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Frage beantwortet

Europa Flex-Tarif - Ablauf einer Umbuchungs-Reservierung bei geändertem Zug

Wenn ich mit einem 1.Klasse-Flex-Ticket im EC die Rückfahrt von Warschau/Polen nach Berlin antreten werde, besitze ich im gebuchten reservierungspflichtigen Fernzug ja erstmal eine Sitzplatzreservierung inklusive. Wenn ich aber den Begriff "Flex" richtig interpretiere, dann darf ich zwar in Fällen wie Zug verpasst, Zug ausgefallen, o.ä. einen anderen Zug nehmen, aber was ist dann mit der zu ändernden neuen Sitzplatzreservierung? Muss ich diese zwingend vorher am Schalter im Bahnhof kaufen, bevor ich den neuen Zug betrete? Oder kann man die Reservierung auch noch in der Hektik im Zug nachholen? Zum "Wie?" ich an die neue Reservierung komme, habe ich nichts gefunden. Meine Befürchtungen für Kauf im polnischen Bahnhof sind aufgrund selbst erlebter Erfahrungen nur ein einziger geöffneter Schalter mit langer Warteschlange und "nicht-englische" Verständigungsschwierigkeiten mit dem Schalterbeamten, wenn man selbst nur dzień dobry verstehen kann.

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Da es sich um einen reservierungspflichtigen Zug handelt, ist ein flexibles Fahren nicht so einfach möglich.

Vor der Fahrt benötigst Du eine Reservierung für den gewünschten Zug. Wenn Du den Stress am Schalter kurz vor der Abfahrt vermeiden willst, dann hilft nur rechtzeitig im Voraus zu reservieren, was zu Lasten der Flexibilität geht.

Der Vorteil von Normalpreistickets (Flexpreis) liegt hier nicht in erster Linie in der fehlenden Zugbindung. Die verbilligten Sparangebote haben fehlende oder eingeschränkte Stornierungsmöglichkeiten. Beim Flexpreisticket ist die Stornierung kein Problem. Außerdem hat man die Möglichkeit umzubuchen, wenn man einen anderen Zug nehmen möchte.

Bei reservierungspflichtigen Zügen von Frankreich nach Deutschland ist die Änderung der Reservierung deutlich schwieriger (wenn es ein DB-Flexpreisticket ist) als in Polen.

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Ich trage mich aktuell mit dem Gedanken, demnächst im DB-Online-Fahrkartenkauf mir für den doppelten Preis ein Flex-Europa-Spartarif-Ticket zu kaufen. Den entsprechenden Vorteil für Tarif Flex sehe ich nur in der stressfreieren Flexibilität. Was m.E. dann wieder obsolet wäre, wenn ich einen aufwendigen Reservierungs-Umtausch im Bahnhof betreiben müsste.

Mark1807
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Mark1807

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Es ist schwierig im Ausland an eine entsprechende Reservierung zu kommen:
https://community.bahn.de/questions/2322687-sonderkulanz-...
Ich weiß nicht, ob es in Polen genauso schwer ist. Am einfachsten ist es dann das flexticket direkt an dem Tag zu kaufen, an dem sie fahren wollen.

Da es sich um einen reservierungspflichtigen Zug handelt, ist ein flexibles Fahren nicht so einfach möglich.

Vor der Fahrt benötigst Du eine Reservierung für den gewünschten Zug. Wenn Du den Stress am Schalter kurz vor der Abfahrt vermeiden willst, dann hilft nur rechtzeitig im Voraus zu reservieren, was zu Lasten der Flexibilität geht.

Der Vorteil von Normalpreistickets (Flexpreis) liegt hier nicht in erster Linie in der fehlenden Zugbindung. Die verbilligten Sparangebote haben fehlende oder eingeschränkte Stornierungsmöglichkeiten. Beim Flexpreisticket ist die Stornierung kein Problem. Außerdem hat man die Möglichkeit umzubuchen, wenn man einen anderen Zug nehmen möchte.

Bei reservierungspflichtigen Zügen von Frankreich nach Deutschland ist die Änderung der Reservierung deutlich schwieriger (wenn es ein DB-Flexpreisticket ist) als in Polen.