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Frage beantwortet

Gutschein oder sinnhafte Verlängerung für Frankreich-Reise mit Super-Sparpreis

Guten Tag Team DB , wir haben für 2 Familien mit 9 Personen den SuperSarPreis nach Paris gebucht für insgesamt 1.070.- EUR !!
(Abfahrt 30.05. - 02.06) und (Rückfahrt 04.06. - 07.06)

Die bislang gesehen Infos deuten auf eine Nutzung bis 30.06. hin .
Das hilft nicht , weil dann keine Ferien mehr sind in BaWü.
Warum wird für die meisten Ziele eine Verlängerung bis Ende Okt. gewährt ?
außer Slovenien und Frankreich ??

Meine Bitte :
Bieten Sie uns hier eine Wandlung in einen Gutschein an
Diesen wollen wir gerne in den nächsten 2 Jahren nutzen

  • Alles andere erscheint nicht realistisch und waere nicht kundenorientiert .

Ich hoffe hier auf ein faires Angebot .

Herzlichen Dank für Ihre Mühe

Familie999RNK

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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

In dieser Community antworten Kunden (wie ich) auf Fragen anderer Kunden (wie Sie). Die Bahn greift hier nur moderierend ein. Wenn Sie direkt mit der Bahn sprechen wollen, können Sie das z.B. über den Kundendialog (kundendialog@bahn.de) tun.

"Die bislang gesehen Infos deuten auf eine Nutzung bis 30.06. hin ."
-- die deuten nicht nur drauf hin, das ist die aktuelle Kulanzregelung

"Warum wird für die meisten Ziele eine Verlängerung bis Ende Okt. gewährt ?"
-- bei Fahrten ins Ausland wird die Kulanzregelung nicht allein von der Bahn festgelegt, sondern in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Verkehrsträger. Mit der französischen Bahn konnte man sich dabei nur auf den 30.06. einigen. (Übrigens ist die SNCF bekannt dafür, ihre eigenen Kunden besser zu stellen als Kunden, die "fremd" gebucht haben, falls jetzt der Einwurf kommen sollte, dass die SNCF ihre eigenen Tickets großzügiger erstattet o.ä..)

"Bieten Sie uns hier eine Wandlung in einen Gutschein an"
-- das kann hier niemand, dafür müssen Sie sich direkt an die Bahn wenden und auch da würde ich mir keine Hoffnungen machen.

Übrigens: falls die gebuchte Verbindung in der Form nicht mehr existiert, gelten die Fahrgastrechte. Ggf. haben Sie darüber die Chance sich das Geld zurückzuholen.

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In dieser Community antworten Kunden (wie ich) auf Fragen anderer Kunden (wie Sie). Die Bahn greift hier nur moderierend ein. Wenn Sie direkt mit der Bahn sprechen wollen, können Sie das z.B. über den Kundendialog (kundendialog@bahn.de) tun.

"Die bislang gesehen Infos deuten auf eine Nutzung bis 30.06. hin ."
-- die deuten nicht nur drauf hin, das ist die aktuelle Kulanzregelung

"Warum wird für die meisten Ziele eine Verlängerung bis Ende Okt. gewährt ?"
-- bei Fahrten ins Ausland wird die Kulanzregelung nicht allein von der Bahn festgelegt, sondern in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Verkehrsträger. Mit der französischen Bahn konnte man sich dabei nur auf den 30.06. einigen. (Übrigens ist die SNCF bekannt dafür, ihre eigenen Kunden besser zu stellen als Kunden, die "fremd" gebucht haben, falls jetzt der Einwurf kommen sollte, dass die SNCF ihre eigenen Tickets großzügiger erstattet o.ä..)

"Bieten Sie uns hier eine Wandlung in einen Gutschein an"
-- das kann hier niemand, dafür müssen Sie sich direkt an die Bahn wenden und auch da würde ich mir keine Hoffnungen machen.

Übrigens: falls die gebuchte Verbindung in der Form nicht mehr existiert, gelten die Fahrgastrechte. Ggf. haben Sie darüber die Chance sich das Geld zurückzuholen.

FlO530
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Hallo,

diese Community-Plattform ist nicht das geeignete Medium für Anfragen zu Kulanzregelungen bei nicht genutzten Bahnfahrkarten.

Beim SuperSparpreis gibt es grundsätzlich keine Stornierungsmöglichkeit, die Bahn muss für Corona und Grenzschließungen genauso wenig haften wie für privat begründete Reiseausfälle.
Nahezu einzige Ausnahme: Die gebuchte Verbindung besteht nicht mehr. Bitte prüfe eure gebuchte Reiseverbindung - sofern die Fahrt nicht angeboten wird (aktuell fahren nur zwei Fernzüge täglich) könnt ihr eure Fahrt kostenfrei zurückgeben. Dies geht - da die Fahrt ja schon gestern angetreten worden wäre - über das Fahrgastrechteformular (Auswahl: Ich habe meine Fahrt wegen der Verspätung nicht angetreten...). Bei Fahrgastrecht gibt es entweder einen Gutschein oder eine Barauszahlung zur Auswahl.

Sollte die Verbindung regulär verkehren, könnt ihr euch höchstens an den Kundendialog wenden. Kontaktmöglichkeit unter anderem unter bahn.de/kontakt

Bei der Kulanzregelung dürfte es einen simplen Grund geben: Zur Anerkennung von Fahrkarten im internationalen Verkehr braucht es mehrere verschiedene Beförderer, im konkreten Fall DB und SNCF. Die DB als Inszenierer der Kulanzregeln möchte gern bis 31.10. die Tickets anerkennen, die SNCF sagt vermutlich nein und schon ist der Fall erledigt.

Gruß Flo

Leo
Leo

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„Bei der Kulanzregelung dürfte es einen simplen Grund geben: Zur Anerkennung von Fahrkarten im internationalen Verkehr braucht es mehrere verschiedene Beförderer, im konkreten Fall DB und SNCF. Die DB als Inszenierer der Kulanzregeln möchte gern bis 31.10. die Tickets anerkennen, die SNCF sagt vermutlich nein und schon ist der Fall erledigt.“

Nach der Logik müsste es dann ja eigentlich egal sein, bei wem man eine Karte kauft.

Komischerweise kann man bei der SNCF aber trotzdem auch Reisen nach Deutschland im Alleo-Kooperationsverkehr umbuchen:

https://de.oui.sncf/de/hilfe-de/coronavirus

„Spezielle kulante Maßnahmen für Reisen bis zum 31/08/2020
Sämtliche SNCF-Verkaufsbereiche in Frankreich sind bis auf Weiteres geschlossen. Umtausch-und Rückerstattung  können online beantragt werden:
TGV INOUI & Intercités:
Umtausch-und Rückerstattung kostenfrei bis zur Zugabfahrt über die Rubrik „Ihre Buchungen“ (oder in der OUI.sncf-App über „Meine Reisen“)
...
DB/SNCF in Kooperation: 
Umtausch und Stornierung ohne zusätzliche Gebühren über die Rubrik "Meine Buchungen" möglich. Für alle Anfragen nach der Abfahrt des Zuges fordern Sie bitte eine Rückerstattung über das Online-Beschwerdeformular der SNCF an.“

Wieso geht das? Und wieso stellt sich die DB dann nicht auch umgekehrt stur, wenn sich die SNCF angeblich stur bei Kunden stellt, die ihre Karte bei der DB gekauft haben?

Eigentlich gibt es m.E. dafür nur eine Erklärung:

DB und SNCF verkaufen jeweils ein eigenes Kontingent auf eigene Rechnung, ohne die Einnahmen mit dem anderen Partner zu verrechnen. Wer dann kulant Umbuchungen und Stornierungen für seine danach dann eher zufriedenen und treuen Kunden erlaubt, bleibt auf den Kosten dafür alleine sitzen. Und so handelt jeder wie auch im Inland:

Die in den letzten Jahren im Gegensatz zur DB durch viele Streiks schon vor Corona arg gebeutelte SNCF gewährt in Frankreich und für Reisen nach Deutschland kulant Umbuchungen und Stornierungen.

Bei der DB ist seit 4.5. im In- und Ausland Schluss mit der vollen Corona-Kulanz.

Ironie am Rande:

Bei der DB waren bis vor einiger Zeit alle Sonderangebote IMMER stornierbar (gegen 19€ Gebühr). Bei der SNCF waren dagegen alle Sonderangebote früher NIE stornierbar. Dann erkannte die SNCF, dass man so Kunden unnötig verärgerte und vergraulte und führte zusätzlich stornierbare Sonderangebote ein; bei der DB wurde dagegen der nicht stornierbare Supersparpreis eingeführt, und seit Einführung der Erstattungsgutscheine kan man nur noch den per Lastschrift bezahlen. Zwar gibt es immer noch den etwas teureren stornierbaren Sparpreis - den man ohne Kreditkarte aber zunächst (oder noch immer?) gar nicht buchen konnte, da Lastschrift nur für nicht stornierbare Super-Sparpreise angeboten wurde/wird(?):

https://www.google.com/search?q=community.bahn.de++++++Sp...

Wer dann trotzdem einen Supersparpreis kauft, muss sich hinterher hier dann noch belehren lassen, das sei dann eben eigene Doofheit:

https://www.google.com/search?q=community.bahn.de+++++Sie+haben+sich+bewusst+für+ein+nicht+stornierbares+Angebot+entschieden

Ich fürchte, das werden daher eher über 1000€ Lehrgeld (aber evtl. ist die DB ja in diesem extremen Fall doch kulanter als in meinem Fall mit 3000 Punkten für eine abgelehnte Freifahrt-Flex-Verlängerung):

1. Bei der DB trotz Problemen mit den Zahlungsmöglichkeiten mit Ausnahme billigster Schnäppchen nur stornierbare Sparpreise buchen.

2. Bei nicht allzu großen Preisunterschieden lieber bei der SNCF buchen.

3. Sogar bei Flexpreisen gibt es massive Problemen bei der Umbuchung in Frankreich: Die Umbuchung der Reservierung ist NUR am Schalter in Deutschland möglich. Daher zumindest von Paris in Richtung Deutschland Flexpreise lieber bei der SNCF buchen – sofern es den dort überhaupt gibt, wie z.B. den speziellen Flexpreis für Bahcard100-Inhaber.

Randbemerkung:

Bei den Angeboten leben DB und SNCF voll in ihrer eigenen Welt:
Von HALTE-Bahnhöfen im Kooperationsverkehrs gibt es sowohl bei der DB als auch der SNCF günstige Preise (bei der SNCF dann sogar trotz Umstieg in Stuttgart auf der Strecke München-Paris). Die Preise hierfür sind bei der DB meist etwas billiger.
Bei der SNCF gilt ein Sonderpreis Prem‘s immer nur für einen einzigen Zug; wer umsteigt erhält automatisch gestückelte Karten, z.B. für die Strecke Berlin-Paris über Frankfurt: Die SNCF verkauft einen Prem‘s Frankfurt-Paris und zusätzlich einen Supersparpreis Berlin-Frankfurt. Das ist natürlich IMMER wesentlich teurer als ein durchgehender (Super-)Sparpeis Berlin-Frankfurt-Paris.

[Fehler korrigiert: NUR der Supersparpreis war/ist mit Lastschrift buchbar, der stornierbare Sparpreis ohne Kreditkarte dagegen nicht!]

Sofern es um die gültigen Regeln der DB, entsprechende "einfache Lösungen" und Erklärungen dafür geht, will ich meinen Vorrednern gar nicht widersprechen.

Zu der Aussage "die SNCF sagt vermutlich nein und schon ist der Fall erledigt" möchte ich noch anfügen: "Aber die DB hätte durchaus für Fahrten nach Frankreich die Gutschein-Regelung auf Fahrten mit Reisedatum nach 4. Mai ausdehnen können." Doch das hilft nicht wirklich weiter.

Falls tatsächlich für Hin- und Rückreise Züge gebucht wurden, die jetzt wieder mit gleichem Fahrplan verkehren:
Die Chancen auf Erstattung, und sei es per Gutschein, stehen auch bei individueller Kontaktaufnahme nicht gut. Daher möchte ich noch auf drei weitere Beiträge verweisen:
https://community.bahn.de/questions/2348639-gebuchte-supe...
https://community.bahn.de/questions/2344304-haben-spartic...
https://community.bahn.de/questions/2340935-kulanz-fahrt-...

PS: Mit Vorredner waren die ersten beiden gemeint. Leos Antwort hatte ich noch nicht gesehen, und zum Lesen ist erst später Zeit...