets zu buchen, da der Kunde bei nicht stornierbaren Tickets auf den Kosten sitzenbleibt, wenn die Reise nicht so wie geplant angetreten werden kann.
Letztlich schreibt die Bahn dem Kunden aber nichts vor, sondern überlässt dem Kunden die Entscheidung. Ist das nicht kundenfreundlich?

Ein Sparpreisticket ist gegen eine Gebühr von 10 EUR vor dem ersten Geltungstag stornierbar und man erhält einen Gutschein. Wer trotzdem bereit ist das Kostenrisiko einer Stornierung selbst zu tragen, kann noch einmal drei bis acht Euro pro Ticket sparen und einen Supersparpreis buchen. Wer sich dafür entscheidet sollte aber hinterher nicht die Bahn verantwortlich machen, wenn er nicht reisen kann und auf den Kosten sitzenbleibt.

„der frühzeitig und überlegt aus Gründen der sonst überteuerten Tickets den Super-Sparpreis bucht“
-> So überlegt ist die Buchung eines Supersparpreises wohl nicht. Die Möglichkeit auf drei bis acht Euro Ersparnis zu verzichten und dafür aber die Möglichkeit zu behalten das Ticket stornieren zu können, sollte Teil der Überlegung beim Ticketkauf sein. Nicht ohne Grund kaufen die meisten Reisenden stornierbare Tickets. Die haben überlegt bevor sie gebucht haben.

„Es wäre wirklich nicht zu viel verlangt, diese Tickets in einen Gutschein für die selbe Strecke umzuwidmen.“
-> Doch, das ist mit Sicherheit zuviel verlangt. Die Möglichkeit für wenige Euro mehr einen Sparpreis mit Stornierungsmöglichkeit zu buchen hat der Reisende doch ausgeschlagen. Hier trotzdem einen Gutschein auszustellen wäre in hohem Maße ungerecht den vielen Kunden gegenüber, die die 3 bis 8 Euro mehr ausgegeben haben um genau diese Stornierungsmöglichkeit zu haben.

„Der Profit steht an erster Stelle.“
-> Zumindest im Fernverkehr muß die Bahn kostendeckend arbeiten, im Gegensatz zum Nahverkehr ist der subventioniert wird. Die Kosten für den Zugverkehr nimmt die Bahn fast ausschließlich durch den Ticketverkauf ein. Bahnfahren ist teuer. Im Durchschnitt muß die Bahn 17 bis 18 Cent pro Reisenden und Kilometer aufwenden um den Zugverkehr zu ermöglichen. Spar- und Supersparpreistickets sind nicht kostendeckend und funktionieren nur im Mix mit Tickets zum normalen (Flex-)Preis.