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Frage beantwortet

Kann ich mein mit BahnCard 25 gebuchtes super Sparpreis Ticket auch mit einer BahnCard 50 benutzen?

Eigentlich müsste es egal sein aber die Bahn ist oft so kompliziert

brie5481
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Das Ticket für den Sommerurlaub ist ja offenbar schon gebucht.

Da Du Dich bei der Buchung für ein nicht stornierbares Ticket mit BC25 Rabatt entschieden hast, hast Du nun die Wahl

• Das Ticket mit einer BC25 zu nutzen
• Einen Aufpreis von 25% des Flexpreises (nicht des gezahlten Supersparpreises!) zu zahlen und das Ticket ohne BC25 zu nutzen. Solltest Du vor Antritt der Fahrt machen, da im Zug noch 17 EUR Bordzuschlag hinzu kommen.
• Das Ticket ungenutzt verfallen zu lassen und mit dem Auto in den Urlaub zu fahren

Tatsächlich hast Du folgende Alternativen:

• Du kaufst für 17,50 eine ProbeBahnCard 25, die gilt 3 Monate (muß aber dann gekündigt werden). Damit kannst Du Dein Urlaubsticket nutzen. Ob Du dann erstmal auch mit 25% Rabatt zur Arbeit fährst oder lieber das Auto nutzt, musst Du abwägen.
• Du kaufst für 17,50 eine ProbeBahnCard 25 und zusätzlich eine BahnCard 50. Dann kannst Du Dein Urlaubsticket nutzen und mit 50% BC Rabatt zur Arbeit mit dem Zug fahren.
• Du kaufst Dir anstelle der angedachten BC50 zunächst eine BC25. Damit kannst Du zunächst mit 25% Rabatt zur Arbeit und in den Urlaub fahren. Nach dem Urlaub upgradest Du Deine BC25 in eine BC50 und fährst ab dann mit 50% Rabatt zur Arbeit.

Ich kenne nicht die Strecke zur Deiner Arbeit und weiß nicht wie flexibel Du sein musst. Eventuell kannst Du auch für Deinen Arbeitsweg ein (Super)Sparpreisticket nutzen. Dann ist es ja egal ob Du mit BC25 oder BC50 fährst. Es gibt immer 25% Rabatt, Du musst nur die richtige BahnCard bei der Buchung angeben.

Falls Dein Arbeitsweg keine Fernverkehrsverbindung sein sollte, dann denke daran dass es im Nahverkehr bei Verbindungen die nicht nach DB-Tarif berechnet werden (Verbund-, Ländertarife) teilweise keinen oder nur einen eingeschränkten Rabatt mit einer BahnCard gibt. Es waren schon einige Kunden, die sich nicht richtig informiert hatten, überrascht weil sie mit einer BC50 dann nicht den erhofften Rabatt bekamen.

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Weitere Antworten

„ Eigentlich müsste es egal sein aber die Bahn ist oft so kompliziert“
-> Stimmt. Deshalb muß die bei der Buchung angegebene BahnCard auch bei der Fahrt vorgezeigt werden.

Vor einiger Zeit war es noch so, dass es bestimmte Rabatte nur mit einer BC25 und nicht mit einer BC50 gab. So waren einige Tickets (Fahrten von und ins Ausland, Sparpreistickets) mit einer BC25 günstiger als mit einer BC50. Daher durfte man nicht einfach mit einer BC50 die günstigeren BC25 Tickets buchen.
Obwohl diese Unterschiede (fast?) verschwunden sind, ist das fahren mit BahnCard Rabatt nur erlaubt, wenn BahnCard und Ticketangabe übereinstimmen.

Darüber gibt es schon mehrere Beiträge in der Community.
Wird bei der Buchung BC25 angegeben, muß bei der Fahrt auch eine BC 25 vorgezeigt werden. Mit einer BC50 hat ein BC25 Ticket keine Gültigkeit.

Also...
„ Kann ich mein mit BahnCard 25 gebuchtes super Sparpreis Ticket auch mit einer BahnCard 50 benutzen?“
-> Nein.

https://community.bahn.de/questions/2178327-wechsel-bahnc...

https://community.bahn.de/questions/1829287-upgrade-bc25-...

https://community.bahn.de/questions/2195718-bahncard-25-5...

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Ja aber es macht doch wirklich keinen Sinn... ich würde mir anstelle der abgegebenen BahnCard 25 nun lieber eine mit 50 kaufen, weil ich nun gern einmal die Woche mit der Bahn zur Arbeit fahren will... aber mein Ticket für den Sommerurlaub mit BahnCard 25 angegeben habe... so vergrault die Bah doch nur Kunden... weil dann Fahr ich halt weiter mit dem Auto wenn ich mir keine BahnCard 50 kaufen kann.

Das Ticket für den Sommerurlaub ist ja offenbar schon gebucht.

Da Du Dich bei der Buchung für ein nicht stornierbares Ticket mit BC25 Rabatt entschieden hast, hast Du nun die Wahl

• Das Ticket mit einer BC25 zu nutzen
• Einen Aufpreis von 25% des Flexpreises (nicht des gezahlten Supersparpreises!) zu zahlen und das Ticket ohne BC25 zu nutzen. Solltest Du vor Antritt der Fahrt machen, da im Zug noch 17 EUR Bordzuschlag hinzu kommen.
• Das Ticket ungenutzt verfallen zu lassen und mit dem Auto in den Urlaub zu fahren

Tatsächlich hast Du folgende Alternativen:

• Du kaufst für 17,50 eine ProbeBahnCard 25, die gilt 3 Monate (muß aber dann gekündigt werden). Damit kannst Du Dein Urlaubsticket nutzen. Ob Du dann erstmal auch mit 25% Rabatt zur Arbeit fährst oder lieber das Auto nutzt, musst Du abwägen.
• Du kaufst für 17,50 eine ProbeBahnCard 25 und zusätzlich eine BahnCard 50. Dann kannst Du Dein Urlaubsticket nutzen und mit 50% BC Rabatt zur Arbeit mit dem Zug fahren.
• Du kaufst Dir anstelle der angedachten BC50 zunächst eine BC25. Damit kannst Du zunächst mit 25% Rabatt zur Arbeit und in den Urlaub fahren. Nach dem Urlaub upgradest Du Deine BC25 in eine BC50 und fährst ab dann mit 50% Rabatt zur Arbeit.

Ich kenne nicht die Strecke zur Deiner Arbeit und weiß nicht wie flexibel Du sein musst. Eventuell kannst Du auch für Deinen Arbeitsweg ein (Super)Sparpreisticket nutzen. Dann ist es ja egal ob Du mit BC25 oder BC50 fährst. Es gibt immer 25% Rabatt, Du musst nur die richtige BahnCard bei der Buchung angeben.

Falls Dein Arbeitsweg keine Fernverkehrsverbindung sein sollte, dann denke daran dass es im Nahverkehr bei Verbindungen die nicht nach DB-Tarif berechnet werden (Verbund-, Ländertarife) teilweise keinen oder nur einen eingeschränkten Rabatt mit einer BahnCard gibt. Es waren schon einige Kunden, die sich nicht richtig informiert hatten, überrascht weil sie mit einer BC50 dann nicht den erhofften Rabatt bekamen.

zeka
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"Ja aber es macht doch wirklich keinen Sinn..."

Das sehe ich auch so, allerdings bezogen auf Ihre Frage/Ihr Anliegen. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Sie haben vor, im Sommer mit der Bahn in den Urlaub zu fahren. Dazu haben Sie sich bereits im Vorfeld ein Ticket gekauft und einen BahnCard-Rabatt angegeben. Offensichtlich sind Sie im Besitz einer BC25. Als BC-Inhaber sollte man eigentlich wissen, dass man zum Buchen (noch) keine gültige BC braucht, sondern erst am Reisetag. Sprich, am Tag der Bahnfahrt in den Sommerurlaub (und ggf. wieder zurück) brauchen Sie eine gültige BC25. Idealerweise deckt der BC25-Gültigkeitszeitraum den Urlaubsreisezeitraum ab. Deswegen verstehe ich nicht, warum Sie jetzt eine BC50 dafür nutzen wollen?

Sollte die BC25 vorher ablaufen und Sie haben das Abo nicht gekündigt, verlängert sich das Abo um ein weiteres Jahr. Sie warten den Sommerurlaub ab, gehen dann in's Reisezentrum und nehmen ein Upgrade von BC25 auf BC50 vor.

Sollten Sie jedoch das Abo gekündigt haben und der Gültigkeitszeitraum der BC25 endet vor dem Reisezeitraum, brauchen Sie, wie Joeopitz schon schrieb, eine neue BC25 oder zahlen die Differenz nach oder lassen das Ticket verfallen.

@zeka

Es könnte auch ein wenig anders sein...

„Dazu haben Sie sich bereits im Vorfeld ein Ticket gekauft und einen BahnCard-Rabatt angegeben. Offensichtlich sind Sie im Besitz einer BC25.“
-> Das der Fragesteller im Besitz einer BC25 ist, ist nicht offensichtlich. Er ist höchstwahrscheinlich im Besitz eines Supersparpreistickets bei dem BC25 bei der Buchung angegeben wurde.

„Als BC-Inhaber sollte man eigentlich wissen, dass man zum Buchen (noch) keine gültige BC braucht, sondern erst am Reisetag.“
-> Das wusste der Fragesteller evtl. auch ohne BC-Inhaber zu sein. Der Plan war vielleicht für den Sommerurlaub eine BahnCard zu kaufen.

„Deswegen verstehe ich nicht, warum Sie jetzt eine BC50 dafür nutzen wollen?“
-> Das verstehe ich so:
Unabhängig vom Sommerurlaub überlegte sich der Fragesteller eine wöchentliche Fahrt zur Arbeit mit dem Zug statt mit dem Auto zu unternehmen. Dafür scheint Ihm eine BC50 am günstigsten. Deshalb war sein Plan nun, statt der geplanten BC25 für die Urlaubsreise eine BC50 zu kaufen um sie für den Arbeitsweg und für den Urlaub zu nutzen. Sicherheitshalber hat er vorher hier nachgefragt, ob er sein gebuchtes Urlaubsticket noch nutzen kann, wenn er sich nun eine BC50 statt der ursprünglich geplanten BC25 kauft.

Ich jedenfalls habe es so verstanden, dass der Fragesteller bisher kein BahnCard-Inhaber ist, aber vorhatte sich eine BC25 zuzulegen. Nach der Buchung des Tickets, aber noch vor dem Kauf der BahnCard kam nun wegen des Arbeitsweges auch eine BC50 in Betracht. Als Entscheidungshilfe welche BahnCard er nun kauft, hat er hier diese Frage gestellt.

brie5481
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Nein ich bin noch nicht im Besitz der BahnCard 25, ich kauf mir meistens im Sommer eine weil ich da öfter Zug fahre und sich dann die Probe BahnCard für mich lohnt aber meine Tickets buche ich schon früher.

Für den Arbeitsweg würde sich die 50er BahnCard lohnen, weil ich nicht regelmäßig fahren will, also keine Monats- oder Wochenabo in Frage kommt. Das habe ich mir schon ausgerechnet.

Eine Bekannte die heute mit der Bahn unterwegs ist habe ich gebeten einem Schaffner meine Frage zu stellen und der meinte ich kann auch die BahnCard 50 zu meinem Ticket nehmen. Denen ist das egal.
Also alles kein Stress

zeka
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Dann hoffe ich für Sie, dass Sie bei der Kontrolle an den Schaffner Ihrer Bekannten und z.B. nicht an Tino Groß geraten... Auch sei Vorsicht geboten, wenn Sie im Vor- oder Nachlauf noch Nahverkehrszüge nutzen, siehe https://community.bahn.de/questions/1987803-super-sparpre...

„Denen ist das egal. Also alles kein Stress.“

So locker sollte man das nicht sehen. In der Tat lassen etliche Schaffner in diesem Fall Kulanz walten. Man kann sich darauf aber nicht verlassen. Es gibt auch Fahrgäste, wegen einer anderen BahnCard nachzahlen mussten und zwar kräftig. Beispielsweise eine Fahrt Leipzig-Hamburg. Sparpreis 29,90 EUR mit BC-Rabatt 22,40 EUR. Durch den BahnCard Rabatt 7,50 EUR gespart. BC50 bei der Kontrolle nicht anerkannt. Nachzahlung im Zug 42,50 EUR. (25% vom Flexpreis [102 EUR x 0,25 = 25,50 EUR] plus 17 EUR Bordzuschlag).

Schau Dir den Flexpreis für den Reisetag an, nimm ein Viertel davon und addiere 17 Euro hinzu. Das ist die tarifliche Nachzahlung.
Wenn Du Dir nun sagst OK dass muß ich wahrscheinlich nachzahlen, mit ein bisschen Glück komme ich eventuell auch um die Nachzahlung herum, alles gut, kein Stress, dann entspanntes Reisen.

Du musst einfach wissen, dass der Schaffner völlig korrekt handelt wenn er die Nachzahlung verlangt.