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Int. Corona - Flexticket => Reiseabbruch

Coronabedingt konnten wir unser internationales Ticket (Marktl - Amsterdam) bis 31.10. nutzen.

Am neu geplanten Nutzungstag war der erste Zug so verspätet, dass wir über 1 Std. verspätet in AMS angekommen wären. Haben die Reise abgebrochen. Erstattung möglich?

Fahrgast82
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kabo
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Da bin ich mir nicht sicher. Artikel 16 der EU-Verordnung heißt ja "Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird...".

Der Beförderungsvertrag ist von der DB jetzt geändert worden, das Ticket ist nun eine Art "Super Flex" mit Gültigkeit bis Ende Oktober. Änderung der Bedingungen nach Vertragsabschluss ist eher ungewöhnlich, aber wenn es zum einseitigen Vorteil des Gegenübers geschieht - warum nicht.

Und bei einem "normalen" Flexpreis wird ja auch nicht gesagt "Unter der Fahrkarte steht ja eine Verbindung die auch so gefahren ist, warum wolltest du denn vier Stunden später los?", da wird auch anstandslos erstattet. In der Auslegung wäre Artikel 16 sonst ja für alle Flexpreise gegenstandslos.

Ich würde das Ticket durchaus beim Servicecenter einreichen und bei einer Ablehnung dann an die Schlichtungsstelle gehen - ich sehe da eher gute Chancen.

Fahrgast82
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Die BC100 ist ja auch ein Flexticket und man kann die FGR in Anspruch nehmen... also ganz so einfach ist es nicht.

Hallo in die Runde. Hier ist aber zu beachten, dass es sich hierbei um eine Sonderkulanz aufgrund der Lage handelt. Normalerweise könnte man ja dann an einem anderen Tag gar nicht erst fahren und müsste ohne die Sonderkulanz innerhalb der Gültigkeit fahren. Somit wäre es nicht zu einem Fahrtabbruch gekommen, da ja der Zug, der ursprünglich geplant war, auch gefahren ist.
Letztendlich bearbeitet das Servicecenter Fahrgastrechte diesen Vorgang. Daher empfehle ich, dies einzureichen und prüfen zu lassen. /no