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30 neue ICE-Velaro D: DB hält sich nicht an Versprechen?

Eigentlich sollten doch lt. Medieninfo zum ECx alle zukünftigen Fernzüge einen bahnsteighöhengleichen Einstieg haben! Wörtlich: "Dies ist auch der Beginn eines neuen Standards: Zukünftig werden alle neuen Fahrzeugausschreibungen im Fernverkehr die besonders kundenfreundlichen Einstiege aufweisen."

Lt. DB-Video zur neuen Bestellung bei Siemens ist das nicht der Fall!

torstenweyers
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Ghize
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Und welche Frage haben Sie jetzt an andere Bahnkunden hier im Forum?

torstenweyers
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Warum die DB sich nicht an das Versprechen hält und was u.a. Behindertenverbände und Seniorenverbände dazu sagen bzw. warum sie auch wohl in eine ansonsten erforderliche Neukonstruktion der Velaro D-Plattform nicht eingebunden waren! Das ergibt sich doch aus der Sache selbst, der Sachverhalt ist doch klar, wenn man sich mit den Baureihen auskennt!

Joeopitz
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„Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund. [...]
Wir lassen unseren Kunden den Vortritt bei der Beantwortung von Fragen, da wir aus Erfahrung wissen, wie viel Sie wissen.“

torstenweyers
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Okay, ich verstehe das so, dass mein Anliegen entweder nicht verstanden wird oder zu komplex ist. Das tut mir leid. Ich dachte, ich hätte es hier mit Profi-Bahnbenutzern zu tun. Sorry.

zeka
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"Profi-Bahnbenutzer" sind aber nicht "die DB"...

"Warum die DB sich nicht an das Versprechen hält"

Woher sollen wir anderen Bahnkunden das wissen?
Sie können doch auch nicht meiner Mutter beantworten, warum ich mich nicht an unser Versprechen (zwischen ihr und mir) gehalten habe. Sie könnten spekulieren, aber wissen werden sie es nicht. Das könnte nur ich selber beantworten.
Analog kann auch nur die Bahn Ihnen Ihre Fragen beantworten.

"Bitte teilen Sie uns Lob, Kritik oder Anmerkungen über unsere Online-Formulare mit."
https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml?dbkan...

Die aktuelle Infrastruktursituation bietet bei der heute vorliegenden Ausgangslage und für die nächsten Jahre zu erwartenden Weiterentwicklung noch keine Voraussetzung, um bei einem bundesweiten und internationalen Fahrzeugeinsatz einen höhengleichen Einstieg an jedem Bahnsteig ermöglichen zu können.

Im Unterschied zu den ECx-Zügen, welche für eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ausgelegt sind und von einer Lokomotive angetrieben werden, ist für den Anforderungsbereich eines Triebzugs mit Eignung für Höchstgeschwindigkeiten über 300 km/h hinaus kein Fahrzeugkonzept mit niederflurigen Zugangsbereichen beschaffbar. Solche Zugkonzepte werden für den von der DB angefragten Lieferzeitraum von der Fahrzeugindustrie aktuell nicht angeboten.

Der Spalt zwischen Bahnsteig und Wagen an den Zustiegstüren wird durch eine ausklappbare Trittstufe verringert. Für Fahrgäste mit Rollstuhl gibt es nunmehr eine separate Einstiegstür, welche mit einem neu entwickelten Hublift ausgestattet ist und an allen im Einsatzfeld vorkommenden Bahnsteighöhen verwendet werden kann.

Die komplette Neuentwicklung eines Hochgeschwindigkeitszuges dauert viele Jahre. Damit die ersten der neuen ICE bereits ab Ende 2022 im Einsatz sein können und damit die Kapazität auf wichtigen Strecken erweitert wird, basieren die Züge auf einer verfügbaren und im Grunde bewährten technischen Plattform.

Die Erreichung einer weitestmöglichen Barrierefreiheit bleibt weiterhin eine zentrale Zielsetzung der DB für alle künftigen Fahrzeugprojekte. Für die Entwicklung komplett neuer Hochgeschwindigkeitszüge erwartet die DB von der Fahrzeugindustrie die Verfügbarkeit eines niveaugleichen, autonom nutzbaren Zugangs - mindestens für Rollstuhlfahrer. /ti