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Umbuchen/Stornieren wegen Einstufung als Risikogebiet

Hallo DB-Team.
Ich habe eine Super-Sparpreis Fahrkarte von Lausanne (Waadt, Schweiz) nach Augsburg vor mehreren Wochen gebucht. Nun wurde Waadt zum Risikogebiet erklärt und ich werde meine Reise deshalb nicht antreten.
Gibt es bei diesem Fall eventuell eine Sonderregelung für den Umtausch/Stornierung einer Super-Sparpreis Fahrkarte?
Vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße

VladLausanne
VladLausanne

VladLausanne

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Antworten

Mark1807
Mark1807

Mark1807

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Nein, da sie ja die Möglichkeit gehabt hätten für ein paar Euro mehr einen stornierbaren Sparpreis zu kaufen.

DB
DB

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Team

Guten Abend. Aktuell gibt es keine Planungen, eine neue Kulanzregelung anzubieten. Die Tickets können demnach nur zu den möglichen Tarifbedingungen storniert werden, was jedoch bei einem Super Sparpreis nicht möglich ist, da diese von Umtausch und Erstattung komplett ausgeschlossen sind. /no

Beezzz
Beezzz

Beezzz

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Liebes DB-Team,
ich habe ein ähnliches Problem und ich vermute dass es aktuell vielen Reisenden so geht.
Ich hatte am 28.02. zwei Tickets nach Budapest (über Wien gebucht). Beide Orte sind nun laut RKI Risikogebiete. Meinen Urlaub wollte ich im Oktober nachholen, was innerhalb der Kulanzrregelung möglich gewesen wäre (Stand März). Nun verändert dieses Virus unser Leben von Woche zu Woche und mit dem heutigen Wissen, würde ich sofort die Kulanzregelung vom Frühjahr in Anspruch nehmen.

Jetzt hatte ich mich bereits beim Kundenservice mit den Bedenken gemeldet, die ich nachfolgend noch schildern werde. Ich wurde allerdings nur auf die Kulanzregeln verwiesen, die für meinen Supersparpreis ja keine Auswirkung mehr haben.
Ich hätte einen Gedanken zu meinen Tickets, den sicherlich auch viele Reisende teilen. Mich frustriert und verunsichert, dass ein Staatskonzern nicht den Schutz der Bürger an die erste Stelle stellt:

  • Eigene Sicherheit und Sicherheit meiner Mitmenschen: Ich wollte die Reise wie bereits erwähnt im Oktober antreten, deshalb hatte ich keinen Gebrauch der Rückgabekulanz im Frühjahr gemacht. Unsere Politiker predigen landauf, landab, man solle besonnen und vernünftig mit dieser Krise umgehen und alle Urlaubsreisen, vor allem in Risikogebiete vermeiden. Jetzt würde ich gerne zum besonnenen Teil der Gesellschaft gehören, bin aber in dem Dilemma das ich meine Tickets auch nicht ungenutzt verfallen lassen will. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob die deutsche Bahn entgegen dem Rat von Wissenschaftlern und Politikern die Entscheidung eines Reiseantritts auf den Bürger abwälzt, der sich und seine Mitmenschen potentiell gefährdet? Was spricht gegen die Ausweitung dieser Rückgaberegelgung aus dem Frühjahr, da sich die Lage in den letzten Wochen erneut zuspitzt? Gegenüber der Kulanzregelung zum Frühjahr würde aus meiner Sicht der deutschen Bahn kein Nachteil entstehen, diese Tickets ebenfalls in Gutscheine umzuwandeln. Gerade in Zeiten steigender Neuinfektionen ist meine Urlaubsreise nach Wien in zwei Wochen sicherlich alles andere als vernünftig.

Abschließend würde ich mir natürlich eine Antwort wünschen und auch ein Statement, ob eine solche zweite Kulanzregelung überhaupt denkbar ist - die zwei Wochen seit dem Post haben ja wieder viele neue Erkenntnisse und Entwicklungen gebracht.
Vielen Dank für eine Antwort und liebe Grüße :)

DB
DB

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Team

Hallo Beezz,

Sie befinden sich hier in einem Forum, in welchem Kunden anderen Kunden helfen. Wir als DB treten moderierend auf.

Wie in der vorherigen Antwort in diesem Beitrag schon mitgeteilt wurde, gibt es keine Planung einer neuen Kulanzregelung. 

Unabhängig von allen tariflichen Bedingungen, stehen jedem Reisenden im Falle von Verspätung oder Ausfall des gewählten Zuges die Rechte aus der europäischen Fahrgastrechte-Verordnung - insbesondere auch die Erstattung des Fahrpreises - zu. /ka