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Frage beantwortet

IsarCard Abo - MwSt

Hallo liebe Community,

ich habe zwei Fragen, indem ihr mir vielleicht helfen / beantworten könnt:

1) Ich habe letztes Jahr meine IsarCard Abo am 01.08.2019 abgeschlossen. Sie gilt bis zum 31.07.2020 - Bekomme ich hier keine MwSt Rückerstattung für den Monat 01.01. 2020 - 31.07.2020?

2) Am 03.08.2020 würden mir wieder 843€ abgebucht - bekommen ich dann nicht auch hier wieder für den Zeitraum 01.08.2020 - 31.12.2020 die MwSt zurück?

So wie ich es sehe, bekommen die Kunden keine Rückmeldung. Auch auf diversen Mails bekomme ich hier nur eine automatische Rückmeldung mit blablabla wir haben zu viel zu tun und wegen Corona dies das Ananas...

Ich denke das betrifft viele Kunden die in Raum München dieses Ticket nutzen.

Freue mich über einen Austausch und hoffe das man hier schlauer wird, da es schon eine beachtliche Summe.

Danke und liebe Grüße

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Hallo ihr beiden,

viele Dank für die Rückmeldung. So wie Kabo gesagt hat stimmt es. Hier nochmal die Mail die ich dazu heute bekommen habe „ vielen Dank für Ihre Nachricht an den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund. Einen Posteingang am 14.07.2020 können wir nicht bestätigen. Wir gehen davon aus, dass Sie Ihr Schreiben direkt an die zuständige Abo-Stelle sandten.

Von der Bundesregierung wurde als Teil eines Konjunkturbelebungsplanes die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16% bzw. 7 auf 5% beschlossen. Diese Senkung der Mehrwertsteuer betrifft unter anderem die Besteuerung der Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr.

Die Fahrpreise werden innerhalb des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes in einem aufwändigen Verfahren über viele Monate entwickelt und von den beteiligten Verbundpartnern und letztlich von den Auftraggebern, der Bayerischen Staatsregierung, der Stadt München sowie den beteiligten Landkreisen beschlossen. Diese von den Gesellschaftern beschlossenen Preise müssen im Anschluss in einem Genehmigungsverfahren von der Regierung von Oberbayern auf Antrag genehmigt werden. Dieses Genehmigungsverfahren ist festgeschrieben, eine kurzfristige Änderung der Preise ist damit nicht möglich. Eine Absenkung der Preise auch für Gelegenheitskunden hätte deshalb erst mehrere Monate verzögert umgesetzt werden können.

Auch während der Corona-Krise wurde der öffentlichen Nahverkehr durchgehend aufrechterhalten. Die Corona-Krise hat zu einem dramatischen Einbruch der Fahrgastzahlen geführt, der sich ganz überwiegend im Gelegenheitsverkehr bemerkbar gemacht hat, während ein großer Teil der Stammkunden ihre Abos nicht gekündigt hat. Gleichzeitig mussten erhebliche Aufwendungen für den Betrieb der Bahnen und Fahrzeuge getätigt werden. Insbesondere der Umbau der Busse mit Plexiglasschutz zum Fahrer und der Mehraufwand für Reinigung wird auch noch weiterhin erhebliche Aufwendungen verursachen.

Daneben stoßen wir auf technische Probleme, da die im MVV-Tarifgebiet verwendeten Fahrscheinautomaten der Verkehrsbetreiber keine Cent-Beträge verarbeiten können. Eine Umrüstung der Fahrscheinautomaten ist ad hoc nicht möglich. Der Aufwand stünde für den vorgesehenen Zeitraum in keinem Verhältnis zum angestrebten Ziel.

Um die Mehrwertsteuersenkung dennoch gezielt an unsere Kunden weitergeben zu können, werden Abonnentenkunden, die am 1. Oktober 2020 im Besitz eines ungekündigten Isar-Card Abonnements oder der Abo-Plus-Card-Bayern mit MVV-Anteil sind, eine einmalige gestaffelte Erstattung von etwa 10 bis 20 Euro erhalten.

Wir hoffen, wir konnten den Hintergrund etwas erhellen und würden uns freuen, Sie auch weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr MVV Kundendialog“

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kabo
kabo

kabo

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4
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Für den Zeitraum vom 1.1.20 bis 30.6.20 gibt es keine Erstattung, denn MVV-Tickets wurden schon immer ermäßigt besteuert. (Für Fernverkehrstickets wurde die Steuer von 19% auf 7% reduziert. Im MVV waren es schon immer 7%, so dass es im Januar 2020 keine weitere Ermäßigung gab.).

Die Senkung von 7% auf 5% für die zweite Jahreshälfte 2020 soll an die Kunden weitergeben werden. Dafür wird aber nicht der Preis gesenkt, sondern Abo-Kunden erhalten im November eine Erstattung der 2% als Einmalzahlung. So berichten jedenfalls lokale Zeitungen.

MVtutgut
MVtutgut

MVtutgut

Ebene
1
321 / 750
Punkte

wie Kabo schon schrieb, erfolgt eine pauschale Gutschrift: Auf der Seite hat die DB alle Infos zum Abo und MWSt zusammengefasst

https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/abo-mwst.shtml

Hallo ihr beiden,

viele Dank für die Rückmeldung. So wie Kabo gesagt hat stimmt es. Hier nochmal die Mail die ich dazu heute bekommen habe „ vielen Dank für Ihre Nachricht an den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund. Einen Posteingang am 14.07.2020 können wir nicht bestätigen. Wir gehen davon aus, dass Sie Ihr Schreiben direkt an die zuständige Abo-Stelle sandten.

Von der Bundesregierung wurde als Teil eines Konjunkturbelebungsplanes die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16% bzw. 7 auf 5% beschlossen. Diese Senkung der Mehrwertsteuer betrifft unter anderem die Besteuerung der Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr.

Die Fahrpreise werden innerhalb des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes in einem aufwändigen Verfahren über viele Monate entwickelt und von den beteiligten Verbundpartnern und letztlich von den Auftraggebern, der Bayerischen Staatsregierung, der Stadt München sowie den beteiligten Landkreisen beschlossen. Diese von den Gesellschaftern beschlossenen Preise müssen im Anschluss in einem Genehmigungsverfahren von der Regierung von Oberbayern auf Antrag genehmigt werden. Dieses Genehmigungsverfahren ist festgeschrieben, eine kurzfristige Änderung der Preise ist damit nicht möglich. Eine Absenkung der Preise auch für Gelegenheitskunden hätte deshalb erst mehrere Monate verzögert umgesetzt werden können.

Auch während der Corona-Krise wurde der öffentlichen Nahverkehr durchgehend aufrechterhalten. Die Corona-Krise hat zu einem dramatischen Einbruch der Fahrgastzahlen geführt, der sich ganz überwiegend im Gelegenheitsverkehr bemerkbar gemacht hat, während ein großer Teil der Stammkunden ihre Abos nicht gekündigt hat. Gleichzeitig mussten erhebliche Aufwendungen für den Betrieb der Bahnen und Fahrzeuge getätigt werden. Insbesondere der Umbau der Busse mit Plexiglasschutz zum Fahrer und der Mehraufwand für Reinigung wird auch noch weiterhin erhebliche Aufwendungen verursachen.

Daneben stoßen wir auf technische Probleme, da die im MVV-Tarifgebiet verwendeten Fahrscheinautomaten der Verkehrsbetreiber keine Cent-Beträge verarbeiten können. Eine Umrüstung der Fahrscheinautomaten ist ad hoc nicht möglich. Der Aufwand stünde für den vorgesehenen Zeitraum in keinem Verhältnis zum angestrebten Ziel.

Um die Mehrwertsteuersenkung dennoch gezielt an unsere Kunden weitergeben zu können, werden Abonnentenkunden, die am 1. Oktober 2020 im Besitz eines ungekündigten Isar-Card Abonnements oder der Abo-Plus-Card-Bayern mit MVV-Anteil sind, eine einmalige gestaffelte Erstattung von etwa 10 bis 20 Euro erhalten.

Wir hoffen, wir konnten den Hintergrund etwas erhellen und würden uns freuen, Sie auch weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr MVV Kundendialog“