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Frage beantwortet

Nutzung Regionalverkehr-Nachlauf bereits vor dem gebuchten ICE?

Ich habe ein gebuchtes SuperSparPreis-Ticket von Nienburg(Weser) nach Landshut(Bay)Hbf mit Umstiegen in Hannover & München und nutze nun aber ein anderes Verkehrsmittel für den Weg bis München, sodass ich vor dem eigentlich gebuchten ICE in München ankomme. Daher die etwas ungewöhnliche Frage, ob ich den Regionalzug im Nachlauf des ICE auch schon früher nutzen kann, bevor der gebuchte ICE überhaupt in München ankommt. Ich weiß zwar, dass ich grundsätzlich erstmal keine Zugbindung beim Regionalverkehr habe, aber ich würde dabei schon nochmal auf Nummer sicher gehen, weil die Nutzung vor der Ankunft des gebuchten ICE ja schon ungewöhnlich ist. Ist diese freie Zugwahl im Regionalverkehr-Nachlauf wirklich so maximal flexibel?

Tobias1111398
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Mark1807
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Ja, das ist so flexibel.

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Mark1807
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Ja, das ist so flexibel.

kabo
kabo

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"Ist diese freie Zugwahl im Regionalverkehr-Nachlauf wirklich so maximal flexibel?"
-> Ja.
Allerdings kann man sich nicht unbedingt darauf verlassen, dass alle Zugbegleiter das wissen. Gerade bei Regonalzügen, die nicht von DB-Regio gefahren werden, muss man da manchmal Überzeugungsarbeit leisten.

wrfm
wrfm

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War am 22.08.2020 mit Supersparpreis (EUR 17.15) Bad Reichenhall (SEV) - Freilassing (EC) - Salzburg (NV) - München unterwegs. Auf den EC nach Salzburg habe ich (wg. Starkregen) verzichtet und bin ab Freilassing mit dem nächsten Zug (Meridian bzw. BRB, Bayerische Regionalbahn) nach München gefahren (eine Stunde früher als im Fahrplanausdruck, aber mit 20 Min. Verspätung. wg. Grenzkontrolle). Gleich nach Freilassing Kontrolle, ohne Beanstandung. In Rosenheim Personalwechsel, nochmalige Kontrolle. Der Schaffner hat gefragt, warum ich nicht mit dem EC gefahren sei, und sagte dann, die Fahrkarte sei ungültig und verlangte von mir mehr als 24 EUR (mit BC25) für eine neue Fahrkarte von Freilassing nach München. Die Bezahlung habe ich verweigert, daraufhin verlangte er meinen Personalausweis. Ich staunte nicht schlecht, als ich dann - ohne jeglichen Hinweis - eine Zahlungsaufforderung für ein EBE (60 EUR) bekam. Inzwischen habe ich mich mehrmals an die BRB gewandt und wurde immer nur vertröstet. Stattdessen bekam ich einen Mahnbescheid über 67 EUR und Androhung von Inkasso-Büros. - Weil ich zur Schwachlastzeit einen einzigen - verspäteten - Zug früher gefahren bin, wird der Staatsapparat gegen mich in Bewegung gesetzt. Es ist unglaublich, was man sich da gefallen lassen muss! - Bisher stand auf Fahrkarten zum Super-)Sparpreis: "Gilt nur für eingetragene Züge/IC-Busse und Tage/Zeiten.; NV=Nahverkehrszüge vor/nach Fernverkehrszügen". - Neuerdings (seit 01.10.) fehlt der Hinweis auf die Nahverkehrszüge, d.h. auch für diese gilt die Zugbindung. - Wurden hier die Tarifbestimmungen geändert?

Tobias1111398
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Hallo, erstmal danke an kabo und Mark für die Antworten.
An wrfm: Das klingt fast so als wäre hier der Fall wie von kabo angesprochen, dass das Personal der privaten BRB nicht Bescheid weiß über diese Flexibilität. Ich befürchte, dass ich dem Fall aber ohne Anwalt nichts mehr zu machen ist.
Ich persönlich hatte auf meiner Fahrt am Freitag keine Probleme mit meiner Fahrt im Nahverkehrs-Nachlauf. Das Personal im alex hat meine frühere Fahrt nicht beanstandet, aber da hatte ich wohl richtig Glück.

wrfm
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Zu dem Eintrag unter "wrfm":
Nach mehrmaligem Anschreiben ab 28.08. hat die BRB am 14.10. endlich geantwortet:

Bei der Fahrkartenkontrolle am 22.08.2020 wurden Ihr gültiger Fahrschein in einem Zug der Bayerischen Oberlandbahn GmbH beanstandet.
Wir haben den Vorfall abschließend geprüft und teilen Ihnen mit, dass wir von dem erhöhten Beförderungsentgelt Abstand nehmen.
Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitte wir Sie vielmals um Entschuldigung.
Seinen Sie versichert, dass wir diesen Fall nochmals mit dem entsprechenden Kundenbetreuer auswerten.

Anmerkung wrfm: die Fahrkarte wurde im DB-Navigator bei der DB gekauft. Der ganze Ärger wäre nicht entstanden, wenn die DB auf Sparpreis-Fahrkarten klipp und klar den Aufdruck anbringen würde: Keine Zugbindung in Zügen des Nahverkehrs