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Frage beantwortet

Super Sparpreis ticket wg krankheit nicht nutzbar - Kulanz?

Hallo,
ich habe am 8.5. ein Super Sparpreis Ticket gebucht für den 11.6.2020. Leider kann ich diese Fahrt wg. Krankheit nicht antreten. Gibt es in solchen Fällen eine Kulanz von der Bahn? Kann ich ein Attest vorlegen?
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ira123
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ira123
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kann ich es übertragen?

Mark1807
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Auch nein.

Braunschweiger
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"kann ich es übertragen?"

Tickets vom Automaten oder aus dem Reisezentrum: Ja
Online über bahn.de gebucht, Namen eingetragen und selber ausgedruckt: Nein

Sapperlot
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"Tickets vom Automaten oder aus dem Reisezentrum: Ja
Online über bahn.de gebucht, Namen eingetragen und selber ausgedruckt: Nein"

Und das angeblich wegen Fälschungssicherheit. Stellt sich nur die Frage, warum so ein Ticket dann bei persönlichem Erscheinen am Schalter dann trotzdem nicht in ein normales Ticket umgewandelt werden kann.

Derzeit gilt: unter gar keinen Umständen bei geplanten Reisen mit mehreren Personen die Onlinebuchung nutzen. Denn fällt derjenige aus, der das Ticket gebucht hat, kann die gesamte Gruppe nicht mehr fahren.

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"Und das angeblich wegen Fälschungssicherheit. Stellt sich nur die Frage, warum so ein Ticket dann bei persönlichem Erscheinen am Schalter dann trotzdem nicht in ein normales Ticket umgewandelt werden kann."

Weil man das Online-Ticket mit dem ursprünglichen Namen ja erneut ausdrucken und nutzen kann.

Sapperlot
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@Benutzerin
Könnte man nicht, wenn der Umtausch mindestens einen Tag vor Antritt geschehen muss und das Online Ticket dann in der Fahrkartenkontrolle überall als ungültig markiert ist.

Eine Aktualisierung der der Datenbank in den Lesegeräten dürfte selbst die Bahn 1x am Tag hinbekommen.

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Man könnte sich aber natürlich auch ein stornierbares Sparpreisticket buchen oder eine Reiseversicherung abschließen oder ein nicht-personalisiertes Ticket kaufen.
Ich finde auch, dass sich die DB bei der Kundenfreundlichkeit noch deutlich verbessern kann. Für die Ausweitung von Kulanz bei der Nicht-Inanspruchnahme von Supersparpreistickets sehe ich allerdings keinen Bedarf. Denn warum sollte dann überhaupt noch jemand so 'doof' sein, ein teureres stornierbares Ticket zu kaufen, wenn er beim Supersparpreis auch kein Risiko eingeht?

Sapperlot
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@Benutzerin:
Nun, ich habe da zwei grundsätzliche Probleme mit dem aktuellen System als jemand, der beruflich im Customer Relationship Management zu tun hat.

Das Eine ist das technische Unvermögen der Bahn. Das sieht man eklatant z.B. an der Schlechterstellung der Kunden bei Online-Tickets, weil man keine Lösungen auf die Reihe bekommt, die eine Gleichwertigkeit zum Automatenticket sicherstellt. Und das schlimme daran ist, dass man dann auch noch auf historisch-beamtlicher Überheblichkeit keinerlei Möglichkeiten anbietet z.B. am Schalter bei Bedarf die Tickets gegen "richtige" Offline Tickets umzutauschen oder die Person, auf die man das Ticket personalisieren musste zu wechseln.

Und wenn man es halt gar nicht hin bekommt, dann müssen bei Online Buchungen auf mehrere Personen halt erst mal am Ende des Buchungsvorgang für jede Person ein ausdruckbares Einzelticket raus fallen. Problem der "Mehrfachausdrucke" gelöst.

Das Andere ist das Ticketsystem an sich. Ticketrabatte dienen dazu, dass man die Auslastung steuert. Richtig macht man das, durch schlicht angepasste Preise oder positive Anreize für den Kauf teurer Tickets setzt. Falsch macht man das, indem man Billigtickets mit reduzierten Fahrgastrechten anbietet und damit ein Negativsystem unterhält, außer, man möchte absichtlich Ärger auf sich ziehen oder es ist einem einfach völlig egal, was die Kunden von einem denken.

Oder kurz: für das aktuelle Preissystem hat man offensichtlich die maximal unfähigsten Leute eingesetzt. Vielleicht lieber mal professionelle Hilfe von außen besorgen, wenn man intern solche Mängel bei der Personalkompetenz hat. Jedenfalls gehört das Preissystem ganz dringend grundsätzlich überarbeitet.

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Ich sehe da keine so großen Unterschiede etwa zu Billigflügen (wobei ich inzwischen so gut wie nicht mehr fliege).
Bei ryanair kostet z.B. eine Namensänderung ab 115 Euro, bei easyjet und eurowings scheint es nicht ganz so teuer zu sein.
ryanair hat allerdings immerhin ein Kulanzfenster von 48 Stunden. So eine Kulanzzeit für die Korrektur von Fehlbuchungen würde ich auch für die DB als sinnvoll erachten (würde allerdings das Problem des Fragestellers auch nicht lösen).