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Keine Fahrradstellplätze verfügbar, obwohl Verbindung angezeigt wird?

Warum werden mir Verbindungen mit Fahrradmitnahme angezeigt, obwohl dann im allerletzten Buchungsschritt (nach dem Bezahlvorgang) keine Plätze verfügbar sind
Beispiel Hamburg-Wittenberge 16.6. EC379.

schroebs
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FlO530
FlO530

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Hallo,

die Verbindungssuche sucht bei Anwahl "Fahrradmitnahme" nach Verbindungen, bei welcher alle Züge im System das Attribut "Fahrradmitnahme" enthalten ("Fahrradmitnahme begrenzt möglich" und Co). Dabei wird nicht geprüft, ob eventuell erforderliche Stellplatzreservierungen erhältlich sind oder Fahrradstellplätze ggf. ausgebucht sind.
Dies passiert dann leider erst ganz am Ende des Buchungsvorgangs, sodass die Online-Buchung von Fahrrädern insbesondere in frequentierten (Fahrrad-) Reisezeiten umständlich ist.

Ghize
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Weil die Bahn es so programmiert hat, dies wurde hier schon oft bemängelt, aber leider haben wir anderen Kunden hier im Forum keinen Einfluss darauf.

Dieser Buchungsprozess ist so gewollt, da mit der Online-Buchung der Kunde die Möglichkeit hat, direkt auf unser zentrales Reservierungssystem zuzugreifen. Dies ermöglicht uns eine sofortige Bestätigung der Buchung. Auf unser Reservierungssystem greifen täglich nicht nur mehrere hunderttausend Internet-User zu, sondern bundesweit auch ca. 4000 DB-Agenturen sowie weitere 4000 Verkäufer in unseren DB Reisezentren. Um unser Reservierungssystem bei dieser Masse an Zugriffen stabil zu halten, mussten wir eine Reihe von Schutzmechanismen installieren. Dieses bedeutet z.B., dass die Verfügbarkeitsprüfung der Plätze erst zum Abschluss der Buchung durchgeführt wird, um sowohl die Zugriffszeiten auf unser Reservierungssystem, als auch Ihre Onlinezeit und -kosten so gering wie möglich zu halten. /ki

Leo
Leo

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Der Murks soll gewollt sein? Vom Kunden beytimmt nicht!

Der Punkt mit den Zugriffszeiten ist aber nicht von der Hand zu weisen: Eine Anfrage wird von der DB (ohne Verfügbarkeitsabfrsge) wesentlich schneller beantwortet als standardmäßig bei der SNCF (mit Verfügbarkeitsabfrage). Bei der SNCF kann man zwar "nur verfügbare Verbindungen" abwählen, aber schneller wird es dadurch kaum.

Warum nicht folgender Kompromiss:

1. Standard ist wie jetzt der schnelle Zugriff ohne Verfügbarkeitsabfrsge.

2. In kritischen Fällen kann man die Option "nur verfügbare Verbindungen" wählen. Dann dauert die Antwort zwar wesentlich länger, aber man erhält eine buchbare Verbindung, ohne stundenlang zig Mal selbst suchen zu müssen, wie bei Radtransport im Sommer.

schroebs
schroebs

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Die Antwort der DB erschüttert mich. Aus Sicht der Bahn vielleicht ok, aber nicht aus Sicht des Kunden. Man stelle sich bei Flugbuchungen vor, dass man erst nach Abgabe /Bestätigung der Kreditkarteninformation und Bestätigung des Reiseplans als letzten Schritt die Nichtverfügbarkeit von Plätzen mitgeteilt bekommt. Soll man als Fahrradnutzer in der Sommersaison immer alle Buchungsschritte durchprobieren bis man einen Platz bekommt?
Aus welcher Zeit stammt das DB Zitat man möchte" auch Ihre Onlinezeit und -kosten so gering wie möglich zu halten"? Diese wertvolle Zeit gilt also nicht bei nichtbuchbaren Plätzen

kabo
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"Soll man als Fahrradnutzer in der Sommersaison immer alle Buchungsschritte durchprobieren bis man einen Platz bekommt? "
-> So ist es.

Wie es Onlinezeit und -kosten reduziert, wenn man den Kunden zwingt, alle möglichen Verbindungen einzeln abzufragen anstatt mittels einer(!) Datenbankbabfrage nur buchbare Verbindungen anzuzeigen, weiß wahrscheinlich nur die DB alleine ...