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Warum keine Rückerstattung, obwohl Reisewarnung bis 14.06.2020 gilt?

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung auf 14. Juni verlängert. Daher müssten alle Tickets, also auch die SuperSpartickets erstattet oder zumindest in einen Gutschein umgewandelt werden können. Warum macht das die Bahn nicht?

Karli23
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Antworten

Hustensaft
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Diese Fragen können wir als andere Bahnkunden auch nicht beantworten.

Persönlich setze ich hinzu: Ich verstehe das auch nicht, soweit es sich um den Zeitraum bis Mitte Mai handelte, in dem Reisen innerhalb Deutschlands noch Restriktionen unterlagen. Aktuell kann ich Ihr Anliegen nicht nachvollziehen, Reisen sind ja gleichermaßen möglich wie erlaubt - oder wollen Sie ins Ausland (dort könnte ich es nur nachvollziehen, wenn es dort noch Einreisesperren gibt).

Ghize
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Warum sollte sie? So lange die Bahn fährt, erfüllt sie den Vertrag. Wenn Sie nicht mitfahren wollen oder dürfen, ist das Ihr Problem und nicht das der Bahn. Sie hatten die Möglichkeit, ein stornierbares Ticket zu kaufen - wenn Sie auf diese Möglichkeit verzichtet haben, müssen Sie jetzt halt mit den Folgen leben.

Gurkenbrot
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Ich finde die "Warum sollte Sie"-Antworten unverschämt! Ihr tut ja gerade so als hättet ihr und jeder andere mit Corona rechnen müssen.
Das hat niemand und konnte auch niemand vorhersehen!
Und unter normalen Umständen (ohne Corona) gibt es Menschen, die auf ihr Geld schauen müssen und deshalb lieber zum Supersparpreis als zum Sparpreis greifen, da Sie die Reise durchführen wollen.

Ghize
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"Das hat niemand und konnte auch niemand vorhersehen! " Stimmt, die Bahn konnte dies nicht voraussehen, sonst hätte sie die Ticket vermutlich auch nicht so verkauft.

Es gibt viele Gründe, die Reise nicht anzutreten: Haus brennt ab, Todesfall in der Familie, eigenen Krankheit, Reisegrund entfällt und damit muss man einfach rechnen. Und in keinem Fall wird ein nicht stornierbares Ticket erstattet. Ich sehe hier keinen Unterschied zu Corona.

Man kann nicht einerseits das billigste Ticket kaufen, wenn es aber nicht mehr passt, die Rechte wie bei teueren Tickets einkaufen.

Gurkenbrot
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In gewisser Weise stimme ich Ihnen zu, allerdings nicht bei allen Aspekten.

Häufig wird hierbei vergessen, dass die DB ein Staatskonzern ist und zwar von dem Staat, der Reisewarnungen erlässt (in meinem Fall für Frankreich). Also möchte der Staat nicht, dass die Reisen durchgeführt werden; somit ist das häufig gebrachte Argument 'die Bahn fährt ja und erbringt ja ihre Leistung' hinfällig. Entsprechend der Umsetzung der eigenen Interessen (nämlich keine Auslandsreisen) wäre es nur der richtige Schluss mir und anderen Betroffenen die Reisekosten zu erstatten!

Leo
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Man fragt sich schon, warum andere Bahnen nicht mit solchen Ausreden kommen und kulant Stornierungen oder Umbuchungen erlauben…

Ob das nun an besonderer Sturheit des Bahnmanagements liegt oder am jeweils besonders knauserigen Staat, der die Autoindustrie verhätschelt und der Bahn keine Zuschüsse gewährt, kann dem frustrierten Kunden eigentlich egal sein.

Gerade im Fall Frankreich gibt es oft Alternativen zum Fahrkartenkauf bei der DB, insbesondere wenn man die Fahrt an einem Haltebahnhof eines nach Frankreichs fahrenden Zuges beginnen kann:

Thalys ab Dortmund, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Aachen:

https://www.thalys.com/de/de/aktuelle-coronavirus-situati...

„Sie haben zwischen dem 10. März und dem 30. April eine Fahrkarte für eine Reise im Mai, Juni oder Juli 2020 gekauft? Thalys garantiert den kostenfreien Umtausch oder die Rückerstattung Ihrer Fahrkarte bis zu 30 Tage vor dem ursprünglichen Abfahrtsdatum.
Für alle ab dem 1. Mai bestätigte Buchungen für Fahrten ab Juni garantiert Thalys den kostenfreien Umtausch Ihres Fahrscheins bis 30 Tagen vor dem ursprünglichen Abfahrtsdatum. Dies gilt auch für Züge, die fahren werden bzw. nicht ausfallen. Somit können Sie Ihre Buchungen ruhiger vornehmen.“

ICE/TGV ab Frankfurt, Mannheim, Saarbrücken / München, Augsburg, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe:

Bei Kauf der Fahrkarte bei der SNCF:

https://de.oui.sncf/de/hilfe-de/coronavirus

„Spezielle kulante Maßnahmen für Reisen bis zum 31/08/2020

...

DB/SNCF in Kooperation:

Umtausch und Stornierung ohne zusätzliche Gebühren über die Rubrik "Meine Buchungen" möglich. Für alle Anfragen nach der Abfahrt des Zuges fordern Sie bitte eine Rückerstattung über das Online-Beschwerdeformular der SNCF an.“

Das hilft jetzt im Moment zwar leider auch nicht weiter, ist aber evtl. eine Anregung für die Zukunft.

Bei weiterer Anfahrt zu dem Bahnhof, wo in den ICE/TGV na­ch Frankreich umgestiegen wird, ist die SNCF systembedingt aber meist wesentlich teurer, siehe meine Randbemerkung hier:

https://community.bahn.de/questions/2355468-gutschein-sin...

Leo
Leo

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Hätte man - auch bei der SNCF. Die sagt aber nicht ""Dann hätte man ja auch ein stornierbares Ticket kaufen können.", eigene Doofheit!", sondern ist in dieser außergewöhnlichen Situation im Gegensatz zur DB kulant.

Karli23
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NRW ist ein [Beleidigung durch Redaktion entfernt]. Erstens konnte man im Februar noch nichts von Corona wissen und zweitens war die Fahrt nach Berlin zu einem Konzert gebucht, das nun nicht stattfindet und somit die Fahrt nicht benötigt wird. Auch eine Fristverlängerung bis Ende Oktober nützt da nichts. Somit sind 220 EUR in den Sand gesetzt!

Sorry aber beleidigen müssen sie hier auch nicht. Und solange der Zug nach Berlin fährt, erfüllt die Bahn ihren Vertrag. Sie buchen ein nicht stornierbares Ticket und sie bekommen ein nicht stornierbares Ticket.

Kostet übrigens 300€ https://www.advogarant.de/rechtsanwalt/gebiete/rechtsanwa...

Jeti
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Ich möchte ja nicht eine Rückerstattung, sondern nur eine Gutschrift/Gutschein für eine spätere Reise.
Wir wollten vom 14. - 18. Mai an ein HSV-Spiel nach Hamburg und haben die Ticktes und Hotel bereits im Nov. 2019 gekauft. Hotel und Eintrittskarte wurde vom HSV rückerstattet . Eine Einreise wurde jedoch von der deutschen Regierung untersagt. (bis 14. Juni)
Ich finde, hier hat weder die Bahn noch der Kunde einen Fehler gemacht.
Mit einer Kulanz (Gutschein) hätte die Bahn 3 Kunden gewonnen, welche wieder mit Ihr gereist wäre