Nach oben

Frage beantwortet

ICE Fahrt mit Mund-Nasenschutz-Befreiung in Ordnung?

Moinsen!

Unzwar fahre ich kommende Woche knapp über 8 Stunden im ICE. Die Fahrt weiter nach hinten zu verlegen, ist leider nicht möglich, da ich ab dem 01.08. im Ausbildungsverhätltnis bin und daher kein Urlaub mal eben nehmen kann.
Allerdings habe ich eine Mund-Nasenschutz-Befreiung. Könnte der Zugbegleiter mich aufgrunddessen rausschmeißen, wenn sich eine Person dadurch irgendwie Angegriffen fühlt, wenn ich da dann ohne Mundschutz auf meinem Reserviertenplatz sitze? Oder kann ich ganz entspannt da sitzen ohne am Ende irgendwie auf dem Bahnsteig zu sitzen, nur weil ich die Befreiung habe und der Zugbegleiter die nicht akzeptiert.

Ps.: Ticket ist bereits vor etlichen Monaten vor Corona gebucht worden und wir so schon flexibel genutzt.

Ebenfalls: Gilt die Flexible Nutzen auch im FV der ÖBB, sprich dass ich auf meinem Rückweg einen Tag eher den RJX nehmen kann?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

„ Allerdings habe ich eine Mund-Nasenschutz-Befreiung. Könnte der Zugbegleiter mich aufgrunddessen rausschmeißen, wenn sich eine Person dadurch irgendwie Angegriffen fühlt,“
-> Es gilt:
„Reisende, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind dazu auch nicht verpflichtet.“
Bis vor kurzem stand das noch so auf der Corona Sonderseite. Da ist es nun nicht mehr zu finden. Nachlesen kann man es aber auf InsideBahn.
https://inside.bahn.de/schutzmasken-zugfahrt-selbst-machen/

„Gilt die Flexible Nutzen auch im FV der ÖBB, sprich dass ich auf meinem Rückweg einen Tag eher den RJX nehmen kann?“
-> Wenn es ein DB Ticket ist, dann gelten die Kulanzregelungen auch im internationalen Verkehr mit Österreich. Falls es ein ÖBB Ticket sein sollte, gelten die Festlegungen der ÖBB.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (2)

Ja (3)

60%

60% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

tbsn
tbsn

tbsn

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Der Zugbegleiter kann Sie ohnehin nicht dazu zwingen, aus dem Zug auszusteigen. Das kann nur die Polizei, die für die Durchsetzung der Verordnungen zuständig ist. Wenn Sie ein Attest vorlegen können, ist das ja legitim und dürfte kein Problem sein. Andere Fahrgäste könnten Sie höchstens nur mal etwas komisch ansehen oder auf die Maskenpflicht ansprechen.

Die Kulanzregelungen der ÖBB sind mir nicht bekannt, am besten dort mal nachfragen.

„ Allerdings habe ich eine Mund-Nasenschutz-Befreiung. Könnte der Zugbegleiter mich aufgrunddessen rausschmeißen, wenn sich eine Person dadurch irgendwie Angegriffen fühlt,“
-> Es gilt:
„Reisende, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind dazu auch nicht verpflichtet.“
Bis vor kurzem stand das noch so auf der Corona Sonderseite. Da ist es nun nicht mehr zu finden. Nachlesen kann man es aber auf InsideBahn.
https://inside.bahn.de/schutzmasken-zugfahrt-selbst-machen/

„Gilt die Flexible Nutzen auch im FV der ÖBB, sprich dass ich auf meinem Rückweg einen Tag eher den RJX nehmen kann?“
-> Wenn es ein DB Ticket ist, dann gelten die Kulanzregelungen auch im internationalen Verkehr mit Österreich. Falls es ein ÖBB Ticket sein sollte, gelten die Festlegungen der ÖBB.

@Joeopitz gut zu Wissen, da ich es auf der Sonderseite nicht gefunden habe und deshalb hier frug.
Vielen lieben Dank für deine Antwort!
Perfekt, dann fahre ich durchaus ein Tag eher! Danke dir, lieben Gruß und einen schönen Abend :D

@tbsn die Kulanzregelung der ÖBB ist mir auch nicht bekannt, laut deren Telefonhotline, sei es dort nicht möglich ein Tag eher zurück. Laut Hotline der DB ist es eine Internationale Regelung. Kann ja nicht sein, dass jede Hotline was anderes erzählt. Aber habe jetzt einfach mal Reservierungen für ein Tag vorher ebenfalls gebucht, und Frage bei Ankunft direkt im Kundencenter der ÖBB nach.

Die flexible Nutzung ist eine Kulanzregelung, die die DB ihren Kunden anbietet. Deshalb gilt diese Regelung auch nur für Reisende der DB. Diese Regelung ist mit den ausländischen Bahnen abgestimmt und gilt mit Ausnahme von Frankreich auch in den anderen europäischen Ländern.

Da es keine Regelung der ÖBB ist, ist diese Regelung dort bei der Hotline nicht unbedingt bekannt. Die DB Hotline kennt auch nicht alle Regelungen der anderen ausländischen Bahnen. Dem Kontrollpersonal sind aber die Regeln zur Gültigkeit ausländischer Fahrkarten bekannt.

Da es eine Kulanzregelung der DB ist, hab ich in meiner ersten Antwort auch geschrieben „Wenn es ein DB-Ticket ist“. Für ÖBB Tickets gibt es die Möglichkeit der flexiblen Nutzung nicht. Die gelten nur am gebuchten Tag. Dafür gelten wegen Corona für ÖBB Tickets großzügigere Stornomöglichkeiten. Darüber kann Dir dann aber die ÖBB Hotline Auskunft geben.

Also wenn es ein DB-Ticket ist, kannst Du damit im RJX einen Tag früher zurückfahren. Mit einem ÖBB Ticket ist das nicht möglich.

@Joeopitz ist ein DB Ticket. Geht sich nur dadrum dass das Kontrollpersonal aus dem Railjet mir keine Nachzahlung aufschreibt obwohl es laut DB mit deren Ticket möglich sei anderen Zug eher/später zu nehmen.
Aber hat sich somit geklärt, dass ich ein Tag eher zurück fahren könnte.
Gruß & Danke! :DD