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Frage beantwortet

Für einen Umweg fast das Doppelte bezahlen?

Wegen einer Baustelle ist eine bestimmte Strecke komplett gesperrt. Ich muss also einen Umweg buchen. Die Fahrt dauert länger und kostet fast das Doppelte. Ich zahle also trotz schlechterer Leistung deutlich mehr. Gibt es für derartige Fälle eine Kulanzregelung?

Im konkreten Fall: Der Hönebachtunnel bei Wildeck ist ab Ende September gesperrt. Während ich sonst von KS-Wilhelmshöhe nach Erfurt Hbf mit IC und dem günstigen Supersparpreis fahre, darf ich zu einem fast doppelten Fahrpreis und mit längerer Fahrtzeit mit dem RE über Leinefelde fahren.

kasselklaus
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kabo
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Bei längeren Streckensperrungen gibt es meist Kulanzregelungen für Jahrskarten-Inhaber / Abo-Kunden. Die können dann mit der vorhandenen Jahreskarte / dem vorhandenen Abo auch andere Wege ohne Zusatzkosten fahren. Denn die mussten bei Kauf der Jahreskarte / Abo-Beginn ja nicht damit rechnen, dass es zu einer Baustelle kommt.

Das gleiche gilt für Einzelfahrkarten, die vor Bekanntgabe der Baustelle gekauft wurden. Wer also schon ein Ticket für den direkten Weg gebucht hat, der gebuchte Weg aber gesperrt ist, kann natürlich aufgrund der gesetzlichen Fahrgastrechte auch einen anderen Weg ohne Zusatzkosten fahren.

Wer aber noch kein Ticket hat und der direkte Weg nicht mehr buchbar ist, hat keinen Anspruch, zum Preis des direkten Weges befördert zu werden.

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Das gleiche gilt für Einzelfahrkarten, die vor Bekanntgabe der Baustelle gekauft wurden. Wer also schon ein Ticket für den direkten Weg gebucht hat, der gebuchte Weg aber gesperrt ist, kann natürlich aufgrund der gesetzlichen Fahrgastrechte auch einen anderen Weg ohne Zusatzkosten fahren.

Wer aber noch kein Ticket hat und der direkte Weg nicht mehr buchbar ist, hat keinen Anspruch, zum Preis des direkten Weges befördert zu werden.