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Frage beantwortet

wieso muss ich mich bei einem Online Ticket im Zug ausweisen?

Ich habe jetzt schon herum gesucht, aber es gibt keine zufriedenstellende Antwort auf meine oben genannte Frage

Dass meine Adresse wegen Rückfragen notwendig ist, kann ich irgendwie noch nachvollziehen, wobei selbst das extrem fragwürdig ist, da ich bei der Reservierung meine E-Mail-Adresse angebe.

ABER: Wieso muss ich mich im Zug ausweisen? Ich bin überzeugter Anti-Verschwörungstheoretiker, aber auf eine plausible Antwort bin ich wirklich gespannt.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Damit niemand mit einem illegal erworbenen Ticket mit ihrem Namen drauf reisen kann.

Onlinetickets sind unendlich oft kopierbar und daher nur mit Ausweis oder Reisepass gültig.

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Weitere Antworten

Damit niemand mit einem illegal erworbenen Ticket mit ihrem Namen drauf reisen kann.

Onlinetickets sind unendlich oft kopierbar und daher nur mit Ausweis oder Reisepass gültig.

Braunschweiger
Braunschweiger

Braunschweiger

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Ein onlineticket kann beliebig oft ausgedruckt werden, und die IT der Bahn kann nicht online prüfen, ob ein gleiches Ticket schon mal von jemand anderem vorgezeigt wurde. Da ein Kontrolleur nur einige Wagen betreut könnte in jedem ICE ein Ticketausdruck in Wagen 1 und einer in Wagen 7 vorgezeigt werden.

Damit jedes Ticket nur 1 x verwendet werden kann ist die Regelung "Name auf Ticket" + "Ausweis vorzeigen" eingeführt worden.

Joeopitz
Joeopitz

Joeopitz

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Wenn Du mit einem Papier-Ticket aus dem Automaten oder vom Schalter unterwegs bist, hast Du ein Original-Ticket. Da damit nur der Ticket-Inhaber reisen kann, ist keine Personalisierung möglich.

Bei Onlinetickets gibt es kein Original. Es kann 1000 Mal ausgedruckt, kopiert, geladen werden. Damit damit auch nur einer reisen kann, ist das Ticket personalisiert. Die namentlich genannte Person muß zwingend mit dem Ticket reisen. Die anderen 999 Kopien nutzen damit keinem anderen.

Hallo, in der Tat könnte das ein plausibler Grund sein. Aber warum reicht da nicht der Name? Wenn ich das Ticket bein der Bahn-App hinzufügen will, brauche ich auch nur die Auftragsnr. und den Nachnamen. Und wenn das Ticket nun Vor- und Nachnamen enthält, dann ist es auch nahezu ausgeschlossen, dass sich Familienmitglieder ein Ticket teilen.

Ein onlineticket kann beliebig oft ausgedruckt werden, und die IT der Bahn kann nicht online prüfen, ob ein gleiches Ticket schon mal von jemand anderem vorgezeigt wurde.

Und weil die Bahn nicht in der Lage ist, das einzuführen, muss ich bei jedem Online-Ticketkauf meine kompletten persönlichen Daten angeben? #noFront, aber das ist kein legitimer Grund.

Joeopitz
Joeopitz

Joeopitz

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„ Und weil die Bahn nicht in der Lage ist, das einzuführen, muss ich bei jedem Online-Ticketkauf meine kompletten persönlichen Daten angeben?“
-> Zum einen ist das der Standard bei nahezu allen Eisenbahngesellschaften weltweit. Zum anderen möchte die Bahn gerne sicherstellen, dass sie auch tatsächlich ihr Geld bekommt wenn die Zahlung platzt. Sowohl Inkassounternehmen als auch Gerichtsvollzieher benötigen etwas mehr als nur den Namen. Die Daten sind u.a. für für die Abwicklung der Zahlung notwendig. Auf dem Ticket und im Aztec-Code sind nur Vor- und Nachname hinterlegt.

Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du ein Ticket am Schalter oder am Automaten kaufen. Das ist völlig anonym, wenn Du mit Bargeld bezahlst.

Zum einen ist das der Standard bei nahezu allen Eisenbahngesellschaften weltweit.

Allerdings hat Deutschland einen höheren Datenschutz als nahezu alle anderen Länder weltweit.

Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du ein Ticket am Schalter oder am Automaten kaufen. Das ist völlig anonym, wenn Du mit Bargeld bezahlst.

Und wenn ich ganz anonym sein will, fahre ich per Anhalter. Das ist schon fast polemisch.

Zum anderen möchte die Bahn gerne sicherstellen, dass sie auch tatsächlich ihr Geld bekommt wenn die Zahlung platzt.

Ja, in der Tat ein valider Grund. Allerdings würde ich das auch gern mal von der Bahn hören. Die Sache ist einfach die, dass bei einem Unternehmen, das dem Staat so nahe steht, die Erhebung derart detaillierter Daten schon Fragen nach sich zieht.

oeffentlichername1234, Ihre Anschuldigungen zwischen den Zeilen sind schlicht falsch und es wurde dahingendgehend von Woodstock, Braunschweiger und Joeopitz richtig geantwortet. Der Staat hat keinen Zugang zu den Kundendaten. /ch

Dass ich Bedenken äußere, wird mir als Anschuldigung vorgeworfen? Wo habe ich behauptet, dass die Daten tatsächlich weitergegeben werden? Und aufgrund solcher Aussagen wundern Sie sich, dass solche Fragen überhaupt gestellt werden? Dass auf meinen letzten Hinweis mit des hinreichenden Vor- und Nachnamen nicht eingegangen wird, finde ich genauso passend wie diese Aussage.

Ich finde es überraschend, dass die Subdomain "community" lautet und von Ihnen nichts weiter einfällt, mich hier abzukanzeln anstatt auch nur Ansatzweise darauf einzugehen.

Die Erklärung wurde Ihnen bereits ausführlich gegeben. Die Aussage mit der Nähe zum Staat haben Sie ins Spiel gebracht. Wir wollten dies nur gleich klarstellen, dass der Staat damit nichts zu tun hat.

Ich erkläre es gerne dann noch einmal. Ein Ticket, welches man im Reisezentrum oder am Automaten kauft, ist nicht personalisiert und kann von jeder Person genutzt werden, da es nur ein Dokument gibt und dies ein Original ist. Daten werden daher nicht benötigt.
Bei einem Kauf im Internet hat man jedoch kein Original und es kann beliebig oft ausgedruckt werden. Um eine mehrfache Nutzung zu vermeiden, muss auch eine Identifizierung im Zug stattfinden, ob auch die Person damit fährt, die das Ticket gekauft hat.
Würde man dies nicht machen, wie soll man dann kontrollieren, wer berechtigt ist, das Ticket zu nutzen und wer nicht. Man könnte ja dann einfach das Ticket als Beispiel 20 Mal ausdrucken und verteilen. Das würde heißen, 19 Personen sind unberechtigt mit dem Ticket gefahren. Das ist eine unglaubliche Arbeit, hier nachzuweisen, wer zu Recht das Ticket genutzt hat. Der Aufwand, dem Geld sozusagen hinterher zur rennen, ist daher viel zu groß, wenn man es gleich schon bei der Fahrt klären kann.
Daher wird im Zug gleich geprüft, ist die Person die auf dem Ticket steht, auch wirklich die Person, die gerade fährt. Denn so fallen die 19 anderen Fahrgäste sofort auf, die das Ticket nicht nutzen dürfen. /no

Joeopitz
Joeopitz

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„Mich interessiert auch, ehrlich gesagt, letztend Endes nicht, was hier irgendwelche Leute sagen, sondern, was Sie als Unternehmen mir dazu sagen können/wollen.“

-> Wenn es Dich nicht interessiert was andere Bahnkunden sagen, dann frage ich mich ernsthaft, warum Du Deine Frage ausgerechnet in einem „Bahnkunden antworten anderen Bahnkunden“ Forum stellst. Wenn mich nicht interessiert was jemand sagt, dann würde ich denjenigen auch nicht fragen. Hier ist letztlich nicht die Bahn.

Nicht umsonst steht extra in der Beschreibung dieser Community:

„Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation des DB Bahn-Teams unterstützt. [...] Wir lassen unseren Kunden den Vortritt bei der Beantwortung von Fragen, da wir aus Erfahrung wissen, wie viel Sie wissen.“

Nachzulesen hier: https://community.bahn.de/pages/moderation-offnungszeiten...

Auch könnte das noch für Dich hilfreich sein:

Was wir nicht tolerieren:
[...]
• offensichtlich unwahre Tatsachenbehauptungen
[...]
• Unternehmensinterna der Deutschen Bahn
[...]
• Stellen Sie keine Frage, in der Sie zum Chaten aufrufen. Für einen freundlichen Plausch gibt es andere Möglichkeiten und Orte. „Meine Frage – Deine Antwort“ sollen Ihnen und anderen helfen, offene Fragen rund um die Bahn zu beantworten und ist keine Diskussions-Forum.

Nachzulesen hier: https://community.bahn.de/pages/netiquette/?dbkanal_007=L...

Warum stellst Du diese Frage nicht einfach der Bahn?
Dafür gibt es doch extra den Kundendialog: https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...