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Frage beantwortet

RE als Zubringer für ICE ausgefallen - Erstattung Anteil für RE-Fahrt?

Wir haben als Familie eine Bahnreise nach Berlin gebucht. Als Zubringer sollte der RE 17 am 21.07.2020 (Hagen anch KS) fahren, dieser ist jedoch aufgrund technischer Störung ersatzlos ausgefallen.
Da der nächste RE-Zug erst eine Stunde später fuhr, wir somit den ICE in KS-Wilhelmshöhe verpasst hätten, für den wir SItzplatzreservierung und Tickets mit Zugbindung hatten, haben wir uns von einem Verwandten per PKW nach KS bringen lassen. Den ICE haben wir somit erreichen könenn, was über Ersatzverkehr nicht möglich war.
Zumal es am dem Startbahnhof keine Auskunft, DB-Info o.ä. mehr gibt, die uns hätte kurzfristig weiterhelfen können.
Eine Verspätung gab es so am Zielbahnhof direkt nicht.
Zu den Fahrgastrechten habe ich allerdings erst im Nachhinein erfahren, dass diese erst bei einer Verspätung greifen, die es so ja quasi nicht gab.
Welche Erstattungsanspräche habe ich nun?
Die Leitung des RE konnte ich nicht in Anspruch nahemn, daher würde ich hier ein Recht auf zumindest einer Erstattung des Teilbetrages hierfür sehen.

HolgiHSK
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Cappucino317
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Tariflich gesehen gibt es leider kein Geld zurück, da keine Verspätung.

Hätten sie auf die spontane Fahrt im PKW verzichtet und eine Folgeverbindung genommen wodurch sie mind. 60 Minuten später als geplant am Ziel angekommen wären hätten die Fahrgastrechte gegriffen.

Grundsätzlich hebt sich in einem solchen Fall die Zugbindung auf und sie können einen anderen ICE nehmen, im bestenfall lässt sich spontan umreservieren. Bsp im Reisezentrum.

Sollte man keine Umreservierung mehr vornehmen können, werden einem die bezahlten Reservierungsgebühren erstattet.

Was sie allerdings machen können, ihren Fall beim Kundendiaolg der DB schildern, vielleicht ergibt sich eine Kulanz.

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Weitere Antworten

"Welche Erstattungsanspräche habe ich nun?"

Ich befürchte gar keine, sie hätten einfach den nächsten Zug nehmen können und hätten dann Anspruch auf eine Entschädigung aufgrund der Verspätung gehabt.

Cappucino317
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Tariflich gesehen gibt es leider kein Geld zurück, da keine Verspätung.

Hätten sie auf die spontane Fahrt im PKW verzichtet und eine Folgeverbindung genommen wodurch sie mind. 60 Minuten später als geplant am Ziel angekommen wären hätten die Fahrgastrechte gegriffen.

Grundsätzlich hebt sich in einem solchen Fall die Zugbindung auf und sie können einen anderen ICE nehmen, im bestenfall lässt sich spontan umreservieren. Bsp im Reisezentrum.

Sollte man keine Umreservierung mehr vornehmen können, werden einem die bezahlten Reservierungsgebühren erstattet.

Was sie allerdings machen können, ihren Fall beim Kundendiaolg der DB schildern, vielleicht ergibt sich eine Kulanz.

Mark1807
Mark1807

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Sie haben keine Ansprüche, da diese erst bei Verspätungen greifen.
Ich gehe mal davon aus das der Regionalzug mit auf dem Ticket stand.
In diesem Fall währe ihre Zugbindung aufgehoben gewesen und sie hätten den nächsten ICE nehmen können. Die Sitzplatzreservierung kann man einmal kostenlos umgetauschen.
Wenn Sie dann verspätet am Ziel angekommen wären hätten Sie bei mehr als 60 Minuten 25% und bei mehr als 120 Minuten 50%.
Ich würde ihenen raten sich an den Kundendialog zu wenden, vlt. erhalten Sie dort einen Gutschein.

kabo
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In einem ähnlichen Fall hat mir vor ein paar Jahren das Servicecenter Fahrgastrechte aber anstandslos den anteiligen Ticketpreis erstattet - obwohl ein echter Anspruch tatsächlich nicht besteht.

Erstattung = Ticketpreis * (mit dem Pkw gefahrene Strecke in km) / (Gesamtstrecke in km)