Nach oben

Frage beantwortet

Ziel zum Risikogebiet erklärt, Erstattung oder Umbuchung möglich?

Hallo,

ich wollte übernächstes Wochenende nach Amsterdam und natürlich auch zurück und habe 2 Supersparpreise gebucht. Ich weiß die sind eigentlich von Stornierungen oder Umbuchungen ausgeschlossen, aber gibt es evtl. eine Kulanzleistung der Deutschen Bahn nachdem Amsterdam heute als Risikogebiet eingestuft wurde?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Tim

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Mark1807
Mark1807

Mark1807

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (9)

Ja (6)

40%

40% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Mark1807
Mark1807

Mark1807

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Bei der Buchung eines Supersparpreistickets weist die Bahn extra darauf hin, das diese Tickets nicht storniert werden, auch wenn z.B wegen Corona die Fahrt nicht angetreten werden kann.
https://dbahn.engagement.dimelo.com/files/attachments/23c...

Deshalb empfiehlt die Bahn die Buchung von stornierbaren Tickets.
Wer trotz dieses Hinweises das Risiko eingeht auf eine Stornierungsmöglichkeit zu verzichten nur um die 4-8 EUR zu sparen, die ein stornierbares Ticket mehr kostet, der bleibt dann auf den Kosten sitzen wenn Corona die Fahrt verhindert.

Eine Kulanzstornierung wäre auch ungerecht den vielen Kunden gegenüber, die extra ein paar Euro mehr ausgegeben haben und ein stornierbares Sparpreisticket gebucht haben.

geborenumzuleben
geborenumzuleben

geborenumzuleben

Ebene
2
1321 / 2000
Punkte

@Joepitz,
ich finde es macht deutlich einen Unterschied ob ein Reiseziel als Risikogebiet eingestuft wird oder ob einem selbst das Risiko zu hoch wird, weil die Zahlen steigen oder man die Reise wegen Symptomen nicht antreten will.

Wenn man selbst Symptome merkt oder man vor den steigenden Zahlen einen zu hohen Respekt hat und ein mögliches Risiko nicht eingehen möchte, sag ich klar, darüber hätte man sich vorher Gedanken machen müssen.
ABER wenn ein Zielort plötzlich als Risikogebiet eingeordnet wird, erwarte ich von der DEUTSCHEN BAHN eigentlich ein kulanteres Auftreten als, "die Züge fahrn wie gebucht, haben sie Pech gehabt".
Man macht es sich da wie so oft sehr sehr einfach.

https://www.bahn.de/regional/view/regionen/berlin_brbg/ir...
Die Meldung ist ein paar Tage alt:
Aus betrieblichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fallen die IRE Berlin-Hamburg-Züge bis voraussichtlich 12. Dezember 2020 aus.

Das ist einfach nur frech.
Als kleines Gegenbeispiel.
Der Kunde soll eine Reise antreten, die als Ziel ein Risikogebiet hat, selbst lässt man Züge ausfallen wie es einem passt mit Grund "Corona".
Von oben herab, wir bestimmen.
Nichts anderes ist das.

@geborenumzuleben, dann müssen die Kunden stornierbare Tickets kaufen und nicht darauf spekulieren, dass ein Wirtschaftsunternehmen jedes Mal Kulanz gewährt.

Spätestens seit den ersten Lockerungen sollten die Menschen doch soweit vorausschauen können und bei Buchungen, die sie tätigen, ein stornierbares Ticket wählen, um genau diesen Fall dann abzusichern.

Kulanz ist keine Einbahnstraße.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Klar, weil "von oben herab bestimmt wird", ob eine Region ein Risikogebiet ist, darf ich den gesunden Menschenverstand ausschalten.
Es ist ja nicht mein Fehler, wenn ich in der derzeitigen Pandemie-Lage trotz aller Hinweise nicht stornierbare Tickets kaufe. Dass Amsterdam jetzt Risikogebiet ist, kam ja "von oben herab" ...
Nichts anderes ist das.

geborenumzuleben
geborenumzuleben

geborenumzuleben

Ebene
2
1321 / 2000
Punkte

Lassen wir das bitte mit dem Wirtschaftsunternehmen, wir wissen beide was die DB AG ist und was sie nicht ist.

Kulanz ist keine Einbahnstr richtig, aber Verständnis auch nicht.

Müssen müssen müssen, im einfordern ist die DB stets pünktlich und vorbildlich.
Drehen wir den Spieß mal um,
die DB muss ein kundenorientiertes Verhalten an den Tag legen.

Ich habe mir zwei Verbindungen nach Amsterdam herausgesucht (1x ab Berlin, 1x ab Hannover).
Die Differenz zwischen stornierbaren und nicht stornierbaren Ticket liegt in der Konstellation bei 3€.
Ich denke diese 3€ sollten es wert sein, in der aktuellen Situation auf Supersparpreise gerade ins europäische Ausland zu verzichten.

https://imgur.com/a/HfOn9xy
https://imgur.com/a/TNcVmu8

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"die DB muss ein kundenorientiertes Verhalten an den Tag legen."
-> Tut sie doch auch:
Es werden Tickets in verschiedenen Stufen angeboten:
Ganz billige Tickets für Kunden, die das Stornorisiko selbst tragen wollen.
Für nur ca. 3-8€ mehr (also auch noch ziemlich billig) gibt es das gleiche Ticket mit Stornomöglichkeit, für Kunden, die das Risiko nicht tragen wollen.
Ich finde das sehr kundenorientiert. Da ist für jeden Kunden was dabei.

„Lassen wir das bitte mit dem Wirtschaftsunternehmen, wir wissen beide was die DB AG ist und was sie nicht ist.“
-> Ich glaube nicht, dass wir das „beide wissen“. Nach dem was Du schreibst, scheinst Du keine Ahnung davon zu haben.

„Müssen müssen müssen, im einfordern ist die DB stets pünktlich und vorbildlich.“
-> Bleiben wir mal bei der Frage. Fordert hier die Bahn etwas? Wohl kaum.

„Kulanz ist keine Einbahnstr richtig, aber Verständnis auch nicht.“
-> Genau. Der größte Teil der Bahnkunden bucht stornierbare Tickets, gerade in Coronazeiten. Die vielen Bahnkunden die wegen der Stornierbarkeit ein paar EUR mehr ausgegeben haben, hätten sicher kein Verständnis wenn die Bahn dann die anderen Tickets auch stornieren würde.

geborenumzuleben
geborenumzuleben

geborenumzuleben

Ebene
2
1321 / 2000
Punkte

@Joeopitz:
Zeigen sie mir Fakten, Zahlen oder eine Quelle wo aus dem Hause der DB mitgeteilt wird, dass der größte Teil stornierbare Tickets bucht.
Ich bin sehr gespannt!
Zum restlichen getippe von ihnen spar ich mir jegliche gedankliche Gegenüberstellung von Fakten, führt eh zu nichts.
Sie werden sich keine neue Beschäftigung suchen, als hier Tag ein Tag aus, den „Schaden in der Oberleitung“ bis aufs Blut verteitigen.

Christian2020
Christian2020

Christian2020

Ebene
0
11 / 100
Punkte

Hallo. Ich befinde mich in der selben Situation mit dem Super Sparpreis. Bei mir hat der Unterschied zum stornierbaren Ticket 50,50 Euro ausgemacht. Für eine Familie sind 50 Euro viel Geld. Daher habe ich den Super Sparpreis gebucht. Nun wurde Berlin Mitte vom RKI zum Risikogebiet erklärt. Vielleicht gibt es ja doch noch in den nächsten Tagen eine Reaktion der Deutschen Bahn. Ansonsten werde ich in Zukunft nur noch das Auto nutzen. Da bin ich immer auf der sicheren Seite.

„Ich befinde mich in der selben Situation mit dem Super Sparpreis. Bei mir hat der Unterschied zum stornierbaren Ticket 50,50 Euro ausgemacht.“
-> Es war doch Deine Entscheidung für 50 Euro Ersparnis das Stornorisiko selbst zu tragen. Genau das macht doch den Unterschied zwischen Sparpreis und Supersparpreis aus. Wenn Du für 50 EUR bewusst das Risiko eingehst auf den Ticketkosten sitzenzubleiben, wenn die Fahrt nicht wie geplant stattfinden kann, dann kannst Du nicht erwarten, dass ein anderer nun dafür aufkommt.
Alles andere wäre ungerecht, den Reisenden gegenüber, die den höheren Preis bezahlt haben um eine Stornierungsmöglichkeit zu haben.

Ich war im Sommer in Amsterdam und in Zandvoort. Mit Rad und Bahn. Und ich habe ein Sparpreisticket gebucht um eine Stornierungsmöglichkeit zu haben. Wie erklärst Du mir, das Du zwar die zusätzliche Ersparnis beim Supersparpreisticket in Deine Reisekasse stecken konntest, nun aber trotzdem die gleiche Leistung (Stornierungsmöglichkeit) haben möchtest ohne dafür zu bezahlen?

Was für eine Blödsinnige Diskussion. Es trifft doch wieder nur diejeniegen die sich ein reguläres Ticket vermutlich gar nicht leisten könnten/würden. Genau diese würden auf einen Zusatzbeitrag von 4-8 Euro dann wohl kaum verzichten. Macht doch gar keinen Sinn 4 Euro sparen zu wollen, wenn der Schaden zu diesen Zeiten durchaus eintreten kann. Nettes Geschäftsmodell der Bahn um Tickets zu verdaddeln.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Macht doch gar keinen Sinn 4 Euro sparen zu wollen, wenn der Schaden zu diesen Zeiten durchaus eintreten kann."
-> Genau deshalb ist es ja so unverständlich, warum man nicht-stornierbare Tickets kauft.
Ersatzweise kann man natürlich die gesparten 4 Euro in eine Reiserücktrittsversicherung investieren.
Wenn man schon eine Reiserücktrittsversicherung hat, kann man die 4 Euro auch guten Gewissens sparen.

Ersatzweise kann man natürlich fordern, dass die Bahn gar kein nicht-stornierbaren Tickets mehr verkauft, also den Supersparpreis aus dem Angebot streicht.
Dann jammern aber zum einen die Schnäppchenjäger und zum anderen die Kunden, die das Risiko entweder durch eine Reiserücktrittsversicherung bereits abgedeckt haben oder das Risiko bewusst selbst tragen wollen.