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Frage beantwortet

Was genau bedeutet Strecke und Reiseweg einhalten?

Guten Tag, ich habe hier folgenden Fall.
Ursprünglich wäre ich im April über Rheine und Hannover nach München und zurück gefahren. Diese Reise trete ich jetzt allerdings erst Ende Juni an. Ist es mir auch möglich nun eine Verbindung über Düsseldorf zu nehmen, da ich hier nur einmal umsteigen müsste.

Ein Bekannter hat dies im Mai auch so gemacht (ursprüngliches Ticket auch über Hannover) und es hat ohne Probleme geklappt.

Allerdings steht ja in den Bedingungen, dass ich mich an Strecke und Reiseweg meines ursprünglichen Tickets halten müsste.

Was ist denn hier jetzt korrekt oder hat mein Bekannter einfach nur "Glück" gehabt?

KarBer
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Bei einer „normalen“ Aufhebung der Zugbindung (Verspätung, Zugausfall), darf man auch eine andere Strecke fahren, was in dem Fall auch logisch ist, da der gebuchte Zug auf der gebuchten Strecke ja nicht (rechtzeitig) kommt, und man ja dennoch möglichst bald am Ziel ankommen soll.

Bei der Corona-Kulanzregel ist die Zugbindung auch aufgehoben, denn am ursprünglich gebuchten Tag konnte/sollte man ja nicht fahren. Da die Ersatzfahrt aber gerade nicht wegen Verspätungen oder Zugausfall später stattfindet, ist es auch nicht nötig eine andere Strecke freizugeben. Solange die Züge am neuen Reisetag fahren, muss man sich daher offiziell an die gebuchte Strecke halten. Erst wenn der Zug am neuen Reisetag ausfällt oder ausreichend Verspätung hat, dürfte dann auch hier die Streckenbindung aufgehoben sein.

Grundsätzlich könnte man natürlich am Schalter vor der Reise nachfragen, ob auch so ohne besonderen Grund (Verspätung, Ausfall) eine andere Strecke gefahren werden darf, und sich dies dann auf dem Ticket bestätigen lassen. Aber ob das von Erfolg gekrönt sein wird, kann niemand sagen. Die offiziellen Kulanzregeln reden ja explizit von der selben Strecke.

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KarBer
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Dessen bin ich mir durchaus bewusst, daher ja meine Frage.

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Bei einer „normalen“ Aufhebung der Zugbindung (Verspätung, Zugausfall), darf man auch eine andere Strecke fahren, was in dem Fall auch logisch ist, da der gebuchte Zug auf der gebuchten Strecke ja nicht (rechtzeitig) kommt, und man ja dennoch möglichst bald am Ziel ankommen soll.

Bei der Corona-Kulanzregel ist die Zugbindung auch aufgehoben, denn am ursprünglich gebuchten Tag konnte/sollte man ja nicht fahren. Da die Ersatzfahrt aber gerade nicht wegen Verspätungen oder Zugausfall später stattfindet, ist es auch nicht nötig eine andere Strecke freizugeben. Solange die Züge am neuen Reisetag fahren, muss man sich daher offiziell an die gebuchte Strecke halten. Erst wenn der Zug am neuen Reisetag ausfällt oder ausreichend Verspätung hat, dürfte dann auch hier die Streckenbindung aufgehoben sein.

Grundsätzlich könnte man natürlich am Schalter vor der Reise nachfragen, ob auch so ohne besonderen Grund (Verspätung, Ausfall) eine andere Strecke gefahren werden darf, und sich dies dann auf dem Ticket bestätigen lassen. Aber ob das von Erfolg gekrönt sein wird, kann niemand sagen. Die offiziellen Kulanzregeln reden ja explizit von der selben Strecke.