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Bei Zugausfall und Super-Sparpreis auch auf Zug an anderem Tag ausweichen?

Kurz vor Abfahrt ist mein Zug nach Berlin heute ausgefallen. Ich habe einen Super-Sparpreis, Rückfahrt wäre heute Abend gewesen. Vom Reisezentrum Hamburg HBF habe ich eine Zugausfall-Bescheinigung mit der Info, dass meine Zugbindung aufgehoben ist und ich jeden anderen Zug nehmen kann. Meinen Berlin-Termin schaffe ich allerdings heute nicht mehr – aber morgen. Laut Reisezentrum kann ich auch morgen fahren – laut Bahn Kundenservice kann ich nur auf einen anderen Zug am GLEICHEN Tag ausweisen. Deswegen hier meine abschließende Frage: Kann ich also auch auf einen morgigen Zug ausweichen?

scherfd
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Nein, leider nicht. Es sei denn, das Reisezentrum bescheinigt Ihnen offziell das Reisedatum 20.8.
Bei Aufhebung der Zugbindung muss die Reise am Reisetag fortgesetzt werden - sofern es sich nicht um die letzte Verbindung des Tages handelt.
Eigentlich bleibt Ihnen nur, das Ticket wg. Nicht-Fahrtantritt zur Erstattung einzureichen und sich ein neues zu kaufen - was aber natürlich aufgrund des mutmaßlich deutlich höheren Preises ärgerlich ist...

Aber zumindest die Hinfahrt könnte man doch theoretisch auch morgen schaffen, das Ticket ist bis 10.00 Uhr gültig, die einzige Voraussetzung ist das sie irgendwie heute ihre Fahrt antreten.

Das Thema hatten wir erst gestern.
https://community.bahn.de/questions/2426398-man-superspar...

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Haben Sie auf Ihrem Hinfahrt-Ticket einen Abschnitt mit Nahverkehr/S-Bahn? Oder ab Altona oder Dammtor gebucht?

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@Heinz1
Es geht darum, einen Teilabschnitt zu haben, bei dem man behaupten kann, man hätte ihn am Reisetag (also heute) schon genutzt - und dann die Reise nach einer nächtlichen Unterbrechung morgen ab Hbf fortgesetzt.

Man soll also lügen sorry behaupten das man die Fahrt am Tage davor schon angetreten hat. Und dann wundert man sich das die Bedingungen immer weiter verschärft werden.

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Dass der Kunde aufgrund von Bahn-Verschulden einen finanziellen Nachteil hat, finden Sie in Ordnung?

Das habe ich nirgendwo geschrieben. Aber entweder bleibt man bei der Wahrheit und versucht es auf legalen Weg oder die Bahn wird irgendwann auch diese Regelung eingrenzen. Und dann ist das Geschrei wieder groß.

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Wieviel 'Spielraum' hat der Kunde denn bei einem Ticket, das bis heute gilt?
Mal davon abgesehen, dass man ihm im DB-Reisezentrum eine falsche Info gegeben zu haben scheint.

Hier geht es nicht darum zu lügen sondern wie man die Bedingung des Fahrtantritts erfüllen kann, und das sollte ja gegeben sein wenn man mit der Sbahn oder einem RE zum Hauptbahnhof gefahren ist. Einen Nachweis dafür muss der Kunde ja auch nicht erbringen.

Er soll behaupten das er die Fahrt angetreten hat. Irgendwann kommt die Bahn auf die Idee das man den Fahrtantritt nachweisen muss. Aber erzählt hier ruhig weiter. Die Bahn liest bestimmt nicht mit. :)

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Da möchte ich aber gerne mal wissen, wie so ein Fahrtantrittsnachweis erbracht werden soll.

„Laut Reisezentrum kann ich auch morgen fahren“
-> Das hätte das Reisezentrum einfach noch auf dem Ticket bestätigen müssen. Bei Zugausfällen/Verspätungen ist eine Verlängerung der Geltungsdauer durch die Bahn möglich. Wenn das Reisezentrum sagt: „Damit können Sie auch morgen fahren“, dann um eine Bestätigung bitten. Dann kann das auf die Zugausfallbescheinigung (oder auf das Ticket, wenn Papier bzw. Ausdruck) aufgestempelt/gedruckt werden.

Zugbindung aufgehoben
Ticket zur Hin-/Rückfahrt gültig bis:
20.08.2020
DB-Reisezentrum Hamburg HBf

Damit ist man auf der sicheren Seite.

Sonst hat scherfd unabhängig davon wann die Fahrt nun angetreten wurde bei seinem Ticket das Problem, dass Hin- und Rückfahrt bis 10:00 des Folgetages (also heute) beendet sein müssen. Da müsste es heute aber ein kurzer, zeitiger Termin sein, damit er hinfahren und früh um 10:00 schon wieder in Hamburg zurück sein kann.

Ein Feedback wie es nun ausgegangen ist, wäre schön.