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Diese Frage wartet auf Beantwortung

Bringt es etwas, sich über Personal zu beschweren?

Gestern, den 11.7.20, wollte ich als Azubi in Hameln ein Wochenticket für den Raum Hannover kaufen. Ich legte dem Mitarbeiter die entsprechende Bescheinigung meines Arbeitgebers vor, doch dieser meinte in einem sehr plumpen Ton, sie sei ihm nicht aktuell genug und hat sich geweigert mir die Karte zu verkaufen. (Wir bekommen nur diese eine Bescheinigung, weil die Ausbildung ohnehin nur 1,5 Jahre geht). Also bin ich heute, den 12.7.20 nochmal zu dem selben Mitarbeiter gegangen und habe ihm extra zum Beweis dass ich wirklich Azubi bin, meine Lohnabrechnung und die Visitenkarte meiner Bezirksleitung angeboten (was nicht meine Aufgabe wäre), und auch diesmal hat er sich willkürlich geweigert mir die Wochenkarte zu verkaufen, obwohl ich eindeutig Azubi bin. Er unterstellte mir sogar in sehr unfreundlichem Ton die Bescheinigung gefälscht zu haben. Das ist eine bodenlose Frechheit, so behandelt meine keine Fahrgäste und Kunden. Nun muss ich die Woche teurer fahren aufgrund der Willkür dieses wirklich unmöglichen Mitarbeiters. Ich hoffe wirklich eine Rückmeldung zu bekommen. Mit freundlichen Grüßen.

Inkognito1996
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Ghize
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Nein, hier bringt die Beschwerde rein gar nichts, denn hier ist ein Kundenforum und keine Beschwerdestelle der Bahn.

Hallo,

bitte wenden Sie sich mit Ihrer Beschwerde an unseren Kundendialog. In diesem Forum helfen sich die User untereinander bei Fragen rund um das Thema reisen mit der Bahn. Beschwerden werden hier deshalb nicht entgegengenommen. /ni

kabo
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Für vergünstigte Azubi-Tickets ist tatsächlich vorgeschrieben, dass die Bescheinigung der Ausbildungsstätte maximal 1 Jahr alt sein darf.
Und zwar in der "Verordnung über den Ausgleich gemeinwirtschaftlicher Leistungen im Eisenbahnverkehr (AEAusglV)".
Den Betrag, um den das Azubi-Ticket günstiger ist als ein normals Ticket bekommt die Bahn bzw. hier wohl der GVH aus Steuergeld teilweise erstattet - aber eben nur, wenn die Kriterien der AEAusglV eingehalten sind.
Hätte der Mitarbeiter ein Azubiticket ohne korrekte Bescheinigung verkauft, hätte der Mitarbeiter den Schaden (= Preisdifferenz Azubi-Ticket zu regulärem Ticket) möglicherweise aus eigener Tasche bezahlen müssen.

"Wir bekommen nur diese eine Bescheinigung, weil die Ausbildung ohnehin nur 1,5 Jahre geht"
-> Das ist nicht korrekt.
(Ich denke, dass dafür sogar ein Bußgeld für den Ausbildungsbetrieb fällig sein könnte, da es sich bei einer jährlichen Ausbildungsbescheinigung um eine steuerlich relevante Unterlage handelt, z.B. für Kindergeld.)

Rotenbusch
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Nein, leider hat das keinen Sinn. Auch nicht bei der Beschwerdestelle der Deutschen Bahn.
Ich kann Deine Verärgerung sehr gut verstehen, weil Du Dich ernsthaft um Klärung der Angelegenheit bemüht hast. Die Unterstellung des Mitarbeiters, die Unterlagen wären gefälscht, ist wirklich unmöglich.

Mir ist etwas ähnliches passiert. Ich möchte dies hier schildern, in der Hoffnung, dass diese Beispiele gelesen werden und sich der Service verbessert.

Ich hatte aus Unwissenheit einen Fahrschein nicht entwertet.
Es funktioniert nun seit wenigen Monaten so, dass man auf Strecken der S-Bahn Mitteldeutschland die Fahrkarte am Automat erwirbt und dann entwerten muss.
Es gibt natürlich keinen Hinweis darauf am Automaten oder am Bahnsteig.
Auf der Strecke, die ich sonst benutze wird die Fahrkarte vom Kontrolleur im Zug entwertet. Davon ging ich auch bei dieser Fahrt aus.

Ich wurde trotz vorhandener Fahrkarte mit einer Fahrpreisnacherhebung von 64 € bestraft.
Trotzdem ich der Mitarbeiterin erklärte, dass ich das 1. Mal seit dieser Veränderung fahre.
Ich empfinde dieses Verhalten als willkürlich und absolut kundenunfreundlich.
Dies habe ich auch bei der Beschwerdestelle mitgeteilt, aber darauf wurde nicht eingegangen.

Freundliche Grüße